Wenn erst die Lawine rollt

Die Macht der Eurokraten (Idiokraten?) entgleitet bemerkenswert. Auch Deutschland befindet sich am politischen Scheideweg, die Enttäuschung ist groß. Allerdings, wo Enttäuschung ist, muss zumindest Hoffnung gewesen sein. Irgendwie nun doch nicht nachvollziehbar, hat man sich tatsächlich mal mit politischen Belangen außerhalb der täglichen Verblödungsmedien auch nur ansatzweise in den letzten Jahren beschäftigt. Eine neuerliche „Große Koalition“ werden viele Kritiker nicht akzeptieren, da diese weiterhin die Fassade einer funktionierenden Demokratie bröckeln lassen wird. Wahlen würden als das offenbart, was sie nun wirklich sind: „Opium fürs Volk, Sch… für die Massen.“ Oder so ähnlich. Neuwahlen sind (nun doch) nicht ausgeschlossen, bei denen die AfD noch mehr Stimmen gewinnen könnte durch das politische Durcheinander. Nun, keine Sorge, Transatlantiker, die das Ruder zielgerichtet der Klippe halten, sind auch dort zu finden. Merkel aber verliert mehr und mehr an Rückhalt. Wenn aber das nicht vorhersehbar war. Die Psychologie der Massen wird nicht grundlos seit Jahrzehnten studiert. Da scheint es kaum verwunderlich, die Föderalisierung der EU auszurufen, die Gunst der Stunde zu nutzen oder aber verzweifelt an der Macht und den feuchten Träumen dieser Clique festzuhalten. Parteien, der AfD gleichermaßen, sollten dabei nun wahrlich keine Ausnahme darstellen.

In Italien werden wahrscheinlich Neuwahlen stattfinden, bei der die Mehrzahl der Menschen sich auch dort gegen die EU-Diktatur entscheiden werden. Die Lawine hält schon längst nicht mehr still. Sicherlich ist eines der Hauptgründe die Last der Migrationswelle, die Italien, von der EU aufgebürdet, zu tragen hat. Die zwei größten (Rattenfänger) Parteien sprechen sich vordergründig gegen die EU aus.

Tatsächlich wird sich die politische Situation in Europa 2018 verschärfen, chaotischer werden, was sich vor allen an den Finanzmärkten bemerkbar machen wird. Indikatoren gibt es jetzt schon. Sorge sollte das dann doch mal machen. Natürlich erst nach der (Schein)Heiligkeit zum heiligen (Konsum)Fest. Denn verkommener kann man ein derartiges Fest nun tatsächlich unter der Behauptung „christlicher Werte“ und Besinnlichkeit nicht feiern. Nur wer genügend konsumiert ist anscheinend ein guter Gläubiger, in den Staatsapparat allemal. Die EU in seiner jetzigen Form ist nicht tragbar, zu sehr ist die Politik einzig auf die eigenen Interessen fixiert, als das die Bedürfnisse und Sorgen der Menschen wahrgenommen werden, Gerechtigkeit ein oberstes Gebot wäre. Viele der Menschen fühlen ihrer selbst tatsächlich am langen Arm der EU zu verhungern. Mit einer schwächelnden Wirtschaft werden außerdem die neuerlich etablierten Parteien an Stimmen gewinnen. Verschlechtert sich die Situation der Menschen, wird einmal mehr zum Leidwesen versucht an vermeintlich hoffnungsvollen Kräften festzuhalten. Jene, die vorgeben die Brüsseler Verpflichtung nicht mit zu tragen, deshalb grundlegend als rechts gelten. Natürlich die Wähler auch. „Rechts“ und „Links“. Die Psychologie der Sprache ist ein Meisterwerk der Propaganda und Manipulation. Letztlich ist es nämlich weniger eine Frage der Richtung, sondern eine Ablehnung ganz spezifischer politischer Strukturen, Repressionen und Verpflichtungen.

Marcel L.

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