Was steckt politisch hinter der globalen Erwärmung?

„Wenn wir Maßnahmen ergreifen sollen (die Art, die sie immer vorschlagen), wären die Kosten dafür um ein Vielfaches höher als die Kosten für spätere Anpassungsmaßnahmen. Deshalb empfehlen wir, sehr schnell eine Überprüfung der Wissenschaft einzuleiten, um sicherzustellen, dass wir alle auf dem richtigen Weg sind.“

Das Forbes-Magazin berichtete am 22. Januar 2013 in einem sehr ausführlichen Bericht über die möglichen Interessen hinter der Agenda der globalen Erwärmung. Der Autor nennt es den „Krieg der globalen Erwärmung gegen den Kapitalismus“. Der britische Politiker Christopher Monckton hat auf einer UN Klimakonferenz damals in Doha/Katar die Wissenschaft zur globalen Erwärmung in Frage gestellt. Festzustellen war, daß sich in den vorhergegangenen 16 Jahren, ausgehend von 2012, in denen das Treffen der „Klimaalarmisten“ stattfand, die Temperaturen gar nicht erwärmt hätten. Daraufhin wurden die horenden Kosten für etwas, was man gar nicht würde abschätzen können, vor gesammelter Mannschaft auf der Klimakonferenz angezweifelt. Teilweise wurde die Wissenschaft in Frage gestellt und zur Überprüfung aufgerufen. In den 80er Jahren wäre die Führung innerhalb der UN daran gewesen, eine neue Wirtschaftsordnung zu fordern. Gleichzeitig begann man in den 80ern einen Zusammenhang zwischen den weltweiten Anstieg von CO2 Emmissionen zu einem Temperaturanstieg zu sehen. (Anmerkung: Bis heute gibt es aber sichtlich keine klaren Beweise dafür, in welcher Beziehung die CO2 Werte zu den Temperaturen wirklich stehen.) Wissenschaftliche Überprüfung seien in die Wege geleitet, aber auch die Idee des CO2 Emissionshandels sei zu dieser Zeit entwickelt worden, mit dem man heute Milliardenumsätze macht. Industrien, die durch rückläufiges Verbrennen von fossilen Energieträgern an Ausstoß von CO2 einsparen, können nun anderen Industrien, die mehr CO2 verursachen, ihre Kontingente verkaufen. Gehandelt wird über eine Börse. Der Handel erfolgt länderübergreifend. Dabei bekommt jedes Unternehmen eine gewisse Quote zugeordnet, das das Maß, die Art Grundlage des Wirtschaftens sein soll. Jedes Unternehmen muss diese Quote vorweisen. Teile davon sind kostenfrei, andere, die mehr benötigt werden, müssen in staatlichen Auktionen hinzugekauft werden. Branchen, die dazu verpflichtet werden sind Energieerzeugung, energieintensive Industrien und die kommerzielle Luftfahrt. (Anmerkung: Militär scheint völlig ausgeschlossen zu werden) Es wurde tatsächlich ein Handelsmarkt geschaffen, der mit Anteile von Luft handelt. Der CO2 Zertifikatemarkt ist mittlerweile ein Milliardengeschäft. Der Handel mit europäischen Emissionszertifikaten startete 2005 und beläuft sich auf ca. 144 Mrd. US Dollar jährlich. Alle großen Investmentbanken handeln mit Emissionrechten.

Ziel sei es in den 80er Jahren ein neues Wirtschaftssystem zu entwickeln, wozu die neu entdeckte globale Erwärmung auf Basis von CO2 Emissionen gut zu passen schien. Dabei waren aber damals die Klimamodelle schon recht primitiv. Die Idee des Emissionrechtehandels geht bis 1966 zurück. Es sollte Obergrenzen für Emissionen geben, die politisch festgelegt werden sollten. Ausgegebene Umweltzertifikate sollen zu Emissionen bis zu einer bestimmten Obergrenze berechtigen. Preise sollten nach Nachfrage bewertet werden. Wer mehr Emissionen ohne Emissionsrecht ausstößt, sollte Strafen bezahlen. Da das nun ein länderübergreifendes Projekt der UN ist, sollten die hochentwickelten Länder zahlen und die weniger entwickelten Länder davon profitieren. Der Handel sollte also vorrangig zwischen Industrie- und Entwicklungsländern vollzogen werden.

