Wir brauchen endlich Demokratie

 

Kommentar
(Uwe L.)

In den letzten Tagen wurde an dieser Stelle einiges über das schwindende Vertrauen, vor allem der Marionetten/Bürger, als auch einiger erfahrener Kenner und Insider (speziell Martin Armstrong) in gegenwärtiges System berichtet. Dass das Vertrauen in das System erst langsam und im Verlauf, wie derzeit, immer schneller schwindet oder vielleicht auch gänzlich zusammenbricht, sollten wir spätestens seit der maßgeblich von einigen Eliten herbeigeführten Völkerwanderung bemerkt haben. Denn diese war erst Ende letzten Jahres in Deutschland öffentlichkeitswirksam aufgeschlagen. Dieser forcierte Wandel der Strukturen, hinsichtlich Kultur, Lebensweisen, Gesellschaften, Religionen, Freiheiten etc., beschleunigt den Vertrauensverlust enorm, ebenso das Bargeldbegrenzungs- und Abschaffungsbestrebungen und so weiter.

Fazit: Martin Armstrong hat gewissermaßen Recht, da er den Vertrauensverlust anhand seiner umfassenden Datenbank und Recherchen der letzten Jahrzehnte/-hunderte schon im voraus kommen sah!
Das der Crash der öffentlichen Anleihen bis jetzt noch nicht stattgefunden hat, liegt am Bankensystem. Dieses elitäre und räuberische System mit seiner korrupten Zentralbänker-, Geschäftsbänker- und der gekauften Politikerkaste will den Crash mit aller Macht verhindern. (System Zentralbanken mit Großbanken). Sie wären die Hauptverlierer. Ihr selbst- und aus dem Nichts geschöpftes Geld würde sich in Luft auflösen, dort hin gehen, wo es her kam, aus dem NICHTS in das NICHTS! (Crash bedeutet Absturz, dieser kann sich schnell, aber auch langsam bis schleichend vollziehen, auch über Jahre). So wird versucht möglichst viel „Geschaffenes“ zu retten.
Die schlichte Wahrheit ist doch, dass die Zentralbanken den Auftrag haben, sich selbst und die Großbanken, IWF, Weltbank, BIZ (welche alle selbst Schattenbanken besitzen) und die anderen relevanten Schattenbanken (Hedgefonds) vorm Untergang zu bewahren. Die Zentralbanker waren vorher selbst in den Banken beschäftigt. Der normale Bürger geht denen, verzeihen sie mir die Wortwahl, am A…vorbei. Im Gegenteil, der Bürger ist, wie eh und je, Systemsklave und soll das auch bleiben.
Es ist doch so, dass ein gewisser Rothschild vor Jahrhunderten das derzeitige Parasitenverschuldungssystem durch Privatbanken erfunden und etabliert hat, aber auch wissend, das die Zeit dieses System mathematisch begrenzt sein wird, da kein unendliches Wachstum möglich ist. Und alle Banken sind in dieses System wohlwollend eingestiegen und möchten es solange wie möglich erhalten (am Besten für immer). Für diese Kreise sichert dieses System ein (fast) leistungsloses Einkommen. Warum wohl verdienen Banker weltweit am meisten? Geld schöpfen aus dem Nichts und gegen reale Werte tauschen ist ertragreich, fast ein Perpetuum. Aber nur fast. Denn auch Geld kostet Unterhalt (Gebäude, Angestellte …) und schlussendlich der dekadente Lebensstil und die Zockersucht. Beispiel gefällig?! Kredithäuslebauer verliert Haus, wer bekommt es? Die Bank! Rohstoffförderer geht pleite. Bei wem ist er verschuldet? Wem fallen die Rohstoffe zu? … Industriebetriebe, Agrarbetriebe werden abgewickelt! Wer verdient immer mit? … Und so weiter und so weiter und so weiter.
Übrigens, für den Erhalt dieses System wird über Leichen gegangen, nicht nur über die Leiche des selbsterhängten Pleitiers. Es sind Hungertote, weil mit selbstgeschaffenem Geld Utopiepreise für Lebensmittel erzeugt werden. Kriege, mit Millionen von Opfern, nicht zu vergessen, die einzig zum Erhalt dieses menschenverachtenden Systems geführt werden. Einzelne, dem System gefährlich werdende Menschen, bis hin zu Staatsführern werden „beseitigt“. Das System hält sich, weil es auch viele andere Gruppen gibt, die das System für sich nutzen und sich darin profitabel eingerichtet haben. Außerdem gibt es weitere Möglichkeiten das System zu Verlängern, mittels Währungsreform oder noch mehr Krieg oder auch von allem etwas.

