Wachstum schafft Wohlstand (?)

Es gibt Themen und Thesen, die können ausschließlich kontrovers, aber dennoch facettenreich diskutiert werden. Recht umfangreich kann sich über Sinn und Unsinn von Wachstum „gestritten“ werden. Großen Einfluss dabei der „Peak“ verschiedener Ressourcen, darüber hinaus spezielle Sinnhaftigkeiten oder auch Gegenteiliges bezüglich alternativer bzw. regenerativer Energien. Vielleicht auch besonders interessant in derart strittigen Zukunftsdebatten, die verschieden prognostizierte Entwicklungen der Automatisierung zahlreicher Arbeitsabläufe und Tätigkeiten, in der wir uns eigentlich schon mittendrin befinden. Nun können wir schon anfangs darüber resultieren, in welcher Hinsicht sich die bisherige Automatisieren bzw. Industrialisierung unser aller Leben beeinflusst hat, vor allem ob sich der Abbau von Arbeitsplätzen bis heute schon in der Form eingestellt hat, wie man es immer bei einer zunehmenden Einsatz von Robotern befürchtet. Dabei aber bitte nicht die offiziellen Arbeitsmarktdaten mit einbeziehen, da diese in der Form einfach aufgrund der stagnierenden Weltwirtschaft nicht stimmen kann.

Unterschiedliche (Wohlstands-)Ziele

Alles Dinge, die uns in Zukunft beschäftigen werden. Selbstverständlich sind die Absichten der Einzelnen Akteure jeweils völlig andere. Unternehmen beabsichtigen Gewinne zu generieren, anderen geht es um Umweltfragen, wiederum anderen eben um die Existenz in vielerlei Hinsicht in dieser schnelllebigen Zeit. Dabei liegt es ironischer Weise auf der Hand, Wachstum, was viele Bereiche der Energieversorgung und Energieumwandlung mit einschließt, auch nicht weniger die beiläufig angesprochene Automatisierung, „muss“ unendlich sein, denn nur so kann man die Politik und ihre Dogmen über stetiges Wirtschaftswachstum verstehen. Dabei liegt wahrscheinlich das Augenmerk und die Gefahr nicht darauf, auch zwischenzeitlich auf einen niedrigeren Level wieder zu beginnen, oder Sinnhaftigkeit aus den Augen zu verlieren. Denn auch beispielsweise eine „Energiewende“ geht wie der propagierte, unendliche Wachstumszwang wiederum mit Ressourcenausbeutung, Umweltzerstörung und teilweise mit Kriegen einher. Vor allem mit satten Gewinnen und Umverteilung, schaut man sich beispielsweise den Zwang zu neuen Fortbewegungsmitteln an oder eben höhere Steuerbelastungen auf „ausgediente“ Ware. Deshalb muss noch eine weitere These beim Thema des Wachstums diskutiert werden, der Zusammenhang zum Fortschritt, was in einigen Bereichen mehr als fragwürdig erscheint. Will man zusätzlich den Umweltaspekt noch mit einfließen lassen, noch ein Vielfaches mehr. Oft zählt eben nicht, was hinten heraus kommt, sondern was vorn hineingesteckt wird, und folglich sieht in vielen Bereichen eine aufgeschlüsselte Umweltbilanz gar nicht mehr so rosig aus (bildlich wird sehr oft mit dem Schinken nach dem Fettbrot geschissen). Hauptsache der wirtschaftlichen Bilanz dient es. Und eben dem propagierten Wohlstand für alle.

