Das „Fisa-Memo“ bestätigt den Herrschafts- und Machtmissbrauch über den „Staat“

Das sog. „Fisa-Memo“ (Nunes-Nemo) als der neue „Skandal“ ist doch nun wirklich nichts außergewöhnlich neues in der gegenwärtigen Politik. Seit jeher geht es der politischen und wirtschaftlichen Elite ausschließlich um ihrer selbst willen. Da scheint das, was wir heute erleben müssen nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Ein Resultat dessen, dass das gegenwärtige Imperium längst seinen Zenit überschritten hat. Jeder von den „Heuschrecken“ scheint um den eigenen Wohlstand und die eigene Macht, die eigene Freiheit zu fürchten. Das ist längst keine Beurteilung, kein Problem der politischen Richtung bzw. Einstellung, sondern eines diesen Status Quo’s, zu viel Macht, Gier und darüber hinaus Arroganz zu besitzen. Dabei schreckt man nicht vor politischen Morden zurück. Nur die indoktrinieren Systemlinge haben eben das noch überhaupt nicht verstanden. Der Punkt wird aber noch kommen. Damals war es Nixon, ein Republikaner, der den Auftrag gegeben hat, seinen politischen Gegner zu beschmutzen („Watergate“), heute sind es eben die Demokraten, weil sich dahingehend, über diese Mittel die Macht hat festigen können, die jetzt zum Verlust steht. Dies aber ausdrücklich hervorzuheben ist doch nun wirklich nicht zielführend. Entscheidend ist aber tatsächlich die Macht über die Medien, die relativ einseitig verteilt ist, das hat schon der Wahlkampf in den USA bestätigt. Und das derer von Trump durch die sog. „Demokraten“ (dahinter verbirgt sich die bisherige scheinheilige Elite) versucht wurde zu torpedieren, war schon viel früher bekannt. Allerdings, und das ist das wohl aufschlussreichste wieder einmal daran, wird die vorgehaltene „Rechtsstaatlichkeit“ mit all ihren Posten und Mitteln nur mehr für individuelle und egoistische Zwecke missbraucht, abseits vom gesellschaftlichen Interesse und Wohl. Und das sollte dann doch die entscheidenste Erkenntnis daraus sein. Nämlich das das Konstrukt des „Staates“ ausschließlich einer kleine Elite dienlich sein soll und das alles Geschwätz von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ausschließlich als Illusion zu verstehen ist. Überall regiert das Kapital, und das sieht den Bürger ausschließlich als Ressource. Und das geht nun wirklich über die Grenzen der USA, als „Zentrum der Macht“ hinaus.

Es hat also die damalige us-amerikanische Regierung unter Obama ein Gesetz missbraucht, um mit Hilfe der Justiz, des FBI den damaligen Präsidentschaftanwärter Trump auszuspionieren. Darin geht es vor allem um Kontakte zu Russland, die man Trump immerwährend als äußerst negativ und gegen Interessen der arroganten „Nation“ in den Schaltstellen der USA anlastet. So konnte man den Einsatz dieses Gesetzes hauptsächlich gegen Trump eben rechtfertigen vor den Verantwortlichen. Die Justiz und auch der übrige Kongress hätte blind sein müssen, um das nicht zu erkennen und zu verstehen. Das zeigt die verkrustete Korruption in allen Ebenen des Staatsapparates, die uns letztlich zum Verhängnis werden wird.

Es ist letztlich ein großer Konflikt innerhalb der kapitalistischen Elite, die ihre Pfründe und Macht in Gefahr sehen. Das gilt im übrigen auch für die elitäre Presse. Da verwundert es nun wirklich nicht, dass das Thema wiederum nicht aufgearbeitet wird. Die Gesellschaft wird unterdessen weiterhin mit Brot und Spielen bei Laune gehalten. Aber das die Lage doch ziemlich Ernst zu sein scheint, zeigt tatsächlich die Situation, wie von Seiten der Medien damit umgegangen wird, weitestgehend schweigen, wenn es zu Lasten der herrschenden Elite geht.