Für mich wäre eine Lösung weltweit das Bankensystem in gemeinnützige Organisationen/Firmen zu wandeln ohne Gewinnerzielungsabsicht bzw. Gewinnerwirtschaftung nach Einschluss des eigenen Kostenaufwandes der Organisation. Nicht wie derzeit privilegiertes Geldschöpfen mit Bereicherungsvorzug. Diese Organisationen hätten einzig den Auftrag der Geldaufbewahrung, -vermittlung und -verleih, eben der originäre Auftrag einer Bank.
Spekulative Investments nur durch Firmen, Gesellschaften oder ähnliches, auf eigenes Risiko, darüber hinaus ausschließlich mit vorhandenem realem Geld (wie beim Lottosystem). Ohne jegliche Verbindung zu den originären gemeinnützigen Banken siehe oben. Keinerlei Möglichkeit der Geldschöpfung für spekulative Zwecke.

P.S. damit bin ich Kandidat für die schwarze Liste.

Übrigens das ganze Gerede von Rechts, Links, Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, dient nur dem Spalten der Menschheit durch Manipulation hin zu einer Seite die gerade am zweckdienlichsten erscheint und dem Zweck „Teile und Herrsche“ gerade am nützlichsten erscheint.

Wir brauchen nur eine simple, echte und direkte Demokratie,
die es leider bisher nie gegeben hat. Dieses System der derzeitigen Republiken stellt keineswegs eine derartige Demokratie dar. Der Umschwung weht uns ins Gesicht, nur wohin und wie können wir es lenken, dass eine einfache und echte Demokratie daraus wird? Leider laufen wir geradewegs langsam in eine weitere Diktaturform mittels bereits auf den Weg befindlicher Gesetze totaler Überwachung, totaler Kontrolle (siehe Zahlungsverkehr, Bargeldabschaffung), Staatspropaganda, Zwangsgebühren, Gesetze zu Lasten/gegen das Volk, Verfestigung elitärer Machtstrukturen, Seilschaften, Stellungen außerhalb/über Recht und Gesetz (z.B. ESM), dogmatische Staatserziehung und -lenkung (Programmierung der Menschen zu kleinkarierten Verhalten = Überwachung des Nachbarn anstatt dem Erfassen des Raubzuges der Eliten, Ablenken halt) und der steten Beteiligung an Angriffskriegen (Afghanistan, Jugoslawien, Irak, Syrien, Libyen).
Jedes für sich weitere Themen zum Klären. Und derer hätte ich noch mehr.

Uwe L.

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5 Kommentare

  1. Gemeinnützige Institutionen können m. E.n. nicht die Lösung sein. Das Ziel sollte vielmehr der weitgehende Verzicht auf Institutionen jeglicher Art sein. Jede Institution braucht Angestellte. Und auch ohne Gewinnerzielungsabsicht wird es diesen Angestellten immer darum gehen möglichst zu expandieren, mehr Angestellte, Hierachien etc. Zu schaffen und damit möglichst lukrative Gehälter zu generieren.

    Das kann man doch bestens bei jeglichen NGO’s sehen, im gesamten Sozialhilfebereich, letztlich im Staatswesen perse.

    Wenn und wo erforderlich müssen Institute klein, überschaubar und transparent sein. Aber primär sollte man versuchen möglichst viele Aufgaben durch kleine private Netzwerke, Stichwort Eigenverantwortung, zu erledigen.

    • Das größte Problem ist die Gier, die in dem Menschen anscheinend fest verankert ist. Als Ursache der sozialen Ungleichheit und Ungleichverteilung. Es fehlt grundlegend an Menschlichkeit. In Zeiten, in dem der Nachbar oder der Kollege oftmals als der „Feind“ angesehen wird, aufgestachelt durch Politik und heutigen ungleichen Gesellschaftsformen. Deshalb brauchts im Grunde einen kompletten Sinneswandel der Menschen, sollte aber aussichtslos sein, denn dieses System bekommen wir von oben her vorgelebt, die Menschen werden sozusgagen zur „Ellenbogengesellschaft“ erzogen. Auch in der derzeitigen Völkerwanderung versucht man nicht den Menschen ihre Angst zu nehmen, speziell der Menschen am unteren Ende der Gesellschaft und ein Miteinander zu fördern, indes werden Menschen mehr und mehr bewußt gegeneinander aufgehetzt, anstatt aufzuklären und jedem Grundwohlstand zu garantieren. Die Gedanken von Gemeinnützigen Vereinen sind oder sollen eben nur eine Basis sein auf der man aufbauen könnte, ein Anfang, in das das heutigen System ohne Zusammenbruch aber nicht zurückzuführen ist. NGOs, wie wir sie meinen, sind darüber hinaus extreme Formen dieser gemeinnützigen Organisationen. Gemeinnützige Organisationen sind aber grundsätzlich kein Problem des heutigen Systems. Die NGOs wie wir sie kennen werden durch das falsche System gefördert, gegen das wir ankämpfen, genau dieser Umstand sollte in einem System, wie wir es fordern nicht derselbe sein, sondern ausnahmslos nur das, was uns der Name zu sagen versucht. Da gehört eben eine wirkliche und tatsächliche Regulierung dazu. Die Gefahr der Eigennützigkeit und Manipulation besteht grundlegend, deshalb müssen die Menschen jegliche Sensibilisierung für Mißstände erreichen, um ein mögliches Abtriften zu Lasten der Gesellschaft anzubrangern und aufmerksam zu machen.

