Umdenken (über)fordert Gesellschaft

 

Ein Gastbeitrag

Das Problem ist ein Realitätsverlust des Durchschnittsbürgers, der das Verbrechen, Mord in Kriegen etc. überhaupt nicht bewusst realisiert. Er interessiert sich nicht dafür (was geht mich fremdes Elend an?), wird von den von ihm zu bezahlenden „Verblödmedien“ nicht täglich darauf hingewiesen. Der Bürger; mit Absicht abgelenkt, irregeführt und dumm gehalten. Täglich mit seinem eigenen Leben fast überlastet, durch Erwerbstätigkeit und Verwaltungsbürokratie, Bequemlichkeits- und Wohlstanderzielung oder auch eine Mischung von allem. Ausgenommen die Personen natürlich, die direkt von diesen Völkerverbrechen profitieren bzw. existieren. Diese muss man benennen und zur Rechenschaft ziehen. Das geht aber nur auf Druck all der vorher genannten (friedliebenden) Durchschnittsbürger, wenn sie das über jahrtausend angewandte Prinzip von Beherrschung und Unterdrückung, gerade eben auch weiterentwickelt in unserer Scheindemokratie, erkennen und dagegen handeln. Letztendlich bedeutet das Revolution und Aufstand. Sicherlich müsste bei allen ein kleiner Statusverlust in Kauf genommen werden, der aber vertretbar und verkraftbar wäre und für jeden Normalbürger unter dem höchsten Gut von Frieden, Freiheit und Menschlichkeit stehen müsste.

Heute haben wir wie in der gesamten zurückliegenden Zeit weder Frieden, Freiheit noch Menschlichkeit, wenn überhaupt einzelnes nur eingeschränkt und regional.

Es muss jedem klar sein, dass es jemals ohne diese 3 Dinge keine erträgliches Leben für alle Menschen geben wird, allerdings zu Lasten der bisherigen Psychopathen aus Kriegstreibereliten und -profiteuren.

Was sicher nicht heißt, dass diese kein erfolgreiches und erfüllendes Leben ganz ohne Krieg, Raub und überschwänglicher Bereicherung führen könnten. Eben ein menschliches und kein menschen- und naturverachtendes Leben. Auch die Natur, Tiere, Fauna und Flora leiden unter Krieg, was überhaupt nie angesprochen wird.

Um die 3 Dinge Frieden, Freiheit, Menschlichkeit vollumfänglich Realität werden zu lassen, bedarf es jedoch einem evolutionären Umdenken im Bewusstsein und Denken eines jeden Einzelnen. Denn die Ursache liegt in der Natur des Menschen selbst. Er ist auf Überleben mit „unersättlichem Hamstertrieb“ programmiert, immer mehr, höher, weiter, was sich am Besten an Politikern, Unternehmen, Militaristen und Sportlern nachweisen lässt. Wobei man hier aber auch sieht, dass man diesen unersättlichen Hamstertrieb auch friedvoll, freiheitlich und menschlich frönen kann, mit Sport z. B. (sieht man von Doping oder Bestechung etc. ab, wodurch das friedliche, freiheitliche, menschliche auch wieder verfälscht wird). Es gibt jedoch auch extrem seltene Ausnahmen bei einem Urvolk in Afrika und in Australien, die diese ungezügelten Hamstertrieb wohl nicht haben, ähnlich der Tierwelt, wo nur soviel Futter und Nahrung beschafft wird, dass es zum gewohnten Leben reicht.

Zur Menschheitsgeschichte und Krieg möchte ich noch bemerken, auch ein regionaler, kleiner oder verdeckter Krieg, neudeutsch verharmlosend „Kampfhandlung“ oder „kriegerische Auseinandersetzung“ ist und bleibt Krieg. Terror und Staatsterror, wie ihn unter anderem die USA permanent betreibt und in der Vergangenheit betrieben hat, ist auch Krieg. Die meisten denken nur intensiv an und über Krieg, wenn sie selbst in irgend einer Form betroffen sind oder der Krieg überregional ist, wie ein Weltkrieg. Bis heute ist und war ständig Krieg. Daraus folgt, es gab seit Menschengedenken noch nie Frieden auf der Erde! Keiner weiß überhaupt wie das geht.

Eine friedliche Einstellung wäre, dass was man nicht besitzt ausschließlich friedlich zu beziehen, durch Kauf oder Tausch oder ganz darauf zu verzichten, gegebenenfalls dies anderweitig zu substituieren. Denn, wie jeder von uns, ist auch alles ersetzbar. Krieg und Raub ist zwangsweise verbrecherische Bereicherung im Gegensatz zu Handel. Beim Handel gibt es wohl auch vermeintlich ungleiche Bereicherung, jedoch auf friedlicher, freiwilliger und einvernehmlicher Basis.

