Zyklen und die kommenden Höhepunkte (2)

Was grundlegend erstmal steigt, wird letztendlich auch wieder ein jähes, oft auch ein plötzliches, Ende finden. Alles scheint zyklisch. China wird beschrieben als das (erneut) zukünftige Finanz- und Wirtschaftszentrum. In den nächsten Jahrzehnt scheint sich tatsächlich noch vieles mehr nach Fernost zu verlagern. Die Entwicklung ist voll im Gange. Was nicht weniger bedeuten würde als den Untergang des amerikanischen Imperiums, ähnlich des britischen, und der grundlegend rückläufigen Bedeutung der heutigen „westlichen Welt“ und deren Wirtschaft. Europa eingeschlossen, was man grundlegend zum Imperium dazu zählen darf. Die Staatsschulden werden um ein weiteres explodieren, somit grundlegend den Menschen der Wohlstand beraubt. Die große Unbekannte scheint ob der Krieg der Krise bzw. dem staatlichen/wirtschaftlichen Crash vorausgeht und ob auf die Krise der Krieg folgt. Entscheidend wird unter anderem die Situation im Nahen Osten sein. Die stete Militarisierung und Aufrüstung verschärft die Probleme zusehends, als das dadurch eine Lösung gefunden werden könnte. Auch große gesellschaftliche Probleme scheinen uns damit bevor zustehen, was nicht wenig mit dem vermeintlichen Fortschritt zu tun hat, der bei genaueren hinsehen weniger fortschrittlich ist.

Nach dem chinesischen Anteil von 5% am weltweiten BIP im Jahr 1990, lag der Anteil im Jahr 2015 bereits bei 15%. Derzeit machen die USA 24,5% am weltweiten BIP aus, sind also die weltweit größte Volkswirtschaft (noch). Westliche Wirtschaften werden aufgrund der Überregulierung und der enormen Steuerlast, die die Bürger zukünftig zu tragen haben, zusammenbrechen. Spätestens für 2032 wird für China die Voreiterrolle vorhergesagt.

Heute sind grundlegend die Menschen von staatlichen und öffentlichen Strukturen zu stark abhängig, dass es schwer wird sich im Falle extremer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme selbst zu versorgen. Viele haben das Vertrauen in die staatlichen Strukturen noch immer nicht aufgegeben und halten grundlegend daran fest, dass die Regierung zur Stelle sein wird, wenn die wirklichen Probleme anstehen. Dabei sind es gerade diejenigen Politiker, die größtmöglich an dieser strukturellen Implosion ihre Schuld tragen. Den Menschen das blaue vom Himmel versprechen, doch ausschließlich nur für eigene Interessen und die der Banken und Großkonzerne wirtschaften. Darüber hinaus scheinen die wenigsten Menschen private, unabhängige Altersversorgung zu haben. Zu sehr verwöhnt von Überfluss an Gütern und Produkten, das plötzliche Änderungen persönlicher Situationen kaum denkbar erscheinen. Früher waren die Familien grundlegend noch auf sich selbst gestellt, man konnte sich relativ gut in Eigeninteresse ernähren, der Zusammenhalt und die Größe der Familie trug dazu bei auch im Alter die Eltern und Angehörigen versorgt zu wissen. Ebenfalls war das Know-How zur Selbstversorgung vorhanden und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Handwerklich war man grundlegend unabhängiger. Die Prioritäten waren andere, das vermittelte Wissen war ein teilweise einfacheres, aber Sinnhaftigeres. Den heutigen Generationen mag es schwer fallen eigene Nahrung anzubauen und sich über längeren Zeitraum unabhängig zu ernähren, teilweise handwerkliche Fertigkeiten umzusetzen. Der technische Fortschritt priorisiert grundlegend unnütze Dinge, die wenn es hart auf hart kommt nicht helfen werden.

Der bisher 1000 jährige Zyklus wird mit Sicherheit die heute lebende Bevölkerung nicht mehr treffen, so könnte man meinen, doch muss man bedenken, dass wir uns eher im Endstadium befinden und das die immer schnelllebigere Zeit die Probleme in den letzten Jahren beschleunigt hat und in den kommenden wahrscheinlich nochmal an Geschwindigkeit zulegen wird. Technisch bewegen wir uns auf immer unnützeres menschlichen Handeln zu, es ist vielleicht grundsätzlich nicht mehr nötig Prozesse durch Wissen oder eigenes Handeln zu steuern. Die Entwicklung scheint heute schon unumkehrbar. Ressourcen sind ebenfalls grundlegend endlich, und deren Bedarf steigt stetig an, damit ist auch grundlegend das Wachstum endlich, auf das wir zwangsweise angewiesen zu sein scheinen.

Marcel L.

Quelle: https://www.armstrongeconomics.com/armstrongeconomics101/understanding-cycles/benchmarks-to-false-moves-the-constant-cycle-of-change/

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