  2. Ich fürchte die Begrifflichkeit Demokratie greift zu kurz. Meiner Meinung nach benötigen wir eine neue Gesellschaftsformel einschl. einer neuen auf ausgleichende Besitzverhältnisse ausgerichtete Geldordnung, sonst droht ggf. das Ende der Zivilisation. Der Crash und Burn vor dem uns Armstrong warnt, kann durchaus in einem Mad Max Event münden, wie Armstrong auch schon geschildert hat.

    Was ich nicht so richtig einordnen kann ist auf der einen Seite TTIP, dass voraussichtlich zur Ausplünderung Europas Anfang 2017 starten soll. Andererseits wird Europa mit Flüchtlingen geflutet. Mi9gration als Waffe ist nicht neu nur wer steckt dahinter. Die Tore wurden durch Merkel geöffnet; aber sie handelt meiner Meinung nach auf Befehl. Die üblichen Verdächtigen machen die Runde.
    Siehe auch hierzu der Beitrag von Ulfkotte beim Kopp-Verlag:http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/cia-operation-aufgeflogen-eine-leiche-67-tonnen-bargeld-und-ein-gepfaendetes-flugzeug.html

    Die Handelsabkommen TTIP und TISA machen doch wenig Sinn wenn man Migration als Waffe gegen Europa einsetzt.
    Und wenn dann heute Armstrong in seinem Blog schreibt „The European Refugee Crisis is Destroying Europe macht das überhaupt keinen Sinn mehr.
    Es sei denn man will Europa als künftigen Kriegsschauplatz vorbereiten. Dann wären die Handelsabkommen ein Ablenkungsmanöver. Die Entsendung mehrere amerikanischen Kriegsschiffe in das südchinesische Meer könnte ein Indiz dafür sein.

    Ein paar Gedankengänge an einem kalten Samstag.

