So geht Fortschritt nicht!

Bei solchen Bilder ist es wohl kaum übertrieben, von einer Gefahr für das Ökosystem und damit für die Lebensgrundlagen weltweit zu sprechen. Davon will aber lieber keiner etwas Konkretes wissen, denn daraus resultieren würde vor allem Verzicht und die nötige Anstrengung, ein Denken voranzubringen, dass die Natur und vor allem auch die Tierwelt mit einschließt. Und das eben nicht nur in Bali oder Entwicklungsländern, wie Indien, wo die Natur teilweise an ihre Grenzen bezüglich der Tonnen von Müll zu kommen scheint, sondern auch bei uns. Wir leben mit unserer Natur auf gravierenden Verschleiß und Zerstörung, dennoch wird weiterhin Wirtschaftswachstum noch und nöcher propagiert, ohne tatsächlich Lösungsansätze parat zu haben, wie ein wirklich „nachhaltiges“ Wachstum zu realisieren ist. Da vor allem jeder der Entscheidenden ausschließlich mit seinem eigenen Ego und seinem Wohlstand beschäftigt ist, gleiches trifft wahrscheinlich auf die Mehrheit der Menschenmassen zu. Denn wie immer, wenn der Westen etwas zu viel hat, das er selber nicht verwerten, entsorgen oder verbrauchen kann, so auch Tonnen von Müllbergen, wird es durch die ganze Welt gekarrt und an „bedürftige“ Länder verkauft. Aus dem Augen, aus dem Sinn. Wenn es möglich ist noch mit Profit. Da die Erde aber ein komplexes (Öko-)system ist, wird der Schaden letztlich nicht nur auf ein bestimmtes Gebiet zu begrenzen sein. Natürlich gibt es schon Ideen und Initiativen die sich damit beschäftigen, Müll aus den Ozeanen zu entfernen, doch warum muss man es erst immer so weit kommen lassen, bis ein Umdenken stattfindet. Der Mensch mag zwar mittlerweile mit komplexen Vorgängen der Digital- oder Elektrotechnik zurecht kommen, seine eigene Substanz studiert haben etc., aber das Grundlegende scheint er grundsätzlich immer noch nicht begriffen zu haben. Dahingehend von einer fortschrittlichen Gesellschaft zu sprechen, fällt doch oftmals merklich schwer. Grundlegend geht es neben der richtigen Entsorgung in erster Linie darum, Schadstoffe und Müll zu vermeiden.

 

Marcel L.

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