Die Interessen für und gegen das Klima sind vielfältig

Die Erderwärmung? Hat’s doch schon immer gegeben“ (Link) oder Angriff ist die beste Verteidigung.

Nun, ich hege keinerlei Vertrauen in ein Medium wie die „Zeit“. Zu stark sind in meinen Augen Interessenskonflikte hinsichtlich der Einflussnahme auf Vertreter dieser Medien durch wirtschaftliche und politische Größen oder Ziele. Die „Zeit“ gründete sich 1946. 1952 war jene Mitherausgeberin und Chefredakteurin der „Zeit“ eines der Gründungsmitglieder der Atlantikbrücke. Eines auf wirtschaftlichen und politischen Interessen ausgelegtes Bündnis aus Wirtschafts-, Banken-, Medien- und politischen Größen. Diese Medien waren damit schon immer zu stark mit großen privaten Organisation bzw. der Politik verflochten, als das man sie als unabhängig und grundlegend seriös einstufen könnte. Die Zeit veröffentlichte vor nicht all zu langer Zeit einen Artikel, der die Argumente der Kritiker eines menschengemachten Klimawandels zerlegen sollte. Ich bin später auf einen Kommentar gestoßen, der diesen Artikel als das Ultimative und Unantastbare hinsichtlich des Klimawandels herausstellte. Die Beweggründe dafür sind mir aber doch sehr vage, als das ich damit übereinstimmen könnte. Mit vielen des veröffentlichten Artikel bin ich tatsächlich nicht einverstanden.

Die „Zeit“ ist eine manipulative Zeitschrift, was hauptsächlich bezüglich des Syrienkriegs schon mehrfach aufgefallen ist. Teilweise ist dieses Medium sehr propagandabehaftet. Diese Zeitung lesen keine studierten, sondern einfache Leute. Und an dieser Stelle finde ich es zu einfach gestrickt, wenn schon im ersten Satz geschlussfolgert wird, weil die polaren Eisschilde schmelzen steigt der Meeresspiegel, was logisch erscheinen mag, aber nicht die ganze Wahrheit widerspiegelt. Stetig wird die Plattenverschiebung außen vor gelassen. Ebenfalls weggelassen wird, dass das arktische Meereis seit Jahren an flächenmäßiger Größe zunehmen soll. Außerdem haben wir in den letzten Monaten ebenso in zahlreichen Regionen sehr kalte Winter erlebt, die kältesten seit Jahrzehnten, so auch in Australien. In der Wüste sogar hat es geschneit.

Und ja, der Artikel beginnt mit der Erwähnung des Weltklimarates, einer überhaupt nicht unabhängigen Organisation. Außerdem wird permanent die Frage vergessen zu klären, wieviel ist eigentlich von alle dem der natürliche Klimawandel. Allen Kritikern wird permanent vorgewurfen zu leugnen. Das ist völlig falsch und dient der Unterdrückung anderer Fakten, Kenntnisse und Meinungen. Ich halte es auch zu kurz gedacht, wenn immer wieder argumentiert wird, die größten Unternehmen seien die Öl- und Gaskonzerne. Die Investitionen bezüglich des Klimawandels sollen sich in den nächsten Jahrzehnten auf über 2 Billionen Dollar belaufen. Dabei ist aller erstes eben auch relevant, was in Europa geschieht. Hier sind diejenigen, die kaum von fossilen Energieträgern profitieren. In Europa wird die meiste Stimmungsmache für einen menschengemachten Klimawandel publiziert. Und welcher Wandel des Erdklimas soll eigentlich nicht mehr aufzuhalten sein? Negativ? Positiv? Was ist das perfekte Klima? „Der Wandel nicht mehr aufzuhalten sein“ sagt für mich aus, wir müssen den Wandel aufhalten. Warum? Wir leben in einem sich stetig verändernden System. Das ist nun mal die Natur, die größte Beeinflussung sehe ich im Übrigen in der katastrophalen Verschmutzung dieser natürlichen Umgebung. In den Schulbüchern wird heutzutage gelehrt, wie schlecht doch CO2 ist. Das kann doch nicht ernsthaft Realität sein.