1992 sprach ein gewisser Maurice Strong in der Eröffnungsrede des UN-Erdklimagipfels von einer notwendigen Deindustrialisierung der industrialisierten Nationen um die „Welt zu retten“. Die industrialisierten Nationen müssten dafür zusammenbrechen, was anscheinend Aufgabe der UN sein müsste. „Es ist klar, dass die gegenwärtigen Lebens- und Konsumgewohnheiten der wohlhabenden Mittelschicht…. mit hohem Fleischkonsum, dem Konsum großer Mengen an Tiefkühl- und Fertiggerichten, dem Besitz von Kraftfahrzeugen, Golfplätzen, kleinen Elektrogeräten, Haus- und Arbeitsplatzklimaanlagen und Vorstadtwohnungen nicht nachhaltig sind…. Eine Verschiebung ist notwendig in Richtung Lebensstile, die weniger auf umweltschädliche Konsummuster ausgerichtet sind“. Was wir also heute größtenteils erleben dürfen ist ein übergeordnetes und vor allem verordnetes Programm der UN. Wir werden alle ausschließlich auf unsere Gewohnheiten und Ansichten hintrainiert und gesteuert.

Der ehemalige US-Senator Timothy With äußerte sich ähnlich. „Wir müssen das Problem der globalen Erwärmung angehen. Auch wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir in Bezug auf die Wirtschafts- und Umweltpolitik das Richtige tun.“

Der Leiter der politischen Abteilung des US-Außenministerium soll gesagt haben – „Ein Vertrag über die globale Erwärmung muss umgesetzt werden, auch wenn es keine wissenschaftliche Beweise für den Treibhauseffekt gibt“.

Es ist die Rede von Wissenschaftlern, die zur Theorie der Erderwärmung schwenkten, die noch Jahre zuvor vor einer globalen Abkühlung gewarnt hätten. Sogar in verfassten Büchern diese Szenarien anmerkten. Wohlgemerkt, so stands im „Forbes Magazin“ 2013. Im Fortgang des Artikels werden Verbindungen zu einem der größten Konzerne der USA laut. Der Energieriese Enron, der größte Gashändler der USA und Großbritanniens, soll einer der größten Förderer des Kyoto-Protokolls gewesen sein. Die Lobbyarbeit im Kongress soll zur Kontrolle der CO2 Emissionen durch die EPA geführt haben. Erdgas steht in großer Konkurrenz zu Kohle und anderen fossilen Energieträgern. Auch im Syrienkrieg scheint Erdgas beispielsweise keine geringe Rolle zu spielen. Im persischen Golf liegt das größte zusammenhängende Erdgasfeld, das bisher entdeckt wurde. Innerhalb dieses gigantischen Rohstofflager im Wert von Milliarden Dollar liegt die Grenze von Katar und dem Iran.

Der Handelsmarkt von CO2 Zertifikaten folgten unterdessen scheinbar gleichen Strategien mit SO2, wo vor allem Enron ein großer Player gewesen zu sein scheint. Das Kyotoprotokoll soll der Einstieg in den CO2 Emissionshandel gewesen sein. Enrons CEO soll darüber gemeint haben – „Wenn das Kyoto-Protokoll umgesetzt wird, wird es mehr tun, um Enrons Geschäft zu fördern als fast jede andere Regulierungsinitiative außerhalb der Umstrukturierung der Strom- und Erdgasindustrie in Europa und den Vereinigten Staaten… Die Billigung des Emissionshandels war ein weiterer Sieg für uns… Dieses Abkommen wird gut für die Enron-Aktien sein!“ Das Kyoto-Protokoll wurde aber in den Vereinigten Staaten nie ratifiziert. 1997 wurde das Kyotoprotokoll ohne die USA verabschiedet und ist seit 2005 in Kraft, eingeschlossen des Emissionsrechtehandels, der als Kernauftrag hervorgeht. In sämtlichen Industriestaaten ist der Ausstoß an Emissionen seit dem gestiegen, was nun mit erheblich höheren Kosten in Verbindung steht.

