Der Klimawandel als das herausragende Dogma unserer Zeit

Die Gefahr einer zyklischen Abkühlung des globalen Klimas liegt darin, dass im Zuge dessen durch Ernteausfälle die Nahrungsmittelpreise zusätzlich steigen würden. Vielerorts mussten schon diesjährig Maßnahmen ergriffen werden, um die Ernte vor erneuter Kälte zu schützen, was sich letztlich in höheren Preisen niederschlägt. Auch die Gefahr von anhaltenden saisonalen Grippewellen im Zuge längerer Kälteperioden steigt damit an. Daher könnte tatsächlich der nächste Trend durch steigende Rohstoffe und damit durchweg höhere Preise dominiert werden.

Das Wachstum von Getreide wurde teilweise in diesem Jahr 2-3 Wochen verzögert. Die kalten Temperaturen haben ebenfalls die Aussaat behindert. In Russland wird für das Jahr 2018-19 in den kälteren Regionen mit einer 10 Millionen Tonnen geringeren Weizenernte gerechnet, das entspricht ungefähr 9 Prozent der gesamten Ernte, was allerdings die Regionen mit den besseren Bedingungen wieder ausgleichen sollen. In den letzten fast 10 Jahren ist die Ernte kontinuierlich gestiegen. Dennoch wird der Zuwachs aller Voraussicht nach geringer sein, als es der Trend der letzten Jahre vorgibt.

In einigen Regionen soll der April der kälteste in den letzten 140 Jahren gewesen sein. Gegenstimmen argumentieren mit den größten Temperaturanstieg im April der letzten 200 Jahre (Temperaturdifferenz Hoch-Tief). Dabei erleben wir eine Klimadiskussion, die fern ab jeglicher Realität liegt und als die größte Gefahr unserer Generationen instrumentalisiert wird. Viele andere Probleme und Umweltgefahren werden darüber hinaus aber völlig verkannt und verwaschen. Letztlich ist der Klimawandel ein Mittel zum politischen Zweck geworden. Und genau darin liegt die Gefahr der völligen Fehlinterpretation. Das anhaltende Artensterben, Umweltkatastrophen etc. wird ausschließlich auf den Klimawandel projeziert, an dem zudem alleinig das menschliche Verhalten, das des normalen Bürgers Schuld sein soll/darf. Viele andere Gifte, denen jeder Einzelne ausgesetzt ist durch tatkräftiges politischen Handeln bzw. Nichthandeln sind kaum der Rede wert, da eben das nicht in die politische Agenda, aber auch dem ausufernden Lobbyismus passen würde. So wird eben auch der Bock zum Gärtner gemacht und von der staatlich unterstützten Umweltzerstörung erfolgreich abgelenkt. Hinzu kommen Repressionen und finanzielle Maßnahmen an jegliche Personen, vor denen man sich aber drückt, solche den Großkonzernen (Chemie etc.) in der globalisierten Welt und vor allem auch den eigenen Militär bzw. im Umkehrschluss dessen Machtansprüchen aufzuerlegen. Die Atmosphäre, sowie der Boden etc. wird kontinuierlich verschmutzt um individuellen, d.h. Interessen Einzelner (Kriegsführung, Gewinnmaximierung etc.) genüge zu tun. Vielleicht könnte unser Problem doch das zwanghafte Wirtschaftswachstum in einer mit Nachdruck geforderten globalisierten Welt liegen, in der jeder nur der nächst höheren Stufe des eigenen Wohlstands hinterherläuft!?

Marcel L.

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