Die Lobby spielt ihre Marionetten

Im Internet wachsen die Forderungen nach der Entscheidung Glyphosat weitere 5 Jahre die Zulassung zu genehmigen, den vermeintlich zuständigen und schuldigen Agrarminister zu entlassen. Petitionen schießen wiedermal aus dem Boden, um den Menschen ihren Frust abzunehmen und vorzutäuschen, es gäbe hierüber die Möglichkeit irgendetwas beizutragen über die Politik zu entscheiden. Dabei wäre es äußerst naiv anzunehmen, ein beispielloser Politiker, von dem man sonst nur äußerst nebenbei gehört haben dürfte, hätte eine derart einschlägige Entscheidung allein zu verantworten, hätte sich über die Köpfe seiner „Parteifreunde“ hinweggesetzt. Währenddessen der Rest der Klientelpolitik freilich versucht die eigenen Persönlichkeiten reinzuwaschen, in dem man vorgibt in Wirklichkeit keinerlei Zustimmung zur Entscheidung zugelassen zu haben. Ferner vorgeblich übereinstimmend gewillt war der Agrarlobby entgegenzustehen. Eben in dieser Art wurde doch schlussendlich argumentiert und beurteilt.

Eine Heuchelei der Politik sondersgleichen. Was ist von einer Demokratie zu erwarten, wenn ein einzelner Mann über die Gesellschaft im Alleingang entscheidet, gänzlich jegliche gesellschaftliche Interessen, und wenn sie in Form des Parlamentes berücksichtigt werden würden, außen vor lässt. Sie existiert schlicht nicht. Nun hatte man nämlich vergebens darauf gewartet, die Entscheidung zu überarbeiten, sogar mit sofortiger Wirkung anzufechten und rückgängig zu machen. Eventuell Menschen entscheiden zu lassen, somit dieses „Recht“ an die Konzerne auszusetzen, bis der gesellschaftliche Konsens eine Entscheidung gebracht hat. Nun hat man das vorher nicht gemacht, da darf man sowas hinterher erst recht nicht erwarten. Das hätte aber die Konsequenz sein müssen, wenn man von einer ehrlichen Politik sprechen könnte. Da nun mal alle der etablierten Politik im gleichen (korrumpierten) Boot sitzen, darf man schon davon ausgehen, dass eine einheitliche Entscheidung stattgefunden hat und die gesellschaftlichen Konsequenzen, bezüglich der starken Ablehnung dieser Entscheidung in der Bevölkerung, sehr wohl abgewogen wurden. Wenn auch nur durch eine kleine Gruppe, da die überwiegende Zahl der regierenden und parlamentarischen Angestellten augenscheinlich sowieso nur an diesem parasitären System teilnehmen wollen, aufgrund der überaus vorteilhaften finanziellen und materiellen Vorzüge.

Die Strategie ist nun mal auch immer die gleiche. Einen kleinen medialen Aufschrei hervorrufen, abwarten und schlussendlich aussitzen, da man sich auf die Trägheit der Menschen noch immer verlassen hat können, so dass man letztlich keinen großen Widerstand zu befürchten hat. Wobei zudem die Wahlen gerade abgeschlossen sind, weitere 4 Jahre unbekümmert regiert werden darf, auch wenn die Klüngelei der Regierungsbildung in die nächste Runde geht. Ohne Angst haben zu müssen, irgendwelche Macht zu verlieren. Letztlich darin wieder und wieder durch ahnungslose und im Grunde desinteressierte Wähler bestätigt zu werden, die sich nur am Rande mit Politik beschäftigen, aber dennoch meinen auch über die Köpfe der Kritiker und warnenden Stimmen hinweg entscheiden zu müssen.

Man war entschlossen, sei es aus Geldgier, Kumpanei, Drohung oder dergleichen, Monsanto diesen, in weiten Teilen der Gesellschaft, unerwünschten Eingriff in die Natur und damit der menschlicher Gesundheit durch Nahrungsmittelketten, zu genehmigen. Moralische und wirklich notwendige Gründe einer solchen Entscheidung erschließen sich nicht, wobei die Auswirkungen dieser eingesetzten Stoffe in die Natur tatsächlich nicht frei von katastrophalen Wirkungen zu sein scheinen, hält man sich nur das massenhafte Insektensterben und schlussendlich die Verkümmerung des Bodens vor Augen. Auch scheint Glyphosat im menschlichen Organismus gravierende Auswirkungen zu haben. Neben physischen Erkrankungen, sind auch psychische Erkrankungen längst im Gespräch. Frei von Risiken kann man natürlich nichts sprechen, doch darf bei einem derart risikobehafteten und umstrittenen Produkt keinesfalls eine Zulassung erteilt werden, sondern es muss dafür Sorge getragen werden, daß in erster Linie darauf hingewirkt wird weitestgehend unschädliche Produkte freizugeben. Zumindest dahingehend, das diejenigen Menschen, die derart chemische Einsätze völlig ablehnen, mitunter geschützt werden. Das geht aber nun mal nur über ein gänzliches Verbot, da mittlerweile Pestizide und Herbizide in sämtlichen Verbrauchsstoffen und Gebrauchsgütern nachgewiesen wurden. Und es besteht durchaus die Gefahr größerer gesundheitlicher und ökologischer Schäden, wenn man den Punkt nicht erkennt, an dem sämtliche sensible Systeme sich ins negative verkehren können und sich unterm Strich nachteilig auswirken. Durch die Trägheit dieser Probleme und ihrer Auswirkung, ist es allzuoft zu spät, Gegenmaßnahmen und Alternativen einzuleiten. Sie werden in die Zukunft getragen, Verantwortungen werden weitergereicht.

