Trotz Staatsschuldenkrise mehr für Rüstung

Das gesellschaftliche Leben sollte vom fairen und toleranten Diskurs miteinander leben. Nur auf einer Weise der Argumentation und des regen Gedankenaustausch, vor allem basierend auf verständnisvolle und faire Weise mit friedliche und freiheitliche Normen und Werten, können gesellschaftliche Probleme grundlegend überwunden werden. Auch von meiner Seite mögen teilweise gravierende Denkfehler zu finden sein, im Grunde kann Gegenteiliges keiner so recht von sich behaupten. Was aber sinnvoll ist, sich an erster Stelle die Mühe zu machen, sich über Sinnhaftigkeit bzw. Richtigkeit einerseits und andererseits vermeintlichen Fehlentwicklung den Kopf zu zerbrechen. Was natürlich nicht bequem ist. Vor allem nicht, wenn man hinterher Kritiken verarbeiten muss. Doch Ressistenzen gegenüber Kritik haben wir derzeit in politischen Parlamenten genug, die stetig und unbeirrt vom Willen großer Teile der Bevölkerung nur mehr weitermachen wie bisher. Also sollte doch eher Unverständnis und gedankliche Blockade dazu verhelfen die Menschen ins Gespräch zu bringen und den gemeinschaftlichen, gemeinsamen Nenner zu ergründen.

Letztlich befinden wir uns in einer Staatsschuldenkrise, die schon seit Jahren stetig präsent zu sein scheint, doch nun mehr ihren Höhepunkt entgegengeht. Es erscheint die Krise in den südeuropäischen Länder wieder auf dem Radar zu erscheinen, was aber grundlegend von allgemeinen und allumfassenden Probleme abzulenken scheint. Vor allem von einer grundlegenden und gefährlichen Aufrüstung. Denn Schuld sind sowieso immer nur die anderen, und besonders die Griechen. Trotz enormer Summen, die bisher schon in die Stabilisierung rückläufiger, zumeist südeuropäischer Volkswirtschaften geflossen sind, hat sich der wirtschaftliche Trend nicht erhellt. Die Konsolidierung der Schulden beispielsweise in Portugal ist aktuell gescheitert. Die Schulden sind noch genauso hoch wie vor der Krise. Die Milliarden wurden ausschließlich dazu genutzt das Bankensystem bisweilen vor den Kollaps zu bewahren. Heute ist wieder in diversen Propagandablättchen zu lesen, die Griechenlandhilfe kostet allein den Deutschen weitere knapp über 8 Mrd. Kredithilfen.

Selbstverständlich sind das Steuergelder. Bedenkt man, dass der Schaden überwiegend durch Korruption und noch mehr Korruption der politischen Entscheidungsträger erst entstanden ist, als die Griechen im Grunde dem Euro noch gar nicht beigetreten sind, die darauf vorgerechneten Zahlen völlig verfälscht wurden und auch jetzt, wie auch schon zuvor der größte Teil der Gelder in die Rüstung fließt bzw. fließen muss, weil man ihnen das eben vorschreibt, ist das um so beachtlicher. Aber bevor man sich über diese Zahlen beklagt, weil vielleicht die Presse wieder die Griechen als Schmarotzer hinstellt oder als „Pleite-Griechen“ betitelt, sollte man bedenken und registrieren, dass allein die EU-Natostaaten dieses Jahr rund 300 Mrd. € in Rüstung ausgeben. Zuzüglich den amerikanischen 600 Mrd. Und alles dem Vorwand zu schulden, man müsse sich vor internationalen Feinden und Konkurrenten schützen, gegen den Terror, den man aber jahrelang ebenso subventioniert und finanziert hat. So dürfen im zwangsfinanzierten öffentlich rechtlichen weiterhin „wohlstandverfressene“ Politiker (Altmeier und Konsorten) ihr Lied der Aggression von Außen und das Mantra des alles gefährdenden islamischen Terrorismus herunterbeten, gegen die Gefahren man sich mit noch mehr Aufrüstung schützen müsse. Ohne jeglichen Anschein an Intelligenz und Sinnhaftigkeit. Noch heute karrt man Massen an Rüstungsgüter in Terrorstaaten, die längst bewiesen ebenso den internationalen Terrorismus fördern, Terrorbanden mit Militärischen Gerät aufrüsten und selbst Kriege führen. In Jemen sterben täglich Menschen durch Rüstung Made in Germany und in Palästina, Irak, Syrien, Libyen sicher auch, um nur einige zu nennen. Bei der Gelegenheit sollte man sich mal Reportagen über Rüstungsmessen im Nahen Osten anschauen. Moral ist in diesen Kreisen ein Fremdwort. Völlig Perfide und von Perversion kaum zu übertreffen. Die eine Religion, sonst keine!

Die Niedrigzinspolitik dient unter anderem dahingehend, anderen Staaten günstigere Kredite zu verschaffen und Insolvenzen zu verschleppen, damit den feuchten Träume und Realitäten des unbegrenzten und leistungslosen Wohlstand noch ein wenig länger aufrecht zu erhalten. Der Gesellschaft kamen die bisherigen Gelder nicht zu Gute. Deren Situation verschlechtert sich weiterhin, speziell in den südeuropäischen Ländern kämpfen die Menschen um ihre Existenzen. Mittlerweile hat man schon dramatische Situationen durchlaufen. Doch das hält eben die Politik nicht ab deren Weg, einhergehend mit der gesellschaftlichen Implosion, unbeirrt weiterzuverfolgen. Sicher ist, ohne die Politik wäre die Situation eine andere, mit großer Sicherheit eine Bessere.

Marcel L.

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