Die IG Farben nach derer zwei Weltkriegen

Nach einer relativ kurzen Haft wegen der Straftaten im 2. Weltkrieg fanden sich die meisten Funktionäre der IG Farben schnell in hohen Posten der Chemieindustrie wieder. Fast 90% der Produktion der IG Farben war nach Kriegsende uneingeschränkt nutzbar. So ist es auch nicht unverständlich, dass die Produktion schnellstmöglich unter alliierter Leitung wieder anlief. Das Hauptgebäude der IG Farben wurde damals auf einen Gelände errichtet, das der Familie Rothschild zuvor gehörte. Auch das wurde „merkwürdigerweise“ im 2. Weltkrieg nicht beschädigt.

Die IG Farben profitierte vom Krieg Adolf Hitlers und das bis heute. Es unterhielt mit Unterstützung des Staates ein Versuchslabor der Pharmalobby. Ehemalige Größen dieser Industrie, die ihr Vermögen in der Aussicht einer Kriegsniederlage ins Ausland gebracht hatten, fanden nach ihrer Haftentlassung wieder Posten in den Führungen der deutsch/amerikanischen chemischen Industrie. Somit war mit den Geldern nach dem Krieg eine schnelle wirtschaftliche Genesung möglich. Die Interessengemeinschaft wurde dennoch zerschlagen.

Damit war es mitunter Europas Chemieriese, der die Zwangsarbeiter in seinen Werken beschäftigte und Kriegsgefangene zu Laborversuchen missbrauchte und bis zum Tode missbrauchte. Das macht sie bis heute zu Hitlers Komplizen und Unterstützern. Hitler schien von Anfang an der lange Arm dieser Kapitalelite der damaligen (und auch heutigen) Zeit gewesen zu sein. Der Holocaust, der nun ausschließlich einen krankhaften Führer und Diktator von westlicher Seite zugeschrieben wird, darf daher auch nicht geleugnet werden, denn das würde ebenfalls die Mitwisser und Komplizen, die diesen Massenmord damit unterstützt und sogar beauftragt haben, leugnen.

Ehemalige deutsche Zwangsarbeiter erhielten keine Wiedergutmachung, weder durch IG-Farben und deren Liquidationsgesellschaft, noch vom deutschen Staat oder irgendeiner anderen Nation. Aufgrund der vorgebrachten Tatsache, dass es keinen offiziellen Friedensvertrag gab, gab es keine weiteren Schadensersatzforderungen. Mit der Namensänderung der Unternehmen entsprach man der Devise „Aus den Augen aus den Sinn“. BASF, BAYER und Hoechst weisen jegliche Schuld bis heute von sich. Mit dem amerikanischen Chemieriesen versucht man diese Kriegsverbrechen erst gar nicht in Verbindung zu bringen. Dahingehend wird die USA uneingeschränkt als „Befreier“ Hitler Deutschlands gefeiert und gehuldigt.

Die Politik forciert Großunternehmen und Kartelle, weil es für sie einfacher zu händeln ist. Mit dem ehemaligen Vermögen der IG-Farben wurde der spätere Wirtschaftsaufschwung in Deutschland finanziert. Die gleichen Leute, die damals für die Gräueltaten mitverantwortlich waren, zumindest davon Wissen erlangt haben mussten, wurden nach dem zweiten Weltkrieg bei der Neuordnung der IG Farben in Bayer, BASF und Höchst eingesetzt. 1,64 Milliarden DM wurden übertragen. Besonders nennenswert ist die Wertpapiertransaktion. IG Aktien wurden im Wert 10:9,15 (RM in DM) transferiert, wobei aber die allgemeinen Sparguthaben nur 10:1 (RM in DM) getauscht wurden ist. Wer waren also die Anteilseigner, die in dem Maße an der Währungsreform profitierten? Wem gehört/en die IG-Farben? Jene Profiteure, die sich den Krieg gegen Deutschland zu Nutze gemacht haben und über Jahre die Wirtschaft unterstützt haben, um schlussendlich Deutschland zu einem besetzten Land bzw. Vasallen zu machen.

Wäre den Eliten der USA nur an der Befreiung Deutschlands von den Nazis gelegen, was schon grundlegend unstimmig wäre, denn man hatte sie erst nachweislich aus- und aufgerüstet (Kredite, wirtschaftliche Kooperation, wirtschaftliche Annexion im Zuge der Reparationsforderungen nach dem 2. Weltkrieg) hätten man auch nicht noch bis zum Schluss Städte in Schutt und Asche gelegt, unendliches Leid hervorgerufen, aber interessante und eigens finanzierte Wirtschaftszweige instand gelassen. Das gleiche kann man übrigens zum Atombombenabwurf über dem schon besiegten Japan begründen. Es geht ausschließlich um die Durchsetzung von imperialer Interessen bei der Besetzung Deutschlands.

Die beiden größten Panzerhersteller im zweiten Weltkrieg waren übrigens Opel und Ford (General Motor und Ford Company), die ihren Ursprung ebenfalls in der USA haben. Die Firmen, die Hitler aufgerüstet haben, waren damit maßgebend von amerikanischen Großbanken und Industriellen finanziert und geführt wurden (amerikanische Direktoren und Beteiligungen). Aufgerüstet durch Anleihen aus der USA, Kredite gegen Reparationszahlungen nach dem 1. Weltkrieg. Politische Korruption herrschte damals schon an Hitler und Konsorten. Hitlers Wahlkampf wurde von den Spitzen der Wirtschaft finanziert. Im Wahlkampf entscheiden große Vermögen, die vor allem Hitler, ob von vornherein gewollt oder auch nicht, hinter sich haben schien.

Marcel L.

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