Trump wird nicht die Lösung sein

Derzeit überschlagen sich die Lobpreisungen an die politischen Ziele des designierten amerikanischen Präsidenten. Die Wahl der Wahlmänner, sowie deren „Verpflichtung“ zu Donald Trump, sollten im Grunde keinen Zweifel daran lassen, dass dieser am 19. Dezember auch offiziell in das Amt des amerikanischen Präsidenten gewählt wird. Somit die Wahl gegen seine „Konkurrentin“ Hillary Clinton, mit zuletzt doch existenziellen Makeln an Glaubwürdigkeit, auch im Hinblick auf Interessenvertretungen deren offensichtlichen Förderer, gewonnen wurde. Doch aller Euphorie zum Trotz, Klarheit über die Person Donald Trump und dessen wahre politische Agenda, vor allem aber seiner zukünftigen Minister, lassen bei genaueren Hinsehen aber keineswegs eine eindeutige Linie erkennen.

Letztendlich liegt die Entscheidung der Präsidentschaftswahl bei den Wahlmännern, die ihre Stimme an einem der Kandidaten abgeben. Dabei könnte sogar der Wunsch, bzw. aber die „Verpflichtung“ an die Wähler durch den jeweiligen Wahlmann ignoriert werden. In einigen Wahlbezirken ist jedoch die Wahl des Kandidaten entgegen der eigentlichen Abstimmung mit einer Geldstrafe an den „unehrenhaften“ Wahlmann verbunden. 1000 Dollar sind aber hingegen dieses völlig undemokratischen Vorgangs nur mehr Peanuts für diejenigen, die derart Interessen tatsächlich verfolgen. Sogar eine Petition wurde dahingehend schon von (un)demokratischer Seite ins Leben gerufen.

Dieser Fakt und Vorgang allein schließt aber mit Nichten auf eine Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit der politischen Agenda durch Donald Trump. Ferner spiegeln sich hier gewisse politische Kräfte der derzeitigen, eventuell vergangenen, Schattenregierung oder Offiziellen wieder, die ihre eigene Position und Interessen in Gefahr sehen. Deshalb werden dieser Tage ebenfalls in den VSA Demonstrationen inszeniert, bei denen fast ausschließlich junge Menschen für die Interessen von Hetzern und Kriegstreibern durch die Straßen ziehen und gegen Trump parolieren. Augenscheinlich zumeist Studenten, die man mit, für ihre Verhältnisse, üppiger Entlohnung ködert, vorsätzlich Randale und Kriminalität in Kauf zu nehmen und Straftaten anzustiften.

Speziell innerhalb gewisser Gruppierungen der Oligarchie, ebenfalls der Religionen, gibt es doch diese erbitterte Machtkämpfe. Eben aus diesem Grund führen wir Krieg oder tragen gesellschaftliche Konflikte aus, in die sich die Gesellschaft wieder ihres rationalen Denkens ziehen lassen.

Genau aus diesem Grund sollte man lieber Vorsicht und Skepsis, eher Ablehnung walten lassen, jeglicher Taten amtierender oder zukünftiger „Machthaber“, aber auch zahlreichen Organisationen, Gruppierungen und Parteien, die selbstbeschreibend für Demokratie, Menschenrechte und Frieden stehen. Sollte man irgendwann begreifen, dass es nicht so ist, wie es das Blau vom Himmel versprochen wurde, ist es zumeist zu spät und man ist schon längst an einem viel verheerenderen und unumkehrbaren Punkt angelangt. Die Gefahr und das Risiko eines trojanischen Pferdes für die Bevölkerung hinsichtlich der amerikanischen und damit der Weltpolitik und -wirtschaft ist allemal vorhanden und gar nicht so unwahrscheinlich. Das Establishment und die politischen und wirtschaftlichen Institutionen höchster Ebene haben noch immer gewusst jegliche Situationen zu ihren Gunsten auszunutzen. Oder eben die primitiv manipulative Gutgläubigkeit der Menschen unter sich. Gewiss haben sich schon jetzt wieder zigtausende von der Politik „einlullen“ lassen und schenken neues Vertrauen, anstatt endgültig zu sagen, „die Interessen des Volkes gehen nur ohne diese völlig ignorante und eigennützige Politik“, egal von welcher Seite oder aber in Gestalt welcher Person.

