Die Europäische Union ist kein Gesellschaftsprojekt

Die Demokratie in der Europäischen Union wird nur durch die Medien hergestellt, in dem sie der Bevölkerung ein demokratisches System vorgaukeln, aber über die wahren Zustände schweigen und Tatsachen verdrehen.

Ziele eines solchen Systems ist unter anderem die Vermischung der Kulturen und Rassen, ein Wegfall der Nationalitäten. Man ist immer zur Stelle um die Kritiker als fremdenfeindlich zu verurteilen. Gleiches gilt für die derzeitige Einwanderung Personen aus Nicht-EU-Ländern. Doch ist grundlegend nichts verwerfliches an einer nationale Identität, wie man es gegensätzlich immer versucht weiß zu machen, dennoch aufgeschlossen anderen Kulturen und Völkern zu sein. Das ist völlig legitim und spiegelt einfach die Interessen eines souveränen Volkes. Grenzen in Europa bestimmen keineswegs Bewegungseinschränkung. Schon vor einem EU-Vertrag konnte man problemlos Grenzen passieren, auch ohne permanent Pässe vorzeigen zu müssen. Auch der Wegfall der Währungshindernisse für Privatreisende sind keineswegs Gründe und Vorteile die EU mit grundlegend freiheitlichen Einschränkungen und Repressionen zu rechtfertigen und zu respektieren.

Nicht zu vernachlässigen ist, ja im Grunde allen voran sind große Konzerne, die internationalen Handel betreiben, daran interessiert, nationale und internationale Grenzen zu durchbrechen. Grenzen bedeuten Probleme, Aufwand, Kosten und Hindernisse. Unser System basiert ausschließlich auf Konsum und Produktion, der den Menschen ein Gefühl von Wohlstand und Zufriedenheit suggeriert, darüber hinaus aber ein Problem für das soziale Gefüge und den Frieden darstellt. Verschwendung ist zum Trend geworden. Vertuschen versucht man das durch Vergleiche zwischen kommunistischen und kapitalistischen Strukturen. Alle als idealistische Formen angepriesene sind sicherlich kritikwürdig und nicht zielführend, deshalb sollte man sie über den Haufen werfen.

Kommunismus gab es in der Form noch nicht, wie ihn der Begriff beschreibt. Denn die „Gleichmacherei“ zu fördern, wie man Kapitalismuskritikern permanent begegnet, ist nur eine Ablenkung. Kommunismus kommt vom Begriff Kommune, was übersetzt bedeutet allgemein oder gemeinschaftlich. Und da ist man eben an dem Punkt. Politische Ideologien werden meist verallgemeinert, zweckentfremdet und falsch verstanden, ist aber nicht Thema. Deshalb soll es mal ganz unerheblich sein, was Marx, Engels und wie sie alle heißen unter den Begriffen verstanden haben, soziale, wirtschaftliche und politische Theorien zu verbreiten. Der eine versteht sie so und der andere so, grundlegend und 1 zu 1 wird man sie nirgends finden. Es ist also nicht zum Ziel führend darüber zu streiten, überwiegend nicht konstruktiv. Ganz gleich in welchem System oder in welcher Ideologie ist der individuelle Ansporn ein rein materieller. Jeder Mensch will grundlegend seinen Nachbar übertrumpfen, Besitztümer vermehren und übermäßigen Wohlstand genießen. Das wird in allen Systemen anerzogen und propagiert. Es ist der Faktor Geld, der das Wirtschaftssystem beherrscht, was im Grunde unser größtes Problem darstellt. Würde man den Begriff Kommunismus auf seinen Ursprung herunter brechen, kommt man zwangsläufig auf Kommune, d.h. allgemein, gemeinschaftlich. Nur auf einem kleinen Raum erreicht man Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und vor allem Kontrolle. In dem jetzigen System mit einer derartigen EU ist das nicht möglich. Die Politik hält sich auch dadurch an der Macht, da sie den Klassenkampf der Gesellschaft fortlaufend bestärkt. Es muss egal sein, was der andere hat, was er mehr hat. Im Grunde darf Geld kein Ansporn sein, denn das fördert in der Regel Konflikte, Kriege, Missbrauch und einen Bruch des gesellschaftlichen Gefüge. Innovationen und Entwicklung müssen auf Überzeugung und Wille basieren, auch nur so gab es in der Vergangenheit Fortschritte und Erfindungen, nicht aus reiner Profitgier. Das komplette menschliche Denken muss sich im Grunde hin zu einer nicht materialistisch geprägten Gesellschaft ändern. Gerade das schließt auch Wohlstand und persönliche Unterschiede nicht aus, führt keineswegs zur Gleichmacherei, wie man immer so schön formuliert.

