Der Staat als Herrschafts- und Machtmonopol über die Gesellschaft

Blickt man mal ungeschwärzt und unverfälscht in die Geschichte unseres Herrschaftssystems, muss man zwangsläufig die Erkenntnis erlangen, dass dieses die letzten 3000 Jahre tatsächlich ohne Unterbrechung ausschließlich zum Vorteilszweck einer kleinen Minderheit so prächtig funktionierte. Aber warum ist das eigentlich so? Die Zivilgesellschaften der letzten 3000 Jahre sind genau auf diesem Herrschaftszweck begründet. Alle diese Gesellschaften und Staaten waren Raubrittersysteme, deren Formen sich bis heute nur ständig wandeln und den Entwicklungen anpassen. Jedes System, dass auf Zwang basiert ist dahinter letztlich ein Unrechtsystem. Die Gründe dafür sind vielfältig und doch so simpel.

Erstens liegen sie in den menschlichen Eigenschaften. Hier überwiegen und dominieren ständig die Negativen. Für die Entstehung und Erhaltung dieser angesprochenen Raubrittersysteme sind sie die Bedeutendesten. Darunter befindet sich Gier, Egoismus, Eigennutz, Neid, Angst, Hass, Brutalität, Verachtung, aber auch Bequemlichkeit und Trägheit. Diese drücken sich heute in Machtgier, dekadentes Konsumismus-, Luxus- und Wohlstandsdenken aus, im Grunde die maßlose Selbstbereicherung der (Staats-)Eliten.

Ein zweites Fundament für dieses Raubrittersystem ist das Installieren, die Kontrolle und die Übernahme eines „Staates“ als Herrschafts- und Machtmonopol über die Gesellschaft. Dabei ist der Staat eben nicht das, was er vorgibt zu sein. Wozu wird er aber fälschlicherweise benutzt? Umgangssprachlich ist der Staat für die Mehrheit seiner Gesellschaft die Regierung, Schattenregierung, Politiker und deren Parteisysteme (zusammen Eliten) und sein installierter Staatsapparat als willfährige ausführende Helfer (Lakeien/Vasallen) und nicht, wie vom Staat aus Eigeninteresse propagiert, die Gesellschaft, also wir alle. Der Staat, das sind heute maßlose skrupellose Selbstbediener und deren Funktionäre oder Bürokraten in allen möglichen Behörden, die der abkassierten Gesellschaft (Systemsklaven bzw. Leibeigene des „Staates“) nur noch das überlassen, was sie selber nicht mehr in ihre nimmersatten Taschen stopfen können, ohne einen sofortigen direkten Aufstand der Gesellschaft (Systemsklaven) zu riskieren. Außerdem hat man erkannt, dass Menschen am kreativsten sind, wenn sie (scheinbar) frei sind, eben meinen frei zu sein. (Offensichtliche) Zwänge entwickeln Ablehnung und Blockaden, d.h. sie schränken ebenfalls die Produktivität ein. Vom Fortschritt will vor allem die Elite profitieren. Fortschritt, Entwicklung und neue Ideen entstehen aber grundlegend durch einfache, intelligente (freie) Menschen. Die heutige Entwicklung profitiert zu einem großen Teil von StartUps, kleinen und kleinsten Unternehmen. Diese bilden die meiste Entwicklung, die von den Großkonzernen übernommen und vermarktet werden. Die Möglichkeiten für die Ideengeber darüber hinaus lässt man dabei äußerst begrenzt. Doch wären sie offensichtlich unfrei, würde die Motivation grundlegend ausbleiben.

Gewaltenteilung herrscht nur auf dem Papier oder in der Staatspropaganda, da ja sowohl Exekutive (Finanzämter, Polizei, Militär,) sowie Judikative (Gerichte, Richter) vom Staat, also den Eliten, eingesetzt werden (bezahlt allerdings von der Gesellschaft und nicht vom „Staat“). Hier erkennt man schon, dass daher Gesetze immer im Staatsinteresse, also zugunsten der Elite sind und ausgelegt werden. (Enteigung, Steuergesetze, Freiheitsbe- und einschränkung etc.) Bundesverfassungsrichter werden beispielsweise vom Staat bestimmt und haben meist Parteizugehörigkeit einer der großen Bundestagsparteien. Das allein schon lässt erkennen, dass die Rechtsprechung nicht unabhängig und gerecht sein kann. Die Eliten schaffen sich ihre eigenen Gesetzes- und Steuerschlupflöcher, ihre eigenen Privilegien, wie etwa hohe steuerfreie Aufwandsentschädigungen und Zuschüsse für Abgeordnete im Vergleich zu den anderen Gesellschaftsmitgliedern und Immunitäten.

Wie kann es also gelingen den Staat incl. Macht-, Gewaltmonopol und Funktionäre oder Bürokraten neutral aufzustellen, der Elite dauerhaft den Einfluss zu entreißen und vor anfangs genanntem zu schützen?

Gibt es Alternativen zum Staat bzw. seiner Abschaffung (die Gesellschaft bleibt immer, denn sie ist als Gesamtheit der Menschen in einem Land/Gebiet/Erde immer vorhanden und auch ohne „Staat“ lebensfähig).

Marcel L.

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2 Kommentare

  1. Eine Gesellschaft wo Alle Alles haben wird es nie geben, das liegt einfach an den
    Menschlichen Eigenschaften mehr haben zu wollen als Andere. Das ist eigendlich
    schon in Unseren Gehnen festgelegt in der Hirrachie der Gruppe. Da unterscheiden
    Wir Uns in keiner Weise von den Tieren ,mit Dehnen Wir Uns diese Welt teilen müssen!
    Wir können nur auf Grund Unserer „Intelligenz“ dieses Verhalten erträglicher für
    den Einzelnen gestalten, damit Er nicht verhungert.
    Der Kapitalismus ist genauso wie der Kommunismus den Tode geweiht, weil Er
    ausser Kontrolle gerät. Wir rasen mit Höchstgeschwindigkeit auf den Abgrund zu, Den
    Wir selber geschaffen haben. Sollten Einige von Uns Das überleben, so steht zu
    befürchten, das es Später wieder genau die Gleichen Gesellschaften geben wird
    Die schon vorher im Abgrund gelandet sind!
    Wir sind So wie Wir sind! Und sein Wir doch mal Ehrlich, Wir wollen Es doch garnicht anders, ODER1?

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