Ich sehe es schlicht als Manipulation, wenn behauptet wird Wetterextreme würden zunehmen durch die Industrialisierung in den letzten Jahrzehnten. Viele Daten fehlen insgesamt lange vor dieser Zeit und aus den Daten des letzten Jahrhunderts wird ersichtlich, das es schwere Unwetter mit beispielsweise Hurrikans immer wieder sehr stark gab. Überhaupt keine Korrelation mit irgendwelchen industriellen Folgen in meinen Augen. Das scheint ja wohl andere Ursachen zu haben.

Ich habe nie behauptet, dass Klimawandel nicht grundlegend gefährlich für die Menschen, die Vegetation und die Tierwelt ist. Auch die Wissenschaft arbeitet mit Begriffen wie „wahrscheinlich“, oft gibt es gleich mehrere Theorien, die plausibel erscheinen. Hier ist natürlich die Rede, das das böse CO2 eine Heißzeit auslöste. Dabei gehen viele Forscher sehr oft davon aus, dass Vulkanausbrüche eher zu einer Kaltzeit führen, da die Strahlungsintensität der Sonnenstrahlen auf die Erde gemildert wird durch die kleinen Partikel der Vulkanasche. Klingt auch logisch. Vulkanausbrüche sind extreme und plötzliche Umweltveränderungen. Ich halte es für nicht vorteilhaft und unangebracht, diese mit dem menschlichen Handeln gleichzusetzen. Was beim Leser hängen bleibt ist: viel CO2, viel Treibhausgase – starke Erwärmung. Das sind aber Sondereffekte, die mit Nichten eingerechnet werden. Denn dann könnte man die ganzen Klimamodelle über den Haufen werfen, auf denen die Annahmen heute beruhen. Vielleicht kommt die Natur tatsächlich mit so einer gravierenden Veränderung nicht klar, doch letztlich hat es sich auch wieder „normalisiert“. Das anzuführen ist meines Erachtens also nicht zielführend, es sei denn man will die Menschen damit in ihren Denken beeinflussen. Trugschluss 1 ist so wie er im Artikel angeführt ist also „Käse“.

Der 1. Satz des Trugschluss 2 macht für mich keinen Sinn. Und immer wieder die Links, die letztlich auf die gleiche Seite gelangen, was soll das? Dann, „geringfügige Änderung der Helligkeit der Sonne“. Die Sonne scheint hingegen maßgeblich für unser Klima verantwortlich zu sein, oder warum ist es mal grundlegend Tagsüber warm und Nachts kalt. Ganz primitiv. In den 1970er bis 80er Jahren wurde damit angefangen, Temperaturen der Meeresoberfläche und damit das Gesamtklima in der letzten Eiszeit zu rekonstruieren mittels Tiefseekernen. Allerdings war man schon in den 1920er Jahren daran, die klimatischen Veränderungen, explizit Eiszeiten mit einer sich veränderten Erdachse oder der Exzentrizität der Umlaufbahn der Erde um die Sonne in Verbindung zu bringen, da sich daraus auch die verändernde Intensität der Sonneneinstrahlung ergeben würde, was das Klima auf der Erde entscheidend beeinflusst. Das würde bedeuten, die Umlaufbahn verändert sich zyklisch von einem nahezu Kreis bis hin zu einer Elypse, so das die Entfernung zur Sonne, das heißt auch die Sonneneinstrahlung, sich zyklisch ändert. Momentan können wir ausbrechende Vulkane mit dem Rückgang der Sonnenaktivität beobachten. Wir sind daran auf ein Solarminimum zuzugehen, bei dem die Sonnenaktivität zurückgeht, also die aktiven Sonnenflecken, die unser Klima gravierend zu beeinflussen scheinen, ein Minimum erreichen. Das ist Teil eines natürlichen Zyklus, hat es also immer schon gegeben. Der natürlich Sonnenzyklus beträgt etwa 11 Jahre. Gleichzeitig kommt es beim Rückgang der Sonnenaktivität, bzw. im Minimum, aber auch zur maximalen Emission von Gammastrahlen von der Sonne, der energiereichsten Form des Lichts aus dem Universum. Zurückzuführen könnte das auf die starken Magnetfelder der Sonne sein. Gammastrahlen werden nicht direkt von der Sonne erzeugt, sondern von kosmischen Strahlen ausgelöst. Das sind Protonen, die mit der höchsten Energie durch den Raum ziehen. Diese dringen in die Protonen des Sonnensystems ein und erzeugen die Gammastrahlen. Diese Gammastrahlen verändern örtlich ihre Intensität mit der verändernden Sonnenaktivität. Ursächlich für das Aufnehmen der Protonen, also für die Gammastrahlen, sind somit die Magnetfelder der Sonne. Die Magnetfelder scheinen tatsächlich einer ständigen Veränderung zu unterliegen. Das Erdmagnetfeld lenkt große Teile des Sonnenwindes ab, der ansonsten die Ozonschicht abtragen würde. Diese Ozonschicht schützt vor gefährlicher ultravioletter Strahlung. Das Erdmagnetfeld schwächt sich derzeit 10 mal schneller ab und verliert jedes Jahrhundert 5% seiner Stärke. Auch hier könnten jene Gammastrahlen aus dem Universum mitwirken. Vermutungen gehen auf die Umpolung des Erdmagnetfelds hin, was sich in bestimmten Zeiträumen (720000 Jahre) stetig wiederholt, somit wiederum klimatische Veränderungen mit sich bringt. An den Zahlen kann man schon erkennen, dass dieses Szenario nicht schleichend von sich geht, sondern recht plötzlich passiert. Scheinbar ist das eben kein konstanter Zyklus, sondern ein progressiver. Aber vieles davon steht auch in dem Artikel, nur eben in extrem abgeschwächter Form, was Tatsachen in meinen Augen in ihrer Wichtigkeit verdreht.