Begrenztes Ressourcen-System Erde

eating-1495368_960_720Eine präzise Variable für Lösungen dieser Probleme bzw. der überschriebenen These des „Wachstum schafft Wohlstand“, gibt es nicht, weil die Resultate unseres Verhaltens bzw. Lebensstils, sowie so mancher Theorien, eben weit in der Zukunft ihre jähe Aufklärung finden. All die Sozial-, Politik- und Wirtschafts-“Wissenschaften“ beruhen im Grunde nur auf Meinungen vergangener und gegenwärtige Sichtweisen. Wobei wir heute aber eben nur ein kleiner Teil dieses Systems und vor allem der Menschheitsgeschichte darstellen, in dem letztlich, um auf die Behauptung des endlosen materiellen Wohlstands mittels Ressourcen zu kommen, unbestreitbar die Ressourcen, denn nur daraus kann man materiellen Wohlstand in heutiger angestrebter Form schaffen, endlich sind. Sehr viele Systeme stellen dennoch auch sehr wichtige Kreisläufe (Beispielsweise Recycling eingeschlossen) dar, die im Grunde das Ende noch weit nach hinten verschieben können. Hinweisen sollte man in diesem Zuge auch darauf, dass das „System“ Erde, in jedem Zeitabschnitt und jeder noch jetzigen Form, ein lebendiger (von Lebewesen besiedelter) Planet war und ist, und dieser selbst nur als Recyclingsystem funktioniert, was wiederum durch Ereignisse, wie Evolution der Lebewesen, Naturkatastrophen, dem Universum etc., ständigen Wandel, in kleinen wie in großen Schritten, unterliegt. Propagiertes unendliches Wachstum, wie auch damit zwangsläufig einhergehender Krieg, kann durchaus gerade auf Grund der immer schneller wachsenden Möglichkeiten und damit des Einflusses des Menschen auf das Recyclingsystem „lebende Erde“ auch wieder ein totes System „Erde“, ähnlich der Mehrzahl der Planeten des Universums, machen (totaler Atomkrieg, weltumspannende Vergiftung der Erde, Landwirtschaft).

Genau genommen ist Wohlstand ein eher zweifelhafter und sehr unpräziser Begriff. Um den Wohlstand zu bezeichnen, muss im Grunde vorab geklärt werden, was darunter grundlegend zu verstehen ist oder wie er sich in seiner Zusammensetzung erklären lässt. So definieren große Unternehmen den Wohlstand ihrer Kunden mit dem Besitz des immer neuesten Handys oder des neuesten Mittelklassewagens, für Politiker hingegen ist Wohlstand wiederum das undifferenzierte Äußern immer der selben Plattitüde gegenüber jeglicher Bevölkerungsschicht oder persönlichen Situation. Für Obdachlose wäre wiederum die bloße Tatsache einer Mietwohnung inne zu wohnen und zwei warme Mahlzeiten am Tag zu genießen ein gewisser Wohlstand. Für das eine Klientel scheint der Wohlstand nachvollziehbar oder zumindest teilweise, für den anderen der propagierter Wohlstand völlig haltlos und eher irreal. Deshalb muss man sich doch darüber im Klaren sein, um welchen Wohlstand sich die politischen Debatte dreht. Diese ist (leider) mehrheitlich über das Wohlergehen eines jeden Bürgers entscheidend. Für (bzw. gegen) den Schwächeren augenscheinlich mehr als für den Stärksten.

Der Begriff „Wohlstand“

So heißt es in einer definierten Erklärung von „Wohlstand“, dass dieser „im Rahmen politischer Entscheidungen und Wirkungsweisen“ meist den „materielle Wohlstand bzw. das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Indikator für materiellen Wohlstand“ berücksichtigt wird. Schlussfolgernd ist somit jegliche differenzierte Betrachtung scheinbar überflüssig und die Bemessung wider jeglicher Realität. Es sollen also, grob ausgedrückt, Berechnungsgrundlagen dargestellt werden, basiert auf einer Gesellschaft, in der das untere drittel weniger als 1% des Vermögens besitzen, dagegen das obere über 80%, was jeglicher Ernsthaftigkeit und Realität, vor allen gegenüber politischer Reden und „Weisheiten“, spottet. Über die Umstände und Verdienste des Klientels der einzelnen „Unvermögens“- bzw. Vermögensgruppen lässt sich sehr oft streiten und eben dieser „Verdienst“ mag auch in Fällen gerechtfertigt sein, andere eher fragwürdig. Doch wiedermal alles in einen Topf zu schmeißen, kräftig herum zurühren und in Folge der Gesamtgesellschaft ein gutes Zeugnis auszustellen und generellen Wohlstand zu attestieren, ohne eine differenzierte Betrachtung und Fehlentwicklung offenzulegen, lässt eher auf eine komplette Irreführung hindeuten. Wobei man diese Debatte in der Gesellschaft wieder im Zaum halten sollte, da sie zu oft gewollt scheint. (Teile und Herrsche, Reich gegen Arm, Brot und Spiele zwecks Ablenkung und Verdrängung) Politiker werden hierfür vom Stärkeren benutzt und entziehen sich selbst doch eher gerechtfertigten Vorwürfen einer mehrheitlich kritikwürdigen, und allzu oft verdienstlosen Bereicherung auf Kosten der Bürger.