Friedlicher Handel ist damit der einzig akzeptierbare Weg, nicht Krieg und Raub.

Beispiel Marktwirtschaft, der Preis macht Angebot, Nachfrage oder Verzicht und Ersatz. So einfach geht es und wäre es auch zwischen den Ländern und Völkern, wenn da nicht einige Wenige mit Krieg und Raub, unbenommen der Mehrheit, gewähren können.

Uwe L.

  • Politisch incorrect

    Keine Frage der Begrifflichkeiten In diesen Tagen wird die Kritik an bestehenden politischen, wie auch wirtschaftlichen Strukturen immer lauter. Letztendlich ist das doch aber nicht das Problem, ein vorherrschender Kapitalismus an sich, sondern das, was über die Jahrzehnte und Jahrhunderte daraus gewachsen ist. Der Punkt an dem wir mitunter heute stehen. Einhergehend mit grenzenloser Korruption, Gier, Neid und vor allem die Unterstützung, somit die Verwirklichung unmoralischer Werte durch die Medien und Regierungen. Sollte vor allem wirtschaftliche Stärke ausschließlich durch Krieg ermöglicht sein? Klares nein. Wäre nicht die Kooperation ein besserer Lösungsansatz? Das Streben nach Gewinn und Mehrwert, Vorantreiben und Vermehrung […]

  • Welche „Wahrheit“ ist die Richtige?

    Der durch Regierungen eigens erschaffene Krieg gegen den Terror hat(te) zwischenzeitlich sehr viele Gefolgsleute, auch Trittbrettfahrer darf behauptet werden, die einerseits in einem hohe Maße daran profitiert haben, andererseits schlicht zu naiv sind/waren, das Bild in seiner Gänze zu erkennen. Unbemerkt noch immer großer Teiler der Öffentlichkeit muss im Grunde alles in den letzten Jahren passierte, und von den Regierungen unterstützte und initiierte, hinterfragt werden. Einfach weil der Auslöser für viele Kriege, Einschnitte, Ausnahmezustände, des Polizeistaates, Repressionen, Aufrüstung und Provokation hinterfragt werden muss, der Einsturz der Türme des World Trade Centers und vor allem des WTC 7, von dem viele […]

  • Zyklen und die kommenden Höhepunkte

    Die Wirtschaft, sowie beinahe alles andere, läuft in mehr oder weniger festen Zyklen ab. Ein Steigen und Fallen geht mit einem starken Vertrauen bzw. einem Vertrauensverlust in jeweilige Sektoren einher (Privat oder Öffentlich). Momentan sehen wir einen starken Vertrauensverlust in sämtliche Politik der Regierungen und verknüpfter Organisationen (allg. öffentliche Institutionen). Kapital verlässt in hohen Maße Staatspapiere und sammelt sich in Aktien, Immobilien oder Edelmetallen. Anhand des Zusammenbruchs der Weimarer Republik (mit einer Hyperinflation) kann man ähnliches feststellen. Es lassen sich durchaus Parallelen zum heutigen Kurs und kommenden realistischen Perspektiven, bis zur Machtübernahme Adolf Hitlers, feststellen.

  • Mehr Wohlstand für weniger Menschen?

    Die überalternde Bevölkerung in Teilen unseres heutigen Systems, die gleichzeitig für den Rückgang der Populationszahlen (ohne Migration) bis 2050 verantwortlich gemacht wird, scheint in vielerlei Hinsicht schuldig an den derzeitigen Problemen zu sein. Bei genauer Betrachtung ist das aber nicht mehr als ein Mythos. Und beschränkt sich auf die falsche Sicht der Gegenwart. Ein natürlicher Rückgang der menschlichen Zahlen wäre grundlegend von Vorteil für alles Leben auf der Welt. Das wachsende demographische Ungleichgewicht sei vor allem schuld an den Problemen in den Sozialkassen. Oder etwa an der ökonomischen Leistungsfähigkeit. Das Rentenalter müsse zwangsweise steigen, damit das Sozialsystem nicht kollabiert. Permanent […]

