Wahltag ist Zahltag

„Wahltag ist Zahltag.“ Dabei steht vor allem deutlich fest, wer die Zeche (in den nächsten 4 Jahren) für die anhaltend elitäre Politik zahlen muss, aber auch für die grenzenlose Naivität und Verbohrtheit der neuen und alten Wählerschaft. Am heutigen Sonntag soll es doch Sch… regnen. Letztlich kann nur somit der Wähler seine Zukunft eben nicht den anderen überlassen und daheim bleibend die Wahllokale meiden. Den direkten Parteienmitgliedern scheint dahingehend sowieso nicht mehr zu helfen sein. Es ist bewiesenermaßen völlig egal, welchen Namen der (einen) Partei man wählt, letztlich wählt man das völlig selbe System mit dem völlig gleichen Klientel von Politikern, in dem einzig das Großkapital über Elend und Wohl, Freiheit und Fesseln der Gesellschaft bestimmt.

Im Neoliberalismus scheint sich tatsächlich ein kleiner elitärer Kreis (Geldadel) das staatliche System und dessen Gesellschaft zu Nutze gemacht zu haben, was gleichsam bedeuten mag, dass derjenige, der den Neoliberalismus ablehnt und bekämpft, in erster Linie die heutigen staatlichen Institutionen zerschlagen und dafür hilfreich sein muss, eine neue gesellschaftliche und staatliche Ordnung ohne Fremdherrschaft und Lobbyismus aufzubauen. Jene, die derzeit noch von Gier, Korruption und Vetternwirtschaft, grenzenloser Manipulation und Gehirnwäsche geprägt ist. Doch gegenteilig hält man dummerweise von allen möglichen Seiten weiterhin an der völlig falschen Parteienpolitik fest, wählt neue Rattenfänger, die vom Großkapital eingesetzt sind, verlorenes Vertrauen sich dennoch zu Nutze zu machen. Obwohl man von selben Leuten schon in der Vergangenheit belogen und betrogen wurde. Freilich sind wir an einem Punkt, an dem das gesellschaftliche Vertrauen in die etablierte Politik am Scheideweg steht. Jahrelange Misswirtschaft scheint das (staatliche) Finanzsystem zum kollabieren zu bringen. Den Pensions- und Rentenkassen stehen gravierende Probleme bevor, da man permanent über die Verhältnisse lebt und regiert, zusätzlich noch Gelder veruntreut und nicht wirklich vorsorgt. Und das seit Jahrzehnten. Die Unzufriedenheit nimmt ständig zu, weil man ebenso spürt das die Politik, aber auch die Medien vor allem einer kleinen Bankenelite und Wirtschaftslobby behilflich sind. Und freilich wird das auch am deutlichsten in der Flüchtlingspolitik, was letztlich aber auch größtenteils durch die Wähler falsch interpretierte Symptome darstellt.

Es wäre aber völlig blauäugig sich einzubilden, dass diejenigen Kräfte, die seit Jahren die westliche Politik von außen entscheiden, sog. Schattenregierungen, keinesfalls unvorbereitet auf eine politische Krise wären, die von einem grundlegenden Verlust des Vertrauens geprägt ist. Dieser Vertrauensverlust wird dahingehend für die eigenen Interessen kompensiert, dass (nur) augenscheinlich neuen Parteien aufgestellt werden, alte treue Klüngel als neue alternativen zu präsentieren. So ist die AfD scheinbar nur ein Ableger alteingesessener Lobbypolitik (CDU), die bisher ausschließlich anderen Interessen folgte als tatsächlich und ausschließlich Politik zum gesellschaftlichen, aber auch individuellen bürgerlichen Vorteil zu betreiben. Berufspolitiker mit ihrem Hang zum Großkapital sind in ihren Grundfesten noch immer der Vetternwirtschaft und vor allem dem Eigennutz dienlich gewesen, nur so haben Banken wie Goldman Sachs ein derartiges System, wie das Schattenbankensystem, damit die grenzenlose Spekulation und staatliche Ausbeutung implementieren können.

Auch in Frankreich hatte nur wenige Monate vor der Wahl eine neue Partei die politische Bühne betreten, deren Präsidentschaftskanditat bewiesenermaßen ein Jünger des amerikanisch imperialistischen Bankenklans ist. Jener, der die Welt mit seinem unmenschlichen und völlig perversen Finanz- und Spekulationssystem überzieht. Europa wird defacto größtenteils bestimmt vom amerikanischen Bankenimperium. So ist auch gewissermaßen die AfD, anders könnte es nicht sein, vom Einfluss amerikanischer Investmentbanken und damit elitärer Interessen durchdrungen. Vor ihrer politischen Karriere bei der AfD hatte die neue Frontfrau auch mal eine Stelle bei Goldman Sachs inne, was entweder vielen scheinbar egal zu sein scheint, oder es darüber eine gravierende Unwissenheit gibt. Auch die zweite Parteispitze ist mit einflussreichen amerikanischen Organisationen in Verbindung zu bringen, was wiederum einmal mehr bestätigt, das in Deutschland alles im amerikanischen Interesse bestimmt wird. Alle Hebel gehen durch äußere Kräfte aus und nichts entsteht durch Zufälle. In den USA wird die Politik schon offensichtlich durch Bestien wie Goldman Sachs bestimmt, man braucht nur in Trumps „Team“ zu schauen, so dass man von einer demokratischen Herrschaft des Volkes sehr weit entfernt ist.

Westliche Demokratie ist nicht mehr als eine Illusion, die durch Gegensätze aufrecht erhalten werden soll. Das System nährt sich aus den gegenseitigen Konflikten innerhalb der Gesellschaft, versucht somit gleichsam Menschen zu kontrollieren, vor allem zu manipulieren, somit zu beherrschen. Wer also heute wählen geht, wählt automatisch die Politik, über die man sich in den letzten Jahren und Monaten so sehr beklagt hat. Die Früchte werden wiederum alle schon 2018 ernten. Wer meint hinsichtlich Steuern und Abgaben, Freiheit und Gerechtigkeit begünstigt zu werden, hat großen Nachholbedarf Politik zu verstehen. Ansonsten kann man nur hoffen, dass es tatsächlich Sch… regnet oder die Menschen sich ihrer Knechte und deren Gefolgschaft tatsächlich irgendwann bewusst werden.

Marcel L.

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