Nun ist auch bekannt, dass sich das Erdmagnetfeld regelmäßig verschiebt. In wie weit das eine Rolle beim Abschmelzen der Gletscher etc. spielt wird auch nicht diskutiert. Doch bisher kennen wir nunmal die Pole nur in dem Punkt, wo wir auch den magnetischen Pol vermuten. Schon längst bewiesen ist aber auch, dass das so nicht stimmt. Der Magnetpol ist flexibel, verschiebt sich also ständig. Unser vorgefertigtes Bild von einem Erdmagnetfeld ist sehr stark vereinfacht. Das kann man alles nachlesen. Aber es ist mitlerweile auch bekannt, dass sich eben das antarktische Meereis derzeit nicht verändert. Wir müssen uns doch aber auch bewusst sein, dass die Erde immer noch in einer übergeordneten Eiszeit steckt, die vor Millionen von Jahren begonnen hat. Auch der Begriff der „Erderwärmung“ ist völliger Blödsinn, den anhand der Grafiken von Eiszeit und Heißzeit sieht man ganz klar, das es im großen und ganzen kühler wird. Die Erde schien ja mal eine Sonne zu sein.

Wir sind grundlegend und im Verhältnis kurzfristig auf dem Weg in eine Heißzeit mit kleineren Schwankungen, aber das Anhängsel „menschengemacht“, darf natürlich nie fehlen. Die Einleitung zum Trugschluss 3 ist in seiner Gänze völliger „Bullshit“, weil man das große und ganze sehen muss. Warum muss man aber in der Schlussfolgerung derart Panik vor einem Klimawandel haben. Fest steht letztlich, dass man es nicht aufhalten kann, (auch nicht mit noch mehr Steuergelder etc.) und das man in der Lage sein kann sich dem anzupassen. Der Fortschritt hält alles bereit. Deshalb finde ich dieses Dogma der Klimakatastrophe völlig daneben. Wir zerstören unsere Umwelt täglich mit Giften noch und nöcher, verseuchen das Grundwasser, den Boden, blasen Dreck in die Luft und machen uns ausschließlich Sorgen ums Klima??? Wir haben eine Politik, die Wasser predigt und Wein säuft. Viele Tiere, Vegetation etc. wird überhaupt vernichtet, weil wir den Wohlstand führen, den wir angeblich jetzt mit der sog. Energiewende sichern wollen? Aber natürlich grün und alles „klimaneutral“!!! Das kann doch nicht die Lösung sein.