Al Gore beispielsweise, der als eine Art Überbringer der Klimakatastrophe gilt, gründete mit drei ehemaligen Hochrangigen von Goldman Sachs eine Investmentfirma, die sich auf grüne Umweltprojekte spezialisieren. Es war ein neuer Markt geschaffen für Milliardengewinne und promotet hatte es Al Gore persönlich als Friedensnobelpreisträger und Politiker der Demokraten in den USA. Er war letztlich sogar Filmemacher und Botschafter für den menschengemachten globalen Klimawandel. Bei aller Euphorie muss man aber registrieren, daß letztlich dahinter ein Milliardengeschäft stand, von dem er gewillt war zu profitieren. Das muss nicht prinzipiell bedeuten dahinter schlechte Absichten zu erkennen, doch einen faden Beigeschmack kann man schon bekommen, wenn man sich vor Augen führt, wohin die Gier nach Milliarden so führen kann.

Das IPPR in Großbritannien bewertete den Weltklimabericht 2006 so: „[Der Klimawandel] ist durch ein aufgeblasenes oder extremes Lexikon gekennzeichnet, das einen dringenden Ton und kinematische Codes enthält. Es verwendet[ein] quasi-religiöses Register von Tod und Untergang, und es benutzt die Sprache der Beschleunigung und Unumkehrbarkeit.“ … „Wir müssen tief durchatmen und innehalten. Die Sprache der Katastrophe ist nicht die Sprache der Wissenschaft.“ Dabei soll diese Organisation den Anschein nach kein Verfechter des grenzenlosen Ausstoß von CO2 sein, sondern sich für Einsparungen aussprechen. Auch an dieser Stelle wird wieder die Arbeit des Weltklimarates als keinesfalls unabhängige Organisation der UN herausgestellt. Er sei nicht unabhängig und verarbeite Studien, die ungeprüft verbreitet würden. Es wird sogar von beunruhigender Korruption gesprochen. Viele Forscher und Publizisten auf diesen Gebiet vertreten heute andere Meinungen und Standpunkte als noch vor 20 Jahren. Sie erkennen die Veröffentlichungen der UN als Panikmache und Überschätzung der Folgen des weltweiten Klimawandels. Darunter Dr. Fritz Vaherenholt, ein sozialistischer Gründer der deutschen Umweltbewegung oder etwa Hans Joachim Schellnhuber, der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der als Berater der Bundesregierung für den Klimaschutz fungieren soll. „Wärmere Temperaturen und hohe CO2-Konzentrationen in der Luft können sehr wohl zu höheren landwirtschaftlichen Erträgen führen.“ Greenpeace Mitbegründer Peter Moore sagte beispielsweise im Runfunk – „Eine starke Konvergenz der Interessen. Wissenschaftler, die Fördergelder suchen, Medien, die Schlagzeilen machen, Universitäten, die riesige Fördergelder von großen Institutionen, Stiftungen, Umweltgruppen, Politikern, die es aussehen lassen wollen, als würden sie zukünftige Generationen retten. Und all diese Menschen haben sich in dieser Angelegenheit geeinigt.“

Christine Stewart sagte 1998 als kanadische Umweltministerin – „Egal, ob die Wissenschaft der globalen Erwärmung alle falsch ist….der Klimawandel[bietet] die größte Chance, Gerechtigkeit und Gleichheit in der Welt zu erreichen“

So ähnlich argumentiere IPCC-Funktionär Ottmar Edenhofer im November 2010 – „….muss man sich von der Illusion befreien, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Stattdessen geht es in der Klimapolitik darum, wie wir den Reichtum der Welt de facto umverteilen.…“

„Unsere Revolution will allen Menschen helfen….Sozialismus, ist der andere Geist, der wahrscheinlich durch diesen Raum wandert, das ist der Weg, um den Planeten zu retten; der Kapitalismus ist der Weg zur Hölle…Lasst uns gegen den Kapitalismus kämpfen und ihn dazu bringen, uns zu gehorchen“ – aus einer Rede des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez. Die globale Erwärmung soll demnach den Sozialismus vorantreiben und den Reichtum der Welt umverteilen.