    • Laut Martin Armstrong haben wir erst nach einem völligen Zusammenbruch dieses Systems in Verbindung mit der Vernichtung dieser elitären Kreise eine Chance auf eine andere Geselschaftsform. Ob das überhaupt in der Form der Fall sein wird, steht in den Sternen, kann zum heutigen Zeitpunkt noch keiner sagen. Die Eliten, Politiker und Banker werden sich tatsächlich bis zuletzt an ihr, für sich selbst sehr profitables System der Manipulation, des Raubes und Blünderung bis zur letzten Minute festklammern. Über eine neuerliche Wirtschaftkrise müssen wir uns aber noch Sorgen um einen neuerlichen Weltkrieg machen, in dem die Ressourcen und der Reichtum der Welt neu geordnet werden soll. TTIP sehe ich als Teil des Planes Europa an die USA zu klammern, auch hinsichtlich eines kommenden Krieges gegen Russland und den Osten. Später wird sowieso neu geordnet. Ein Krieg findet eben wir wissen nicht nur auf einem Schlachtfeld mit echten Waffen etc. statt. Wir sind also schon längst drin, auch in Europa, es wissen nur die wenigsten der ignoranten und ferngesteuerten Menschen hier. Derzeitiger aktiver Kriegsschauplatz ist der Nahe-Osten und weite Teile Afrikas. Sicher gibt es dort Machthaber und Interessen, den stehen auch diese vielen Menschen im Weg, sei es bezüglich ihrer Religion oder der Fähigkeit ein Gegner im Kampf zu sein. Es werden also mehrere Fliegen in Bezug auf die Völkerwanderung mit einer Klappe geschlagen. Alle möglichen und anzugreifenden Länder werden geschwächt. Sei es in Syrien, Irak oder auf der anderen Seite die Länder Europas. Zur Zeit steht Griechenland im Fokus. Das Fadenkreuz auf diesen Teil des nord-östlichen Mittelmeer besteht auch schon länger. (Hinweis: Ölvorkommen Ägais etc., hat da nicht die Türkei auch eine starkes Interesse daran? hauptsächlich USA) Teile und Herrsche. Man darf auch die interessen Saudi-Arabiens und Israels im Nahen Osten nicht ausser Acht lassen, obwohl man darüber merkwürdigerweise sehr wenig hört und liest, da liegt wohl eher das Geheimniss oder das Ziel. Genauso wie schon oft diskutiert der Türkei. Stichwort Großisrael oder Osmanisches Reich. Selbstverständlich haben die USA aus deren Konflikten den größten Nutzen. Stellvertreter und verdeckte Kriege sind ja auch nichts neues. In diesem Konfliktherd gibt es nicht nur eine Interesse, es sind wahrscheinlich gleich mehere Dutzend, und das ist ein explosive Situation. Jeder will im kommenden Krieg ein Stück vom Kuchen haben, einer das Größte, na ja, eigentlich alles. Wie aus der Vergangenheit bekannt profitieren US-amerikanische Komplexe und Industrien am meisten von Kriegen jeglicher Art, sowie Banken und Zentralbanken. Da bietet sich vielleicht im Vorfeld schon ein Freihandelsabkommen an,auf das man sich später berufen kann, wir werden es sehen. Den Schulden ist ohne ein solches Ereigniss nicht mehr hinterherzukommen. Kriege werden mit Hilfe von Inflationierung geführt, massenweise Drucken von billigen Geld, um diesen zu finanzieren. Die Gedankengänge kann man schon fortführen, doch ich finde es wird von Zeit zu Zeit schwere die Situationen zu verstehen und hinter die Interessen zu blicken ohne erstmal in Verschwörungstheorien abzugleiten. Eines ist sicher, wenn die Bevölkerung nicht endlich versteht um die Zustände der heutigen Zeit, wird der unüberwindbare Zusammenbruch kommen, und man sollte nicht denken von einem Weltkrieg wird irgendjemand verschont, außer die, die sich feige in ihren Palästen oder hinter ihren Armeen verstecken, auf der einen wie auf der anderen Seite. Also es steht viel auf dem Spiel, aber wie schon Martin Armstrong meint, um einen Zusammenbruch des Systems werden wir im Grunde nicht umherkommen. Würden nicht Millionen Menschenleben auf dem Spiel stehen, wäre es auf jeden Fall wünschenswert!!!

      • Das ist mir bekannt. Die Handelsabkommen machen ohne die Schiedsgerichte keinen Sinn, zumindest aus der Sicht der USA. Handelsabkommen ist auch der falsche Ausdruck. Es ist ein Ausplünderungsabkommen mit dem Ziel die Durchökonomisierung in allen Lebensbereichen durchzusetzen. Wie der amerikansiche Ökonom Michael Hudson so treffend formulierte ,,der Rückfall in den Neofeudalismus“.
        Wenn aber Europa sich gerade selber zerstört macht das oder die „Handelsabkommen“ keinen Sinn.
        Wie sagt Armstrong so treffend: „Ökonomie ist der Schlüssel“. Und in Europa haben wir z.B. die Ukraine als quasi failed State, ebenso Schweden und Griechenland als quasi failed State. Und Deutschland begibt sich gerade auf diesen Weg.
        Da das Vertrauen wegbricht und ich vermute mal dass im Frühsommer, die Abwanderungsbewegungen aus Deutschland zunehmen werden. Raus aus der EU wo immer auch der Weg hinführen wird. Kann man dann am Eurokurs ablesen.
        Unter der Voraussetzung das Ausplünderungsmodelle, die einzigen Geschäftsmodelle für eine westliche Zivilisation noch einigermassen profitabel erscheinen, könnte man davon ausgehen dass wir im fortgeschrittenen Stadium, vielleicht auch im Endstadium der Dekadenz angekommen sind. Dies vorausgesetzt und das entsprechende Dekadenzstadium unterstellt kann ich den Handelsabkommen, zynisch betrachtet, sogar noch etwas „Positives“ abgewinnen.
        Schauen wir mal, wovor uns Armstrong warnt, Bargeldabschaffung und Wirtschaftstotalitarismus, sich tatsächlich seinen Weg ebnet. Spannende Zeiten voraus – Leider!

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