Schlussfolgernd darf man realisieren, der Widerstand der großen Masse, die mit der Politik sehr unzufrieden waren, ist um einiges schwächer geworden, vielleicht ungefährlicher. Dies könnte man sollten die Annahmen stimmen, durchaus als ein Sieg des Establishment bewerten. Alle „feiern“ eine neue Ära, doch verändert hat sich, Stand heute, gar nichts. Und die Mainstrammedien klatschen teilweise, wenn auch sehr zaghaft, schon fröhlich mit. Bleibt abzuwarten in welche Richtung die mediale Desinformation ihre Schäfchen treibt. Keine Tat, keine Verbesserung, keine Veränderung bisher, nur eben der Wunschgedanke im Kopf der Menschen, und noch mehr Erwartungen. Wahrscheinlich wird sich nichts ändern, nur eine Art Neuanfang und Rettungsplan des Establishment, wenn auch andere Gestalten, ihre alten Interessen zu wahren und zu profitieren.

Seit jeher haben sich die Interessensvertreter von Wirtschaft oder etwa Großbanken in beiden Lagern positioniert. Ein offenes Einparteiensystem würde die Gesellschaft grundlegend ablehnen, als Diktatur verschreien. Deshalb wird zumindest der Anschein gewahrt. Gleiches stellt die scheinbare Alternative in Deutschland. Bestätigung dieser Wahlentscheidung wird tatsächlich auch die AfD in Deutschland finden. Die Lösung ist es mit Sicherheit nicht. Gegenteiliges scheint wahrscheinlich, was an dieser Stelle schon oft thematisiert wurde. Die wahre Demokratie sucht man schlichtweg vergebens, sollten in diesen Tagen die Mehrheit auch wieder den Glauben daran gefunden haben. Die Politik ist größtenteils korrupt und darüber hinaus sitzen große Egos mit noch mehr Gier nach Macht in den Logen. Diese Riege der Privilegierten wird sich niemals selbst outen und bekämpfen. Es ist ein immerwährendes Spiel um gesellschaftliche Manipulation, die Macht zu erhalten und die Menschen weitestgehend zu schröpfen, um dem System treu zu dienen.

Marcel L.

  • Hoffnungslos verwählt

    Politisch passiert hier immer noch nichts zufällig. Wir stehen vor gravierenden gesellschaftlichen Verwerfungen und Konflikten. Das wird vor allem in der heißen Phase des Bundestagswahlkampf und übergeordnet an den bürgerlichen Reaktionen auf die europäischen zentralistischen Pläne, deren „Rettungsprogramm“, deutlich. Viele befürchten eine noch tiefergreifendere systemische Krise, doch die Entwicklung bis dahin scheint dabei völlig vernebelt. Vor allem die politischen Ursachen sind in der Gesellschaft stellenweise deutlich wenig erfasst. Für die einen ist es aber eine existentielle Krise des Sozialismus, für die anderen der jähe Höhepunkt des umfassenden kapitalistischen Streben. Derart Begrifflichkeiten propagieren permanent unterschiedliche Facetten und Auffassungen schon in sich. […]