  • Die fetten Jahre sind vorbei

    Geld sucht derzeit vermeintlich sichere Häfen. Nur wenig wirtschaftliche Investitionen (anders bei der Rüstung). Das lässt die Angst vor einer völlig unsicheren Zukunft widerspiegeln. Die Stimmung scheint vollends zu kippen, was sich auch in kürzlich veröffentlichten Zahlen der wirtschaftlichen Entwicklung wieder findet. Die nächste staatlich verordnete Terrorwelle scheint ebenfalls „nebenbei“ unlängst präsent. Es ist nicht nur eine Krise der Wirtschaft, es ist eine völlige Fehlentwicklung des kompletten Systems, dass sich gefühlt mittlerweile nur noch durch Kredite (keine Werte) und staatlich gepflichtete Konjunktur- und Geldprogramme versorgt. Dahingehend ist es leicht den Finger auf Schwellenländer zu legen und deren wirtschaftlichen Rückgang zu […]

10 Kommentare

  1. Wie schön könnte eine friedliche Welt sein ? Nur , ist sie überhaupt möglich ? In der Natur herrscht überall Krieg . Sogar unter uns im Boden . Zwischen vielen Pflanzen herrscht Krieg ! Es geht um Verdrängung . An der Oberfläche geht es um Fressen und gefressen werden . In den Meeren herrscht Krieg .Das sind Naturgesetze . Wollen wir uns diesen Gesetzen entziehen , ausweichen auf Dauer ? Natürlich , aber die Natur entläßt uns nicht ! Die Naturgesetze fordern uns , sie verlangen , daß wir wehrhaft sind oder untergehen .Das Jammern über die schlimmen Zustände ist auch immer Selbstmitleid , weil wir uns dem Kampf nicht stellen wollen .Damit haben wir unser Recht auf Leben schon verwirkt .

    • Ja eine friedliche Welt wäre mit Sicherheit möglich, denn es sind nur ein paar Menschen beteiligt Kriege zu entfachen. Im Gegensatz zu Milliarden Menschen, die friedliche leben wollen. Der Krieg zwischen den Menschen beinhaltet einen ganz entscheidenden Unterschied zu den der Tiere oder gar der Pflanzen. Für Tiere ist es ein Überlebenskampf, die meisten Tiere wollen nicht einfach die ganze Welt besitzen, doch einige Menschen schon, und das auf Kosten aller anderen. Pflanzen brauchen nicht mehr Wasser als das sie aufnehmen können, denn auch zu viel kann sie umbringen, es ist wirklich der Lauf der Natur. Wenn die Naturgesetze gelten würden, dann würden die hungernden, und armen Menschen der Erde sich ihren Teil des beraubten zurückholen und verteidigen, das machen sie teilweise gerade, doch das sind dann wohl alles die Terroristen, wie sie in unseren Mainstream verallgemeinert werden. Es sind keine Naturgesetze wenn millionen von Menschen durch wieder millionen von Waffen und die Hände anderer Menschen getötet werden, die nichts im Entferntesten miteinander zu tun haben. Das ist großer Blödsinn so zu denken. Es ist ein wenig fern ab der Realität, wenn man sagt man hätte kein Recht auf Leben, wenn man die menschenverachtenden Zustände, die Politik und die egoistischen Wirtschaftsinteressen anbrangert und das Volk aufwecken will. Vor allem wenn man wie ich auch im täglichen Handeln und darüber hinaus diese Dinge berücksichtigt, für die man vorgibt zu kämpfen. Und, ein Kampf schließt nicht zwangsweise Gewalt und Waffen ein. Denn damit stellt man sich dem Kampf und aus heutiger Sicht mehr denn je, denn Meinungsfreiheit ist ein sterbendes Gut. Mit solchen Meinungen und Aussagen ist man oft nicht besser als die Menschen, die Menschenrechte sowieso schon mit Füßen treten und von Kriegen und Konflikten profitieren.

    • Der Unterschied zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen sind aus heutiger Sicht die kognitiven, emotionalen und spirituellen Fähigkeiten. Der Mensch kann mitfühlend sein, wenn er will. Er ist als bewusstes „starkes“ Lebewesen den schwachen Lebewesen verpflichtet verantwortungsvoll zu Handeln. Wenn er es nicht tut, hat der Menschen seinen „Auftrag misverstanden“. Was zu seiner eigenen Vernichtung führt.

  2. Kampf is immer gut , auch und besonders für die Meinungsfreiheit . Sie haben den Artikel nicht verstanden .Ich kann die Natur täglich beobachten , auch ihre Maßlosigkeit und Verschwendungssucht . Warum massakriert ein Fuchs in einer Nacht 20 Gänse , wenn er nur eine wegschleppen kann ? Wenige steuern und verursachen Krieg . Millionen von Idioten jedoch folgen diesen Verderbern , weil sie zu feige , zu dumm und zu geldgeil sind .Scheinbar normale Bürger gehen wegen der ZULAGEN und EXTRAEINKÜNFTE in den Afghanistankrieg . Als fassen wir uns doch einmal an die eigene Nase ! Frieden ist nicht möglich ! Wir sind zu dumm.