Derzeit sind nur an Land 80 – 90 Vulkane aktiv. Keine Informationen darüber kann ich finden wieviel es unter der Meeresoberfläche sind. Es mag sein, dass die CO2 Emissionen seit Jahrzehnten relativ konstant steigen. Aber wie lässt sich dann ausschließlich der Zusammenhang erklären, auf dem permanent herumgeritten wird, wenn die Temperaturen in den letzten 10 Jahren relativ konstant waren, sogar von einigen Forschern wie der Forscherin Valentina Zharkova von der Northumbria University eine kleine Eiszeit vorhergesagt wird? Vor allem wenn die erwähnte Sonnenaktivität nur so geringe Einflüsse haben soll, wie es im Artikel kurz aufgefasst wird?

Einen direkten Zusammenhang zwischen CO2 Emissionen und der Temperatur kann ich auch bei den Diagrammen des Bundesamt für politische Bildung nicht erkennen, obwohl die sehr vereinfacht dargestellt werden. Der CO2 Ausstoß ist demnach relativ konstant angestiegen, die Temperaturanstiege unterlagen aber wenn man so will starken Schwankung innerhalb der 1 Grad, als das man es ständig nur darauf herunterbrechen und begrenzen könnte. Überhaupt ist das viel zu vereinfacht dargestellt. Seit ca. 1995 haben wir demnach eine relativ konstante Temperatur, Tendenz eher fallend, währendsessen der CO2 Ausstoß sich um 1/3 erhöht hat. Das mutet wiederum an, als ob man die Datenlage verfälscht und im Grunde missbraucht. Was in die Statistiken alles hineingerechnet wird, ist leider nicht ersichtlich, so dass man daraus nochmal Schlüsse ziehen könnte. Aber dem Zeit Artikel nach zu urteilen ist das nur der vom Menschen verursachte Ausstoß. Würde jetzt zusätzliche Vulkanaktivität und eben natürlicher „Sondereffekt“ dazukommen, würde die Schere zwischen CO2 Ausstoß und Temperaturanstieg weiter auseinandergehen, sodass ein klares Verhältnis keineswegs mehr eindeutig wäre.

Und zu guter letzt ist nicht das Klima des Problem, bei dem die Tiere Probleme haben sich derzeit „so schnell“ anzupassen, sondern den menschlichen Einfluss grundlegend in meinen Augen. Umweltgifte, Pestizide, einfach das menschliche Eindringen in die Lebensräume anderer Spezien. Es ist das Tempo der Bevölkerungsentwicklung derzeit und der damit verbundene Wohlstand, der eine ganz besonders große Rolle spielt. Das in der Form zu registrieren und zu beherzigen würde aber gravierende Einschnitte in den Wohlstand nach sich ziehen müssen.

Der letzte Punkt sind wieder wage Perspektiven mit denen man in der Vergangenheit schon etliche Male daneben gelegen ist. Gefährden tun letztlich extrem schnelle Veränderungen und das ist bis jetzt hinsichtlich wärmeren Temperaturen zumindest bei uns nicht gegeben. Dieser heiße und trockene Sommer hat in meinen nahen Umfeld selbst die Erfahrungen gemacht, mit den klimatischen Verhältnissen besser umzugehen, als in manch schwankenderen Zeiträumen.

Wenn man beim Ausstoß vom Schadstoffen anfangen will, dann sollte man das beim Militär tun, denn das ist eines der größten Umweltsünder überhaupt und seit eh und je. Zur Zeit wird weltweit mit Milliarden aufgerüstet, vor allem unterstützend von denen, die bei jeder Gelegenheit über den alleinig „menschengemachten Klimawandel“ philosophieren. Solange das nicht der Fall ist, ist es eine manipulative und unehrliche Debatte.

Marcel L.

https://www.egu.eu/news/308/antarctic-explorers-help-make-discovery-100-years-after-their-epic-adventures/

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14392-2012-02-01.html

http://icecap.us/index.php/go/joes-blog/global_cooling_will_follow_el_nino/

https://www.focus.de/wissen/videos/krasser-temperaturabfall-forscher-warnen-2020-schlaeft-die-sonne-ein-und-bringt-uns-eine-mini-eiszeit_id_4813214.html

https://sicherheitspolitik.bpb.de/user/pages/09.m8/03.infographics/01.co2-emissions-und-temperature-development-1970/M08-G01-de.pdf

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