  • Der staatliche Kollaps

    Das anberaumte stete und zwanghafte Wirtschaftswachstum, vor allem die damit eng verbundene unbegrenzte Schöpfung von Buchgeld (oder Schuldgeld), wird letztendlich seine Tribute fordern (müssen). Die Geldmittel sind heute fast ausschließlich noch durch Schulden und Schuldscheine gedeckt, die letztlich nur ein Zahlungsversprechen in die Zukunft an sich tragen. Alte Kredite werden durch neue Schuldverschreibungen abgelöst, ohne auch nur ansatzweise einer Kredittilgung (Ausnahme Zinstilgung) beizukommen. Vor allem die Regierungen der hochverschuldeten Staaten (annähernd ohne Ausnahme) bedienen sich dieser maßlosen Tugend. Die Schulden, oder dem vorher genannten zugrunde liegend „gerade mal“ (aber in erheblichen Umfang) die Zinsen, müssen durch erhobene Steuern und veräußerte […]

  • Wahlperioden verkürzen

    Entgegen der derzeitigen Forderungen und Pläne, augenscheinlich aller Beteiligten im deutschen Bundestag, (dahingehend scheint man sich wieder mal einig), sollte es eher daran sein, die Wahlperioden zu verkürzen, als auch die Wahlen zu vereinfachen und vor allem die Wahlkämpfe abzuschaffen, somit als demokratisch rückständig und unzweckdienlich entfallen zu lassen, als jene politische „Ruhephase“ der Darsteller auf 5 Jahre zu verlängern. Da der Wahlkampf gefühlt sich sowieso mehr als ein Jahr zäh veranstaltet, tatsächliches politisches Handeln dem Stillstand innerhalb dieser Zeit erlegen scheint, könnte man beispielsweise eine 2 jährige Amtsperiode aller besetzbaren Posten in der Politik, dahingehend (effektiver) gleich zur gesellschaftlichen […]

  • Die Vorherrschaft auf dem eurasischen Kontinent

    Das eurasische Schachbrett – Eine Analyse Um die us-amerikanische Herrschaftsallüren sicherzustellen, gilt es natürlich vor allem auf dem eurasischen Kontinent die Vormachtstellung zu behaupten und auszubauen, so dass die eine Weltordnung etabliert werden kann. Oberflächlich betrachtet mutet der Plan, mit dem vor allem der kürzlich verstorbene Zbigniew Brzezinski aufleuchtete, weniger aggressiv an, als das die politischen Ziele und Handlungen der USA stetig konstruiert, nun mal auch teilweise praktiziert werden. (Anm.: Die angeführten Auszüge und Textpassagen stellen Strategien aus Brzezinskis Buch zur imperialistischen Geostrategie der USA dar.) Sogar von einer „Weltgemeinschaft“ mit fundamentalen menschlichen Interessen und einer wirksamen Zusammenarbeit ist die […]

  • Die politische Agenda schützt keine Menschen

    In den amerikanischen Medien gibt es selbstverständlich erneut Stimmen, die vordergründig eine vom Menschen gemachte Klimaerwärmung für den Hurrikan und die enormen Schäden dieser „Naturkatastrophe“ verantwortlich machen. Dabei scheinen schon bei genauer Betrachtung die Begrifflichkeiten völlig falsch gewählt zu sein, denn was der Mensch als Katastrophe dahingehend bezeichnet, spiegelt ausschließlich sein eigenes und nützliches Bild von der ihm gewillt treu ergebenen Natur wieder, vergisst aber all zu oft völlig natürliche Gegebenheiten und Gewalten, die durch spezielle Wetterlagen, Verschiebung der kontinentalen Platten oder der natürlich Zusammensetzung der Erdkruste einen normalen Ablauf eines komplexen Systems darstellen. Und das seit jeher. Von der […]