money-1050161_960_720In diesem Zusammenhang wird behauptet, genereller Wohlstand würde nur durch immer währendes Wirtschaftswachstum generiert werden können, dies gelte auch für dessen Erhalt, und könne auch nur durch einen hohen Beschäftigungsgrad und Innovation erreicht werden. Wirtschaftswachstum geht auch immer mit der Schließung, bzw. Beendigung anderer Bereiche einher, in Folge dessen der eine oder andere Einbußen und Verluste erleidet (derartiger Wandel bringt Gewinner und Verlierer). Gut, dafür öffnen sich neue Märkte und Möglichkeiten, was aber grundsätzlich keinen generellen und sicheren Wohlstand für jeden zur Folge hat. Stimmt also leider nicht ganz, was auch anhand gesellschaftlicher Konflikte, aufgrund der angeheizten, unterschiedlichen, finanziellen und materiellen Situationen zum Ausdruck kommt. Dabei heißt es aktuell die Schere zwischen arm und reich stagniert, trifftet also nicht weiter auseinander, was mit Sicherheit nicht als Erfolg der Politik gerechnet werden darf, sondern man darf annehmen dies resultiert zufällig (wenn überhaupt Realität, denn dieses wurde vom statistischen Bundesamt veröffentlicht), weil wir eben an einen Punkt angelangt sein könnten, an dem das obere 1-20 % schon alles ihres derzeitigen Möglichen besitzt, das System zu kippen droht oder diese Form des materiellen Wachstums vielleicht doch vorerst an seinen sinnhaften und zerstörerischen Grenzen für alle langsam realisiert wird. Wobei wir noch einiges vor uns haben sollten, über dessen Sinn man erneut streiten könnten.

Nun heißt aber in einigen Fällen leider Arbeit nicht gleich Wohlstand, auch nicht in Zeiten eines „gesetzlichen Mindestlohns“ der so viele Ausnahmen als Regel bestätigt und längst nicht generell Geltung beinhalten soll. Ist aber auch weniger von Bedeutung, deswegen sollte man nämlich lieber die unehrlichen Absichten und den gesetzlichen Zwang der Politik vollends ablehnen. Derart Einsicht und Sinnhaftigkeit einer angemessenen Vergütung sollte jedem Unternehmer klar sein, ohne ihm drohen und verpflichten zu müssen. Dies ist sicher auch vielen klar, die ihre Produkte und Dienstleistungen mit hohen Standard veräußern wollen, dabei zufriedene Arbeiter und Angestellte als großes Fundament einer zukunftsorientierten Firma ansehen. Aber da nun der Mindestlohn sowieso nur eine „Formalie“ ist, dabei der Betrag sicher nicht als das Nonplusultra bezeichnet werden kann, ein Wählerfang eben, braucht es auch keine unnötigen Gedanken über dessen Legitimität. Eine angemessene Vergütung für entsprechende Arbeit muss vom Arbeitgeber selber initiiert und verstanden werden, ohne eben ihm einen Zwang unterziehen zu müssen. Im Grunde beinhalten die angesprochenen aktuellen Arbeitsmarktberichte, leider kann man den Zahlen grundlegend nicht ganz Glauben schenken, eine hohe Beschäftigung meist durch massenhaft Tätigkeiten in einem Niedriglohnsektor, der der betreffenden Person weder Sicherheit, noch Wohlstand bringt, dass aber von Seiten der Politik immer propagiert wird. Bis heute ist nicht einmal klar und ohne Zweifel belegbar, dass der Wohlstand nur durch Beschäftigung erreicht wird. Doch kann man sich eben mit vielem beschäftigen, auch wenn es noch so unproduktiv und wider jedes gesellschaftlichen Nutzen oder auch Verschwendung von Ressourcen ist. Einige werden in den Geldadel hinein geboren, andere Bereichern sich durch eigennützige und lobbytreue Gesetze oder zum Nachteil der Steuerzahler, wiederum andere verdienen ihren Wohlstand durch Kriege, Terrorismus oder Zerstörung der Natur im großen Stil, auch durch Umverteilung von Zentralbankgeld. Streng nach dem „täuscherischen“ Motto: Sozial ist was Arbeit schafft. Aus einer unmenschlichen Kriegspolitik in Verbindung mit immer schneller währender Ausbeutung von Boden und Menschen, wird ebenso ein „soziales“ Ausbeuten von Ressourcen, auch auf Kosten von Vegetation und anderen Lebewesen.

