Das Kredit- und Zinssystem ist gescheitert

Viele Menschen glauben immer noch, dass die Bank ausschließlich mit dem auf dem Konto ihrer Kunden befindlichen Geld arbeitet und dafür dem Eigentümer bzw. dem Sparer Zinsen (eine Vergütung) zahlt. Seit einigen Jahren bekommt aber der Sparer nichts mehr für das Geld, was er der Bank leiht. Die ausufernden Staatsschulden der Regierungen veranlassten diese die Niedrigzinspolitik einzuführen. Durch die Gebühren und Entgelte, oder direkte Negativzinsen der Bank ist das Vermögen teilweise weniger geworden, anstatt als Sparer von einem Zinsvorteil zu profitieren. Die Rechnung geht nicht auf. Die Menschen geben nicht mehr aus, sondern sie horten in derart unsicheren Zeiten. Das mag auch sämtliche Vorteile haben, besonders bezüglich des Raubbaus an der Natur, der mit einem steten Wirtschaftswachstum einhergeht. Ursprünglich war die Intension, die Nachfrage zu beeinflussen, in dem Zinsen gesenkt oder erhöht wurden. Es geht um Wachstum. Die Nachfrage nach lebensnotwendigen Dingen wird immer da sein. Nur allein darauf ist aber unser Wirtschaftssystem, dessen Absichten für die Profiteure überhaupt nicht ausgelegt. Es geht heute vordergründig um Wohlstand im weiteren Sinne. Nun, das die Menschen wieder vom Sparen profitieren, damit mehr Geld zur Verfügung haben, müssen die Zinssätze angehoben werden. Mit steigenden Zinssätzen steigen aber ebenfalls die Verbindlichkeiten auf der öffentlichen Seite an die Schuldner. Die Zinsen für die Staatsschulden der Regierungen steigen und damit die gesamte Schuldenlast des Staates. Das Resultat dessen sind Steuererhöhungen und Mehrabgaben der Bürger, was das Nettovermögen trotz steigender Zinsen verringert. Schlussfolgernd wirkt sich das auch nicht positiv auf irgendein gefordertes Wachstum aus. Somit trägt allen voran die Regierung die Schuld an dem gravierenden Unterschied zwischen Arm und Reich und vor allem an dem Konflikt. Der Regierung geht es nun ausschließlich darum ihre Ansprüche gesichert zu wissen. Das Wirtschaftswachstum ist für die Menschen, zumindest für viele hierzulande, eine beruhigende Pille, mit der sie denken eigens uneingeschränkt zu profitieren. Die Nachteile dessen stehen nicht zur Debatte. Für die Regierung scheint es egal zu sein, in welcher Weise die vorhandenen Pensionsansprüche finanziert werden. Die Regierung wird immer die Steuern erhöhen, wenn sie keinen anderen Ausweg sieht, die eigenen Ansprüche zu schützen. Das führt letztlich aber nur zu Unzufriedenheit, Depression und womöglich Abwanderung.

Marcel L.

1 Comments

  1. Ja so ist es schon gekommen Steuern, Abgaben und Repressionen der Regierung Bürokraten und Apparate gegen die Menschen/das eigene Volk sind bereits allseits gestiegen bzw. wird weiter vorangetrieben und das führt zu weiterer verschärfter Rezession und Depression, wirtschaftlich wie gesellschaftlich.
    Hauptsache diese Leute füllen stetig ihre Taschen und sehen ihre Pfründe aus den Steuern und Abgaben (siehe stetige Diäten- und Aufwandserhöhunhen, steuerfreie Aufwandspauschalen, Pensionserweiterungen -erhöung, kurze Postenvergabe für Gehalts- und Pensionsansprüche und aktuell drastische Erhöhung ihrer Parteienfinanzierung um 25 Millionen auf dann 190 MIo). Wer am (Steuer)Trog sitzt frißt, wenn er dazu noch die Macht zu scheinbar unbegrentzten Einfluss auf die Größe des (Steuer)Troges hat, auch anstandslos unangemessen im Vorteile dieses bemächtigten Selbsbedienungsladens. Alles zu unseren Lasten, aber labern es ist kein Geld für Schulen Soziales etc. vorhanden, daran sind ja die „Reichen“ schuld (nach dem Motto teile und herrsche). Natürlich ist Arm und Reich auch seit eh und jeh eine Problemfacette der Gesellschaft. Unser Hauptproblem ist aber ein „Staatssystem“ das sich mehr und mehr gegen die Menschen wendet weil es zu einem Moloch mit immer schwereren Finanzierungslast für die Menschen geworden ist und für das es dem Staatssystem selbst nur Erhöhungen aber kein zurück vom eigenen Status quo gibt.
    Privatwirtschaftlich Beschäftigte verzichten ggf. auf Lohn bzw. müssen wenn es schlecht läuft, kennt jemand solches im Staatssystem? Hier wird die Macht zur Steuer- und Abgabenerhöhung genutzt zur stetigen Verbesserung des Status quo, schlechtestenfalls den Status quo zu erhalten, Einbußen oder Zurückstecken sind obsolet.
    Die Taschen derer und deren zwingend stetig steigender Status quo werden nie erfüllt werden können.
    Dazu die zunehmende auch offene Korruption (Honorare für Alibivorträge) und eigens gesetzlich geschaffenen Steuerschlupflöcher (steuerfreie Aufwandspauschalen) in diesem System als Maß des Prozesses sowie Alterungserscheinung.
    So bricht jedes System früher oder später unter stetig steigender Last (Steuer und Abgaben) zusammen wegen gewählter Abwanderung oder Anderem.
    Immer mehr Menschen jedenfalls merken das sich verschärfende Ungleichgewicht zwischen Staat und Volk.

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