  • Digitalisierung hat zwei Seiten

    Mit allen bezeichnenden Vorzügen der Digitalisierung, steigt auch die Gefahr des massenhaften, digitalen Datenmissbrauchs. Eben das sollte bei aller Euphorie für Zukunftstechnologien auch bedacht sein, denn letztlich sollte jeder selbst Sorge dafür tragen, seine persönlichen Daten über Geldgeschäfte, Kontoführung bis hin zum Internetauftritt oder sogar Fahrzeugsteuerung geschützt zu wissen. Wenn dies mit persönlichen und individuellen Einschätzung nicht vereinbart werden kann, ist es nur legitim, sich auch persönlich dem gesellschaftlichen Aufbruch in ein neues Zeitalter zu verschließen, gegebenenfalls Dinge abzulehnen ohne dafür grundlegend verurteilt bzw. zum Gegenteil verpflichtet zu werden. Es sollte jedem frei stehen, sich seiner persönlichen Entfaltung nach, auch […]

  • Finanzpolitisch Bankrott

    Die derzeitige Notenbankpolitik der negativen Zinsen verstärkt nochmals die Kluft zwischen Arm und Reich. Die Vermögen der Reichen sind durch steigende Aktienmärkte um ein vielfaches gewachsen, währenddessen die der Mittelschicht substanziell stagnierten. Zusätzlich verschärft sich die Pensionskrise durch negative Renditen in der privaten Altersvorsorge. Ferner investierten viele der börsennotierten Unternehmen vorhandenes Kapital tendenziell in Aktienrückkaufprogramme als es in einem unsicheren Umfeld seit der Finanzkrise zu reinvestieren. Auch das Mär vom Jobwunder ist niemals eingetreten. Zusätzlich erhöht die Geldpolitik der Regierungen die Unsicherheiten für ausschließlich alle Teile der Bevölkerung, ob es nun Konsumenten oder Unternehmer sind. Hinzu kommt das völlig unsichere […]

  • Nebelkerzen und Feindbilder

    Nordkorea als Einfallstor Sobald die westliche Propaganda permanent und typischerweise tendenziös über die Feinde der Vereinigten Staaten oder Europas berichtet, sollte eben das doch tiefgründig stutzig machen. Diktatoren gibt es scheinbar nun mal nur außerhalb der hochgeschätzten westlichen Demokratien, das auch noch nur selten mit Ausnahmen. Vor allem wenn die derzeit größte Militärnation und „bewährte“ Atommacht, immerhin hat die USA derer zwei Atombomben schon an zivilen Gesellschaften getestet, von einem vergleichsweise Zwergenstaat einseitig attackiert und provoziert werden soll, sind medial verbreitete Informationen eigentlich permanent anzuzweifeln und zu hinterfragen. Da die USA seit Jahrzehnten ausschließlich inszenierte und eigens finanziert „Feinde“ hervorbrachte, […]

  • Der neue deutsche Imperialismus

    All zu oft wird von neuen emanzipatorischen Stoßrichtungen deutscher Außen- und Innenpolitik gesprochen, von neuen Interessen und Anreizen einer neuerlichen Entwicklung aus reinen (deutschen) „Selbstwillen“ und für eigene politische (nicht aber gesellschaftliche) Macht, vor allem im geopolitischen und wirtschaftsglobalistischen Kräftemessen. Das aber ist schlicht unglaubwürdig und bei genauer Betrachtung völlig absurd. In der Form, wie es teilweise angenommen wird, wäre es nicht einmal wünschenswert. Deutschland hat bislang weder die Mittel und Rahmenbedingungen, noch die gesellschaftlichen/politischen, aber auch medialen Größen, sich von allen Lasten und einem abgehobenen (Welt-)Herrschaftsmodell loszusagen. Gerade das wird auch deutlich in diversen Papieren, die man dahingehend anführt. […]

1 Kommentar

  1. Trump ist der Anti-Obama, so wie Obama der Anti-Bush gewesen ist (Das alles ist doch ein Schwindel)
    Von Kevin Barrett
    Übersetzt von wunderhaft

    Verschiedene Farben, dasselbe Gift

    Treffen sie Ihren neuen Boss, er ist derselbe wie der alte (abgesehen davon, daß sie völlig gegensätzlich zu sein SCHEINEN)

    9. November 2016, Veterans Today
    Erinnern Sie sich noch an diese trügerischen „Worte von Hoffnung und Wandel“ im Jahr 2008?