Trotz steigenden Einkommen stagnierender Wohlstand

coins-1015125_960_720Auch wenn sich das verfügbare Einkommen der Arbeiter seit 1970 vervierfacht haben soll, und auch die Sozialleistungen selbiges getan haben sollten, heißt das doch im gleichen Zug, dass die Unternehmen und die Profiteure um ein vielfaches mehr einstecken und für ihre oft minderwertigen Produkte sehr viel mehr verlangen. Aber können wir uns deshalb auch vierfach mehr leisten als vor 45 Jahren? Das verfügbare Einkommen hat eben noch lange nichts mit dem Reallohn (inflationsbereinigter Lohn) zu tun, was oft vergessen wird. Seit den 70er Jahren hat unser Geld fast 70% an Wert verloren. Zu der Zeit wurde im übrigen der Goldstandard aufgehoben. Diese 70% stellen einen Durchschnitt dar, aber gut. Im Grunde bedeutet das dennoch, konnte man damals eine Sache für 1€ kaufen, muss man heute fast 4€ dafür bezahlen. Wie gesagt ein Durchschnitt. Hat man damals eine Mietwohnung für 100 DM gemietet, so muss man heute unterm Strich 400 DM dafür zahlen. (Rechenbeispiel) Hat man früher 400DM Lohn erhalten, musste man diesem Rechenbeispiel zu Folge 25% seines Lohns für die Miete ausgeben. Nun ist aufgrund der Inflation die Miete auf 400€ gestiegen. Mein Lohn hat sich auf 1600€ vervierfacht. Was bedeutet der Wohlstand steigt nicht seit 45 Jahren sondern stagniert allerhöchsten, auf Grund der anhaltenden Geldentwertung bzw. des Kaufkraftverlustes durch Inflation. Wir befinden uns also immer noch auf einen Niveau der 1970er Jahre, laut Statistischen Berechnungen. Da man davon ausgehen muss, das die Inflationsrate aber mittels des realitätsfremden Warenkorb berechnet wird und lediglich ein statistischer Durchschnitt darstellt, der zum Nutzen der Politik prinzipiell geschönt ist, müssen wir im Grunde davon ausgehen, das unser Reallohn sogar weitaus niedriger ist, sodass das Mär des steigenden Wohlstands bei steten Wirtschaftswachstum widerlegt ist. Einkommensverlust und damit niedrigerer Wohlstand als damals. Studien besagen aber mittlerweile, dass die Reallöhne allein von 1990 bis 2010 um bis zu 50 % gesunken sind aufgrund der Inflation bzw. verdeckte Währungsreform Euroeinführung.

Dazu passt auch, dass in der selben Zeit wie der Durchschnittslohn sich verdoppelt hat, die Diäten sich fast verdreifachten und die steuerfreien Aufwandsentschädigungen sich verzehnfachten.

Wohlstand im demographische Wandel

Prinzipiell wird der demographische Wandel in westlichen Industrienationen wie in Europa, eine sog. Überalterung der Bevölkerung, zum Gegenteiligen bekämpft. Eine über Jahrzehnte wachsende Bevölkerung in den westlichen Industrienationen findet nun mal in der Natur der Person ein jähes Ende ohne gleich den Untergang der Welt zu bedeuten, höchstens einen Rückgang der konsumbasierten Industrie und damit zum Nachteil der Profiteure. Was soll es sonst für einen Grund haben als Sicherung des Status Quo der Eliten, wenn eine derartige Propaganda zu Lasten von Natur, Jüngeren durch längere Arbeitszeiten und vor allem des gesellschaftlichen Friedens betrieben wird. Würde man der Masse und den „älteren“ Herrschaften, die man vorgeblich versucht zu unterstützen, nicht immer neue Laster und Repressionen aufbürden, die Renten- und Steuerkassen für unsinnige Projekte, Fehlinvestitionen, falsche Prophezeiungen und zum Zwecke der unangemessenen eigenen Bereicherung plündern, Spekulationen zulassen, würde die Situation weniger aussichtslos erscheinen. Außerdem sind die (fast) bedingungslosen Pensionen sowie Ruhestandsgelder vor Renteneintritt der gehobenen Staats- und Landesbediensteten, Politikerämter und Beamten nur aus Steuergeld ohne direkten Eigenbeitrag Ausdruck der Selbstbedienungsmentalität und Vorteilsnahme dieser Klasse, genauso wie Steuerbefreiungen z. Bsp. direkten nachweislosen Aufwandsentschädigungen.

