Die Konkurrenz der Populationen

Es ist schon bemerkenswert, wie eine globale Erwärmung gepuscht und als Katastrophe propagiert wird. Dabei hat sich die meiste Zivilisation sich verändernden wärmeren Temperaturen der letzten Jahrtausende mehr als erfolgreich angepasst. Vieles ist dadurch doch erst möglich geworden. Doch ist das absolut kein allumfassendes Problem, sondern eine Notwendigkeit verschiedene Gebiete der Erde oftmals auch getrennt voneinander zu betrachten und andere Fakten mit einzuschließen. Nun befinden wir uns entgegen der Meinung und Propaganda des Mainstreams in einer PHASE der klimatischen Abkühlung. Deutlich tragische Züge hat das vor allem für die Populationen angenommen, wie derer der Pinguine, die nun weite Reisen in Kauf nehmen müssen, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und diese anschließend zu versorgen. Das antarktische Meereis nimmt nun vor allem in den Wintermonaten stetig zu. Nun soll schon das zweite Mal in 5 Jahren kein Küken der Pinguine überlebt haben, da die Wege zur Nahrungsbeschaffung zu weit sind, das es einfach zu lange dauert für die erwachsenen Pinguine Nahrung beizubringen. Hinzu kommt, dass die weltweite Fischerei daran ist, die Meere leer zu fischen, so dass auch die Pinguine in ihren angrenzenden Regionen kaum noch Nahrung finden, weil der Mensch, die unmittelbare Konkurrenz dort der Pinguine, alles für sich vereinnahmt und die Situation dadurch zuspitzt. Man stelle sich vor die Kinder sterben, weil es nicht möglich ist permanent Nahrungsmittel zu besorgen. Gerade der Mensch in den angrenzenden Gebieten, aber auch weltweit, denn die Globalisierung macht es möglich Nahrungsmittel von tausenden Kilometer entfernten Gebieten zu essen, hätte deutlich andere Alternativen seine Nahrungswege und -ketten zu organisieren. Für tierische Bewohner in diesen Gebieten ist das schlicht unmöglich. Diese Adeliepinguine sind die südlichsten Brutvögel der Welt. Sie brüten an der antarktischen Küste von Oktober bis Februar, schon dorthin nehmen sie einen langen Weg in Kauf. Die Eltern wechseln sich stetig ab mit dem Brüten und der Nahrungsbeschaffung. Dabei müssen sie derzeit teilweise 50 bis sogar über 100km (!!!) zurücklegen um Nahrung zu fangen und sie anschließend auf dem gleichen Weg zu ihren Jungen zu bringen. Nun scheint das ein zugespitzter Kampf der Populationen zu sein. Für den (westlich geprägten) Menschen geht es dabei all zu oft um Wohlstand. Der Starke „frisst“ den Schwachen. Nur ist doch immer dahingehend entscheidend, ausschließlich welche Möglichkeiten die einzelne Population oder eine Gruppe innerhalb derer hat, um zu überleben. Für die Pinguine ist eine plötzliche Abkühlung des Klima in ihren Einzugsgebieten derzeit zumindest eine Katastrophe. Soviel zum steten Schmelzen des antarktischen Packeises, was uns alle bedroht. Das permanent egoistische Denken, lässt kaum einen Blick über den Tellerrand zu.

Marcel L.

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