    Zig Millionen sind darauf hereingefallen. Obama sah so anders aus als Bush. Also nahmen wir an, daß seine Politik eine andere wäre.

    Schlechte Annahme. Und nun, acht Jahre später, begehen viele von uns denselben Fehler.

    Trump sieht SO anders aus als Obama, der als sensibler, gebildeter, belesener, liberaler, wischi waschi, schwarzer, globaler Anti-Rassist daherkommt. Trump verkörpert das genaue Gegenteil all dieser Qualitäten: Er ist ein ultra-dogmatischer, unsensibler, rassistischer, nativistischer, nationalistischer Tölpel, der nie in seinem Leben ein anspruchsvolles Buch bis zum Ende durchgelesen hat.

    Das meiste aus der Erstausgabe dieses Buches habe ich VOR der Wahl von 2008 geschrieben – und bezeichnete die gesamte Obama-Präsidentschaft als rechts. Nun, in diesem Artikel beziehe ich mich auf die Präsidentschaft von Trump…bevor sie überhaupt begonnen hat. (Ich hoffe mich zu irren.)
    Solche Unterschiede sind völlig oberflächlich und dazu geschaffen uns in die Vorstellung zu hypnotisieren, wir lebten in einer Demokratie. In Wirklichkeit sind die Präsidenten nur Strohmänner der globalen Elite und der von ihnen vertretenen Machtinteressen. Ihre Aufgabe besteht darin einen Szenenwechsel anzubieten, damit der Status quo erhalten und vom Pöbel, auf seiner Suche nach einem größeren Stück vom Kuchen, unbehelligt bleibt. Um einen wirklich spannenden Szenenwechsel zu erreichen, der die Massen vollkommen hypnotisiert und von der derzeit schrecklichen Situation abzulenken, haben die DIBS (Dominante Angeborene Psychopathen) gelernt einen Strohmann auf den Weg zu bringen, der scheinbar den größtmöglichen Kontrast zu seinem Vorgänger bietet.

    Hillary bot nicht genügend Kontrast zu Obama. Ihre Rolle bestand darin den Gegenpart zu Trumps Aufstieg zu spielen. Wie Obama ist sie liberal, gebildet, belesen, etwas zu glatt und von Grund auf waghalsig, identifiziert sich mit dem linken Flügel der Machtelite und teilt deren globalistischen Ideale. Und genau wie Obama der erste schwarze Präsident gewesen ist, wäre Hillary die erste Präsidentin geworden. Symbolisch sowie faktisch wäre Hillarys Präsidentschaft eine weitere Präsidentschaft Obamas gewesen. Das hätte die Obama-Hasser zur Weißglut gebracht. Es mußte ihnen ein Knochen vorgeworfen werden, wie den Bush-Hassern mit der Krönung von Obama im Jahr 2008 ein Knochen vorgeworfen worden ist.

    Einige kritisieren Trump für seinen Mangel an politischer Erfahrung. Aber in Wahrheit bietet Trumps Hintergrund die perfekte Vorbereitung für die Präsidentschaft: Er ist seit jeher ein Frontmann für die Organisierte Kriminalität. Trump erhielt seinen Job bei dem Meyer Lansky-Mob durch seinen Mentor, Roy Cohn. Dem Organisierten Verbrechen vorzustehen ist in diesen Tagen nahezu dasselbe wie der Vorsitz in der Regierung der Vereinigten Staaten. Trump hat viel von der einzigartigen Erfahrung, die wirklich zählt.