    • Vielen Dank für ihren Kommentar. Das ist richtig, da stimme ich ihnen voll zu. Doch der obige Beitrag eines sehr rational und wahrhaftig denkenden Menschens gibt uns genau diesen Ansatz, wie wir ohne Krieg und auch über unser eigenes Verhalten diesen Kriegen ein Stück weit entgegen wirken können. Der Mensch lernt auch seit jeher voneinander, deshalb müssen wir unsere Kräfte auch dazu einsetzen andere Menschen davon zu überzeugen, daß es ein falscher Weg ist, den wir im Moment beschreiten. Vor allem müssen wir selbst davon überzeugt sein, daß wir eine andere Wahl und eine andere Chance haben.

    • Der Fuchs ist nicht nur Räuber, sondern auch Aasfresser, und wenn er die Möglichkeit hat, dann produziert er ihn selber und wenn es 20 Gänse sind. Und wenn er die Zeit hat, holt er sie alle und versteckt sie.
      Wenn man die Grundlagen natürlicher Vorgänge nicht versteht, sollte man lieber vermeiden, sie aus dem Zusammenhang zu reißen.
      So ist es auch mit dem Kampf ums Überleben. Darwin wird da nämlich von vielen Leuten, die die Grundlagen nicht kennen, gründlich missverstanden. Kein Tier und keine Pflanze spürt diesen propagierten Kampf, sondern lebt einfach nach seinen Möglichkeiten, indem es die vorhandenen Ressourcen optimal nutzt. Überleben tun i.d.R. alle.
      Es geht um den Fortpflanzungserfolg, also um die Menge an Nachkommen, die überleben und sich wieder erfolgreich fortpflanzen. Das ist mit Kampf gemeint. Auch die allermeisten Beuteorganismen überleben. Wenn nicht, stirbt eine Art aus und das ist auch normalerweise selten. In der Natur herrscht normalerweise Harmonie, also bitte keine unqualifizierten Vergleiche mit der westlichen Wertegemeinschaft und seiner destruktiven Lebensweise.

    • Der Fuchs ist nicht nur Räuber, sondern auch Allesfresser. Das heisst, er frisst alles an Aas, was er findet, und wenn er die Möglichkeit hat, produziert er selber welches, und wenn es 20 Gänse sind. In der Natur hat alles seinen Sinn und nichts wird verschwendet.
      Wenn man die Grundlagen nicht versteht, sollte man lieber schweigen, bevor man Vorgänge in der

  3. Wir haben eben keine Wahl . die Menschen sind wie die Lemminge . Und sie lernen nicht aus der Geschichte , ganz im Gegenteil , sie werden immer dummer und gleichgütiger. Dauernd müssen sie die Urkatastrophen wiederholen , in stetig größerem Ausmaß. Demnächst werden sie sich in den III. Weltkrieg jagen lassen. jeder überzeugt von der Seitenwahl . Und dann kommt dieser saudumme Spruch : Was ist , wenn Krieg ist und keiner geht hin ? JA was wohl ? Dann kommt der Krieg zu Dir ! Und schon stehen wir wieder vor einem Naturgesetz , welches uns zwingt , zu kämpfen .Also , bereite man sich vor .Denn die Dummen laufen immer !

    • Dazu passt der Spruch: Was kann ich als Einzelner schon tun, ich kann sowieso nichts bewirken! Nein, damit kann ich mich nicht zufrieden geben. Niemand der eigentlich was bewirken will sollte sich nicht damit zufrieden geben. Denn es ist falsch. Die Gesellschaft besteht aus diesen Einzelnen, die denken sie sind nur ein winziger Teil und als Vollstrecker oder Aufklärer doch so groß. Es ist falsch die Situation so hinzunehmen, denn dann hätten die anderen doch nur wieder schon im voraus gewonnen, denn diese Menschen haben nichts zu verlieren, denn sie schauen von weiten zu, reden und manipulieren weiter. Die, die noch einen Funken Verstand haben, sollten sich nicht hinreißen lassen, denn dann ist alle Hoffnung verloren.

  4. Selig sind die , die Hoffnung haben und an die Vernunft im Menschen glauben ,man kann Ihnen nicht helfen .Sie sind auch eine der Gefahren die uns umgeben .

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*