Da gibt es eine kleine Elite, die nicht mal untereinander in der Lage ist sich ihre aus der Bevölkerung ausgebeuteten Milliarden ohne Streitigkeiten aufzuteilen, ferner darum zu fürchten von etwas weniger zu haben, als der im selben Maße profitierende Konkurrent. Das Raubtier macht letztlich vor seiner eigenen Gattung keinen Halt. Brauchen würde man es nicht, aber Grenzen oder Einhalt vor jeglicher abscheulichen und verkommenen Tat scheint es schon lange nicht mehr zu geben.

Marcel L.

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7 Kommentare

  1. Diese Einstellung kann man gelinde gesagt nur seltsam finden, sollen wir uns jetzt an den Hochverrat der Eliten gewöhnen? Na ja das ist ja prima, dann braucht vielleicht niemand mehr Steuern zahlen und Selbstjustiz hat ebenso keine Konsequenzen.

    • Nein, gewöhnen sie sich niemals daran. Das war aber auch sicher nicht Kern der Botschaft. Der „Hochverrat“ vollzieht sich seit tausenden von Jahren. Nun ja, die Menschen haben sich tatsächlich daran gewöhnt, ferner braucht man sich nicht daran zu gewöhnen, denn es ist über die gesamte Zeit allgegenwärtig…wenig zu hinterfragen, systemtreue etc. Wie kann es also sein, dass wir immer noch in alten Mustern verharren? Nur so kann es heute immer noch dieses eine System geben, das man in der Vergangenheit für seine eigenen Interessen eingeführt hat. Und der Absprung wird wieder nicht gelingen mit einem derart trägen und bequemen Volk, ja, das immer noch hinter dem Staat und dem staatlichen Geld weitestgehend ihr Überleben sieht. Da mögen sie eine der Ausnahmen sein. Davor hab ich meinen größten Respekt. Sie sind darüber wütend, das ist auch gut so. Ich bin auch darüber wütend, aber das kann ich nicht allein an einer solchen Veröffentlichung festmachen, bei der mal wieder in schwarz und weiß unterschieden wird. Und nur das sollte hier zum Ausdruck kommen. … Na vielleicht wäre es aufgrund der allgegenwärtigen Situation mal angemessen keine Steuern mehr zu zahlen.

      • »Und der Absprung wird wieder nicht gelingen mit einem derart trägen und bequemen Volk, ja, das immer noch hinter dem Staat und dem staatlichen Geld weitestgehend ihr Überleben sieht.«

        Gäbe es wirklich staatliches Geld, im Sinne Geld der Gemeinschaft, dann würde die Welt sicherlich völlig anders und friedlicher sein. Denn ein von der Gemeinschaft erzeugtes Geld wäre frei von Schuld, kann nicht knapp sein, muss nicht geliehen und verzinst werden. Man müsste sich nicht mehr mit den selbsternannten »Eliten« beschäftigen. Könnte in Umwelt- und Tierschutz, jegliche notwendige Forschung investieren. Man könnte eine bedingungslose Grundversorgung für jeden (bei Bedarf oder grundsätzlich) organisieren. Man brauchte keine Steuern und Sozialabgaben auf Einkommen aus »Arbeit« und vieles mehr. Nur müsste man sich von der Knappheitsideologie lossagen.

        Im Übrigen gab es dazu schon vor 200 Jahren ein erfolgreiches »Experiment«.

        • Leuchtet völlig ein. Hinter dem „staatlichen“ Geld steht ein (bisher) unerschütterlicher Wohlstandsglaube, deren Kritierien diejenigen festlegen, die die Macht darüber haben. Würde das Bewusstsein für das („staatliche“) Geld ein anderes sein, wäre vor allem auch der Geist ein anderer.

  2. die Hauptbotschaft dieses Artikels ist doch das der Staat nach wie vor das Machtwerkzeug Weniger (Eliten) über die Masse (das Volk/Gesellschaft) ist, sowie auch agressiv gegen alle eingesetzt wird die den bisherigen Eliten vermeintlich im Wege stehen bzw. von denen sie sich bedroht fühlen.
    Und eben nicht wie über die (Staats)Propaganda verbreitet die Volksmacht ist.

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