    Aber erfahren oder nicht, Trump wurde (wie Obama und Bush) aufgestellt um zu scheitern. In Wahrheit wird Amerika zunehmend unregierbar, und niemand wird in der Lage sein das zu ändern – schon gar nicht über einen sehr langen Zeitraum. Die nationale Identität der VSA und die Regierbarkeit ihrer Bürger basiert auf endlosem, rasanten Wirtschaftswachstum, das allen oder zumindest den meisten zugute kommt. Aber die Ära des schnellen amerikanischen Wirtschaftswachstums ist vorüber und den neu erschaffenen Wohlstand reißt das 0,1% an der Spitze an sich. Gewöhnliche Menschen sehen einem Leben permanenter Stagnation oder Schlimmerem entgegen, und das Schicksal ihrer Kinder wird noch schwerer sein als das ihre.

    Dies sind strukturelle Probleme, die durch nichts außer durch eine Revolution gelöst werden können – nicht die Art illusionärer Revolution in Form von Marketing-Slogans mit kosmetischen Reformen nach den Wünschen Bernie Sanders, sondern eine richtige Revolution. (Und/oder dem Durchbruch von Technologien der „freien Energie“.)

    Wie die Dokumentation der BBC, „The Power of Nightmares“, erläutert, wurde die Ära der Politik der Hoffnung (basierend auf endlosem Wirtschaftswachstum und gleichmäßig verteiltem Wohlstand) in der Ära nach 9/11 durch die Politik der Furcht in den Schatten gestellt.

    Bush-Cheney haben die Ära der Furcht mit einer öffentlichen, satanischen Zeremonie eingeführt: Der Opferung von über 3.000 Menschen am 11. September 2001. Als die Menschen begannen das Spiel zu durchschauen, holten sie Obama, den Anti-Bush, hervor, um die Anti-Bush-Herde zu hypnotisieren und abzustumpfen. Nun haben die Menschen herausgefunden, daß die Rezession aus dem Jahr 2008 nie beendet worden ist und nie enden wird (zumindest nicht für gewöhnliche Menschen), weshalb ein anderer eklatanter Wandel notwendig ist. Bringt Trump nach vorne, die ultimative Ablenkung zur Beruhigung der Obama-Hasser!

    Trumps vordergründige Anti-Globalisten- und Anti-NWO-Fassade wird errichtet um ihm an den kommenden Mißständen die Schuld zu geben. Die Globalisten werden sagen: „Schaut, wir haben Euch doch gesagt, daß Trump und sein nationalistischer Nativismus in einem Desaster enden würde! Und dann holen sie, entweder im Jahr 2020 oder 2024, den Anti-Trump hervor, der komplett pro-globalistisch sein wird, möglicherweise geradeheraus für eine Weltregierung, und der den größtmöglichen oberflächlichen und bedeutungslosen Kontrast zu Trump darstellen wird, welcher dann noch unbeliebter sein wird, als er jetzt schon ist.

    Der Status quo bleibt während der ganzen Zeit erhalten und wird vielleicht von einer oder mehreren spektakulären Operationen unter falscher Flagge unterbrochen, um die Angst im orangenen Bereich zu halten.

    Man muß nicht Nostradamus sein um das herauszufinden. Für alle Menschen, die ihre Augen zum Sehen benutzen, ist das schon jetzt offensichtlich.

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    Dr. Kevin Barrett, für PH.D. in Arabistik und Islamwissenschaft, ist einer der bekanntesten Kritiker des Kriegs gegen den Terror in Amerika.

    Er ist Moderator von TRUTH JIHAD RADIO, einer LIVE-Radiosendung im Internet. Auch trat er viele Male bei Fox, CNN, PBS und anderen Sendeanstalten auf und hat viele themenbezogene Artikel und Kommentare in der New York Times, dem Christian Science Monitor, der Chicago Tribune, und anderen führenden Zeitungen inspiriert.

    Dr. Barrett hat an Colleges und Universitäten in San Francisco, Paris, und Wisconsin gelehrt, wo er 2008 für den Kongreß kandidierte. Derzeit arbeitet er als gemeinnütziger Organisator, Autor und Rundfunk-Gesprächsmoderator.

    Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/11/09/trump-con-game

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