Schlussendlich raus aus der EU. Früher oder später zerfällt dieses System mit Ansage. Macht Le Pen ihre Vorsätze wirklich wahr, könnte mit Frankreich der entscheidende Baustein wegfallen.

 

Marcel L.

 

3 Comments

  1. Genau das ist das Grundproblem auf den unendlichen?! Weg zu einer ausgelichenen Gesellschaftsform:
    das im laufe der Menschheitsgeschichte entwickelte, dann anerzogene gesteigerte materialistische Denken/Wesen jedes Einzelnen (Kapitalismus ist eine Form des Materialismus). Bis auf ganz, ganz, ganz … wenige Ausnahmemenschen (Idealisten), die ein absolut idealistisches Denken/Wesen als Grundvoraussetzung für ein solche ausgeglichene Gesellschaftsform bereits besitzen (Eine solche idealistische Denkweise läßt sich allerdings aus Eigenbewußtsein erlernen).
    Die gesteigert größten bzw gehäuftesten Materialisten und damit käuflichsten finden sich daher meist in der Politik, da für mich Machtausübungswunsch auch eine Faktor/Form von Materialismus ist.
    Das Ziel des Einzelnen einer ausgeglichenen Gesellschaftsform ist ja gerade instinktiv ein Wunsch bzw. Ausweg des eigenen sowie des jeden Einzelnen materiellen Denkens, also der überwiegenden Masse innehaftenden und in der Natur in dieser gesteigerten bis grenzenlosen Form wahrscheinlich einzigartigen Form des Materialismus. Der bei Einigen (Bspw. Diktatoren, Regierige, Großindustrielle etc.) vereinzelt sogar in unbändigem Materialismus vorkommt.
    Diese Grundproblem wird aber meines Erachtens verschiegen bzw. vedeckt, weil es erstens so trivial und zweitens den größten Materialisten die teis auch die Mächtigsten sind als existenzbedrohend wahrgenommen wird.
    Also Politik und deren Sozialwissenschaft ist die Ablenkung des Materialismus.
    Ich habe dies schon mehrfach hier angesprochen und die mögliche Änderung dieser Denkweise mit einem evolutionären Prozess des Menschen für möglich gehalten und verglichen oder sie könnte auch durch außergewöhnliche(s)(Schock)Ereignisse entstehen.
    Also wenn schon führen lassen, dann Idealisten wählen, das wäre ein Start dieses evolutionären und damit langsam übergehenden Prozesses.
    Solche Idealisten stehen aber kaum zur Auswahl und wären bei Erfolg auch extrem in Gefahr.

  2. Da die EU immer nur ein wirtschaftlicher Zusammenschluss war der allen Mitgliedern mit Gewalt auferzwungen wurde und nie das Verlangen der Nationen etwas näher zu rücken um gemeinsam Stärke gegen das System zu erlangen und eine wirklich friedliche gemeinsame Zukunft zu erschaffen, verkörperte, wird sie momentan so wie alle Lügengebilde langsam durchschaut und hat aber auch dem System ausgedient so, dass man sie fallen lassen kann um den Völkern neue, bessere Fesseln anlegen zu können, wie z.B. die totale Kontrolle über alle Bewegungen, Geldtransfers, Informationen usw. aller, aber wirklich aller Bewohner dieses Planeten.
    Doch leider liegt die Lösung des Problems nicht nur darin die Grenzen wieder auf nationale Ebenen hoch zu ziehen sondern, sie zwischenmenschlich weltweit zu eleminieren denn, so funktioniert auch die Machterhaltung der Reichen seit Jahrtausenden. Sie kennen keine Grenzen, Religionen, Rassen usw. sie kennen nur die gleiche menschenverachtende Einstellung zu Geld und Macht und nichts Anderes!
    Zu deinem Glauben an eine gleichberechtigte Welt mit gleichberechtigten Bewohnern kann ich dir vergewissern dass auch ich und viele Andere auf diesem Planeten diesen Traum und einzigen Weg zum ersten Weltfrieden in uns tragen nur, solange für über 90% der Menschen die Realität das ist was um sie gerade geschieht während jeder nur an seine eigene Wahrheit glaubt, solange wird die Menscheheit dazu verdammt sein der Erschaffer seines eigenes Leides zu sein.
    Ansonsten muss ich erwähnen dass dies ein Blog mit einem unglaublichen Realitätsgehalt ist und ich von genazem Herzen hoffe dass hier die Wahrheit nicht „nur“ Mittel zum Zweck ist denn, bei einigen Beiträgen wird sie doch nur, wie es so üblich beim Menschen ist, nur Missbraucht um seine persönlichen und nicht die Ziele der Gesellschaft zu erreichen.
    LG und vielen Dank für die Beiträge!

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