Hinter der Debatte eines „falschen“ demographischen Wandel kann man viel mehr Interessen erkennen, als nur die propagierte Altersarmut durch diesen, dabei hat eben diese an anderer Stelle ihren Ausgangspunkt. Wenn es um den tatsächlichen Willen gehen würde, einen Menschen vor Armut und sozialen Absturz zu schützen, darf eben nicht allein auf das Einkommen geschaut werden, sondern auch auf die Kosten. So sind vordergründig die gestiegenen Lebenserhaltungskosten und andere Güter verantwortlich, das der Wohlstand im Alter erschwert wird. Die westliche Gesellschaft mit ihren völlig irrationalen System ist auf grenzenloses Wachstum angewiesen, da sonst die Alterssicherungssysteme versagen. Doch ist dieses System in seiner Ausführung im Grunde zum Scheitern verurteilt. human-567563_960_720

Dabei auch relevant: Einerseits betreibt man seit Jahren eine Entwicklung hin, Frauen zur Karriere hin zu trimmen, andererseits sollen diese dann auch noch viele Kinder bekommen. Dahinter steckt entweder Schizophrenie oder ein ganz perfider Plan, den bisher nur die wenigsten verstanden haben.

Im Grunde stehen wir heute dort, wo die Entwicklungsländer in einigen Jahrzehnten erst ankommen werden. Das bedeutet, dass mit einer steten Industrialisierung und Modernisierung auch dort irgendwann eine konstante Bevölkerungszahl geschaffen wird und die Geburtenraten zurückgehen.

Fazit:

Wachstums- und Wohlstandswunsch dienen der Propaganda zur Aufrechterhaltung des Systems mit Status Quo der ungleichen Bereicherung, verstärken deshalb diesen Wunsch und müssen in diesem Kontext auch eingeordnet werden.

Propagierter irrationaler unendlicher Wachstumswunsch:

unendliches Wachstum in begrenzten Raum ist in sich schon ein Widerspruch

– für Industrie und Politik fortschreitende Gewinne und Einkommen als Hauptprofiteure

– führte/führt u.a. zu Kriegen und Zerstörung und Tod unter den Menschen

– macht vielfach Krank, verkürzt das Leben

– Zerstörung Tötung und/oder Verdrängung der Fauna und Flora, u.U. des Planeten (Bsp. weltweite Atomsprengkraft vielfache Kraft zur Erdzerstörung)

Wohlstand

– liegt im Auge des einzelnen Betrachters

– besteht aus materiellen und immateriellen (Gesundheit, Freizeit, Hobby/ ungezwungene Beschäftigung etc.) Wohlstand,

– meist nur materieller Wohlstand propagiert, nur damit lässt sich materieller nutzen ziehen.

Konflikt des unendlichen Wachstums- und Wohlstandswunsches ist in der menschlichen Denkweise begründet und lässt sich in unserer jetzigen Welt auch nur dort als evolutionäre Weiterentwicklung der Abkehr bzw. Veränderung dieser Denkweise beheben.

Zwangsmaßnahmen Einzelner werden dies nicht erreichen oder in Gang setzen, neutrale geistige Aufklärung könnte diese Evolutionsschritt anstoßen u.a. den mit positivem Wandel (umgangssprachlich mit Fortschritt gleichgesetzt) ohne unendliches Wachstumsziel trotz Wohlstanderweiterung (Wohlstand besteht aus materiellen + immateriellen Wohlstand). Aber wie unschwer herauszulesen, das ganze Gegenteil von dem was die herrschende Klasse und Denkweise ist.

Dazu wird die im Gang befindliche Automatisierung diesen Konflikt sicherlich beschleunigen, da sie den Wachstums- und Wohlstandswunsch potenziert ermöglicht.

Bevölkerungsrückgang hervorgerufen durch unendlichen Wohlstandswunsch/Wohlstandsdenken ist Form der Evolution, die damit versucht das Wachstum zu regulieren, in dem Fall zu begrenzen/-reduzieren.

Marcel L.

 

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1 Kommentar

  1. Wenn es nur noch gering verdienende Leiharbeiter gibt, kommt auch nicht mehr viel an Steuern rein. Die Maschinen und Computer die die Arbeit wegrationalisiert haben bezahlen keine Steuern, sondern transferieren die Gewinne an die Börse! Obendrein können die auch noch abgesetzt werden, ergo der Arbeiter bezahlt die Maschinen auch noch, die seinen Kindern die Zukunft stehlen !

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