Amerikanische „Demokratie“ im Wahlkampf

Parteitage in Amerika, die seinesgleichen suchen

Schon der Einmarsch im trommelnden Gleichschritt ist erschreckend und äußerst aufdringlich, ein Beispiel unverblühmter Perversion. Derart Veranstaltung der „Demokraten“ in den Vereinigten Staaten (sicherlich sind die Mitstreiter nicht davon ausgenommen) ist eine Demonstration von Macht, vor allem der Gier nach mehr Macht. Die EINE (Welt)Macht zu sein. Aber auch im Hinblick auf das Wesen der elitären Kreise der Vereinigten Staaten von Amerika, vor allem derer, die sich fälschlicherweise Demokraten nennen, ist eine derartige Veranstaltung ein Zeichen völliger Arroganz und Überheblichkeit. Nun ist man schon viel in der Politik gewohnt, man denkt es geht nicht schlimmer, doch man wird stets eines Besseren belehrt. Im derzeitigen amerikanischen Wahlkampf in Verbindung mit der schleichenden kriegerischen Eskalation in sämtlichen Teilen der Erde, stellt dies auch  geradezu  keine Seltenheit dar. Erst kürzlich drohte der Chef des Generalstabs der Army Russland und China mit dem baldigen 3. Weltkrieg. Er versprach China, Russland, Nordkorea und dem Iran einen „extrem tödlichen und schnellen Krieg“. Die USA werde daraus „als Sieger hervorgehen“.

Nun scheint der Chef des Generalstabs John Allen auf einem Parteitag der „Demokraten“ noch eine Schippe darauf gelegt zu haben. Die Veranstaltung stand unter dem Slogan „Protecting America“. Schütze Amerika. Es war amerikanischer Militarismus pur. Schon der Anfang der Rede versprach im Grunde krankhaften Patriotismus, Lobeshymnen auf des „geliebte“ und ausnahmslos einzige Land, vor allem noch mehr Manipulation und Lügen.

Er propagierte eine zukunftsweisende Wahl für das allumfassende us-amerikanische Volk. Sprach von Hoffnung, als im Hintergrund die US-Army vor ihrer übergroßen Nationalflagge einer Rede von Hillary Clinton auferksam folgte. Soldaten müssten für die Gesamtheit in Amerika kämpfen, für das allumfassende Amerika, für „eine Vision“, die alle Amerikaner einschließt. Er spricht persönlich alle Amerikaner auf dem „Schlachtfeld“, die Partner und „Verbündete“ an. Verbindet gleichzeitig diese „Freundschaft“ zu den Vereinigten Staaten mit Freiheit. Nur wenn man des Amerikaners Freund (eigentlich wohl untergeben) ist, soll man „frei“ sein, sollte das dann wohl heißen. Er betont Amerika mehrfach als die „größte Hoffnung für Freiheit und des Friedens“ auf der Welt, für jegliche „Arten von Menschen“. „We are the greatest country on this planet.“ Es wurde an das Verständnis appelliert, in Amerika eine „starke Führung“ zu sehen, vor allem in Person Hillary Clintons. Alle Mittel müssten benutzt werden, nicht nur die „militärische Stärke“, um die Sicherheit und Freiheit zu gewährleisten. Hillary Clinton sei die richtige Person „die Welt zu führen“. Mit ihr könne man das „Böse“ besiegen.Anschließend gab der General zum Besten, dass Amerika „Isis besiegen und somit das Vaterland beschützen“ könne. Amerika werde die „atlantische Allianz und die Nato führen, die Luftwaffenstützpunkte im Osten Asiens und auf der ganzen Welt“. Man werde die „Verbreitung von Nuklearwaffen stoppen“ und sie aus den Händen von „gefährlichen Staaten und Gruppen“ nehmen. Das amerikanische Militär werde das Beste sein, mit „den besten Waffen und der besten Ausrüstung, zudem den „besten Menschen“ dahinter (gemeint ist das amerikanische Volk). „Großartige amerikanische“ Waffen würden „für den Weltfrieden sorgen“. Die Rede beinhaltet stetige Drohungen und Kriegserklärung gegen andere Nationen, werden jedoch unter dem Deckmantel gegen eigens erschaffene Terrororganisationen wie ISIS erklärt und verborgen. Immer wieder wird von der Gelegenheit, bzw. der Möglichkeit für die Zukunft gesprochen, die in dieser Wahl liegt. In diesem Zusammenhang (Vorherrschaft, Weltmacht, Weltregierung,) wird wiederholend Hillary Clinton als die einzig in Frage kommende Präsidentin für Amerika benannt. Abschließend gab es natürlich medienwirksam Jubel vom Wahlvieh.

 

 

 

Als Konsequenz dieser meines Erachtens ausschließlich Kriegstreiberei, sollten die richtigen Schlüsse bezüglich der wahren Interessen, ja wohl zumeist Verbrechen der US-Imperialisten gezogen werden. Demokratie in den Vereinigten Staaten bedeutet eben nicht weniger als der Welt, auch der eigenen Bevölkerung, us-amerikanische Regeln zu diktieren und diese notfalls versuchen, sollten Medienkriege, Wirtschaftskriege, Embargos und Sanktionen nicht mehr ausreichen, militärisch durchzusetzen. Die Mehrheit der Eliten der VSA sind alles andere als Friedensstifter, Helden, Befreier oder gar Demokraten. Das gleiche gilt zwangsläufig für die meisten der Soldaten unter amerikanischer Flagge. Jede andere Behauptung ist wider jeglichen Verstandes. Das erklärt doch eine imperialistische, menschenverachtende und kriegerische Politik von selbst. Kriege in Syrien, der Angriff auf die europäische Wirtschaft, Massenhafte Vertreibung von Menschen, Folter, Drohnenmorde, Massenüberwachung, Destabilisierung anderer Völker und Staaten, Eskalation mit Großmächten wie Russland oder China, alles vom amerikanischen Imperialismus gesteuert. Und dieser Mann ist keine Ausnahme, das gerade wird an der feiernden Meute im Saal klar. Auch wenn vielleicht viele nur gekauft sein mögen. Die hässliche Fratze zeigt so langsam sein wahres Gesicht. Das gerade sollte aufmerksam machen, gefährlichen und, wider jeglicher Lügen und Propaganda, unsicheren Zeiten entgegenzusteuern. Aber, Hochmut kommt bekanntlich vor den Fall, das wurde schon oft bewiesen. Entscheidend ist ausschließlich die Tragödie, das Leid, die Morde und die Zerstörung, die damit einhergeht. Aufgrund der derzeitigen Rekordüberschuldung der VSA, die Fehlentwicklung im Weltwirtschaftssystem und im Finanzsystem, sind die Risiken umso größer, sich über einen Weltkrieg refinanzieren zu wollen, die Reichtümer und Ländereien zu eigenen Gunsten neu zu verteilen, und die Illusion, als Weltregierung/die einzige Weltmacht hervor zugehen. Immer wiederkehrende Reflexe des us-amerikanischen Establishment und der Finanzoligarchie. Man könnte sogar meinen die Angst vorm „bösen“ Kommunismus ist allgegenwärtig.

Marcel L.

Folgend die Rede des Chefs des Generalstabs