Auch der ehemalige Präsident der Sowjetunion Gorbatschov kam mit derart Worten und Inspirationen heraus – „Die Gefahr einer Umweltkrise wird der internationale Katastrophenschlüssel sein, um die Neue Weltordnung freizuschalten“. Der Artikel im Forbes Magazin schließt mit der Feststellung ab, das der Weltklimarat der UN der Politik Chancen vorgebe ihre Sozialistische Agenda zu vollstrecken. Reichtum und Ressourcen umzuverteilen und regionalisierte kleine Volkswirtschaften zu etablieren. Weg vom Konsum, Freizeit über Reichtum.

Nun kann man speziell aus den Wortenvon Personen wie With und Strong, die hier publiziert wurden, schon positive Aspekte herausziehen, doch warum auf so unehrliche und eher hinterhältige Art und Weise? Und warum gar so verdeckt, wo man sich doch alle Macht zuspricht?

Wenn auch der Sozialismus, also tatsächlich Sozialismus, als ehrenwertes Ziel hervorgehen sollte, können wir an vergangenen Beispielen eindrucksvoll erkennen, daß das mit einer Klientelpolitik nicht möglich sein wird. Auszug aus Wikipedia – „Anstatt eines Sozialismus entwickelte sich in Venezuela eine Klientelwirtschaft: Die Chavisten „züchteten“ eine eigentliche privilegierte Herrschaftsschicht heran, welche sich nach dem Verlust der parlamentarischen Mehrheit im Jahr 2015 mit allen Mitteln an die Macht klammerte. … Die Loyalität der Armee zur chavistischen Regierung beruhte auf Privilegien: Ein Zahlungsausfall gegenüber der USA trat auch während der Versorgungskrise der Jahre 2015–2017 trotz aller (Kriegs-)Rhetorik nie ein, da die Regierung offene Finanzkanäle brauchte für die Dollars, mit denen sie sich Loyalität kaufte. …“

Eines muss doch aber auch klar sein, dieser Sozialismus geht mit mehr politischer Macht und weniger Freiheit einher. Um die Macht zu behalten braucht es Krisen. Im Kalten Krieg war der Kommunismus noch der generelle Feind, um die Macht über die Menschen zu behalten, zu lenken und zu beeinflussen. Sie versuchen schon heute alles und jeden zu kontrollieren. Die UN wirkt als eine Art Schattenregierung. Eine bessere Welt bekommt man aber nicht durch Zwang oder Einschränkung der Freiheitsrechte durch Gesetze und Repressionen. Die gesteuerte Migration der UN lässt doch weit blicken. Eine Art „starker Staat“ bevorteiligt allenfalls wieder die Falschen. Vor allem nicht auf eine derartig unehrliche Art, sich dennoch selbst zu bevorteiligen. Letztendlich führt das eben nur zu Vorbehalten und damit Ablehnung. Es ist permanent der Reiz der Macht, der wiederkehrend gesellschaftliche Konflikte mit sich bringt und politische Systeme sowie Wirtschaften scheitern lässt. Es mögen anfänglich gute Absichten sein, die kann man der Agenda der UN auf den ersten Blick vielleicht auch nicht völlig absprechen, vor allem wenn man nicht schon heute die Probleme dieses Sozialismus kennt, doch die Eigenschaften des Menschen lassen grundlegend nur wenig potential um darin ein fortschrittliches und vor allem nachhaltiges System zu finden. Sie trinken heimlich Wein und predigen vordergründig Wasser. Der Ausbau eines totalitären Systems geht letztendlich mit Unzufriedenheit, Flucht und Auswanderung einher. Fortschritt geht nur über langfristig weniger Macht Einzelner, aber noch wichtiger ist ein wahrhaftiges Bewusstsein eines jeden, für eine lebenswerte Umwelt einzutreten, eine Gesellschaft der gegenseitigen Achtung und alles Leben auf diesen Planeten zu schätzen und zu vor allem auch zu schützen.

Macht denen die globale Lage, die Risiken und die Entwicklung selbst Angst, befürchten sie vielleicht dass für die eigenen Bedürfnisse nicht mehr ausreichend auf längere Sicht zur Verfügung steht? …

Marcel L.

Quellen:

https://www.forbes.com/sites/larrybell/2013/01/22/the-u-n-s-global-warming-war-on-capitalism-an-important-history-lesson-2/#415ee62c29be

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