Was noch vor 20 Jahren als normal galt, ist heute in weiten Teilen vom Aussterben bedroht, ja muss teilweise „künstlich“ wiederum gezüchtet werden. Aber eben auch da halten große Agrarindustrien schon Lösungen aus dem Labor parat. Dabei muss man sich doch nun wirklich die Frage stellen, ist es wirklich der wachsende Bedarf an Grundnahrungsmitteln, sich verändernde Umstände der ökologischen Gegebenheiten oder Existenzbedrohungen von Bauern, die den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden nötig machen, oder stellt es einfach nur einen weiteren Auswuchs der Profitgier in unserer kapitalistischen Welt dar? Wobei derart Lösung die Probleme nicht minimieren, sondern Stück für Stück zu einer großen Blase anwachsen lassen.

Marcel L.

  • Verteidigung ist doch der beste Angriff

    Währenddessen sich der Großteil mit Hilfe der olympischen Spiele das Bewusstsein pudern lässt, Nationalstolz zu erzeugen, aber nur nicht die politischen Risiken wahrzunehmen als das was sie tatsächlich sind, planen die internationalen westliche Strategen mit Hilfe der Politik den nächsten großen Krieg. Es wäre äußerst vermessen zu behaupten, eine Situation des „allgemeinen Wohlstands“, des „gesellschaftlichen Fortschritts“ und womöglich noch der bejubelten „Demokratie“ würde die Gefahren eines neuerlichen Weltkriegs schmälern. Gerade diejenigen, die stetig propagieren, dass es zu solch einer Situation wie im 1. und 2. Weltkrieg, als die jüngsten kriegerischen Ereignisse auf gesamteuropäischen Boden, nie wieder kommen darf, eben dafür […]

  • IG Farben – die wahren Kriegsgründe

    Der Grundstein für ein derartiges Konglomerat aus politischen und wirtschaftlichen Größen auf europäischem Boden, unter weitreichender Führung kapitalistischer Strukturen, wurde damals mit dem Ausgang des ersten Weltkriegs gelegt und mit der darauffolgenden Reparationszahlung der Weimarer Republik an die vermeintlichen Gewinner des Krieges. Aus dieser Situation heraus, der einer immensen Kriegsschuldenlast aus dem 1. Weltkrieg, wäre es für Deutschland äußerst schwer gewesen, mit eigener Kraft zu einer Stärke zu kommen, sich einen weiteren großen Krieg hinzugeben. Wären nicht die horenden Gelder der ausländischen Einflussgrößen gewesen, wäre auch Hitler nie an die Macht gekommen, der doch aus den bisherigen Erkenntnissen heraus auch […]

  • Die Verbrechen der IG Farben im 2. Weltkrieg

    Aufgrund der horenden Reparationsforderungen durch die Siegermächte nach dem ersten Weltkrieg hätte in Deutschland keine Möglichkeit gehabt die Wirtschaft so schnell ohne ausländische Unterstützung aufzubauen, was die Führung unter Leitung amerikanischer Großkonzerne (Öl, Banken, Chemie) der größten deutschen Industrie nur bestätigen dürfte. Die Reparationen waren dennoch nicht tragbar, was den Initiatoren hätte klar sein müssen. Gerade das führt zwangsläufig zu gesellschaftlichen und politische Sprengstoff, wovon wiederum die Geldgeber profitierten und Adolf Hitler, einen scheinbar treuen Vasallen, hervorbrachte. Damit waren die Reparationen weitestgehend von späteren politischen und wirtschaftlichen Interessen geprägt. Schon der „14 Punkte Pan“ von Wodrow Wilson sollte die fortschreitende […]

  • Die IG Farben nach derer zwei Weltkriegen

    Nach einer relativ kurzen Haft wegen der Straftaten im 2. Weltkrieg fanden sich die meisten Funktionäre der IG Farben schnell in hohen Posten der Chemieindustrie wieder. Fast 90% der Produktion der IG Farben war nach Kriegsende uneingeschränkt nutzbar. So ist es auch nicht unverständlich, dass die Produktion schnellstmöglich unter alliierter Leitung wieder anlief. Das Hauptgebäude der IG Farben wurde damals auf einen Gelände errichtet, das der Familie Rothschild zuvor gehörte. Auch das wurde „merkwürdigerweise“ im 2. Weltkrieg nicht beschädigt. Die IG Farben profitierte vom Krieg Adolf Hitlers und das bis heute. Es unterhielt mit Unterstützung des Staates ein Versuchslabor der […]

  • Richterlicher Beschluss in der Zwangsvollstreckungssache – Zwangsbeitrag an den Bayerischen Rundfunk

    „(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“ (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art. 1)

  • „Imperiale Lebensweise“

    Die maßlose Verschwendung muss ein Ende haben. Provozierend gesagt kann man doch nur befürworten, dass die Entwicklungsländer weitestgehend von uns ausgebeutet werden, dass die Kriege des Imperiums sämtliche Gesellschaften Jahrzehnte in ihrer Entwicklung zurückbomben und das dabei glücklicherweise auch noch Millionen von Menschen sterben, die den gleichen Anspruch auf die enorme Verschwendung des kapitalistischen Systems vortragen würden. Das verschafft vor allem den Privilegierten auf diesen Planeten noch ein wenig mehr Zeit, bevor auch sie sich von ihrem Wohlstand zwangsweise verabschieden müssen. Denn wenn man sich die Zahlen vor Augen führt, dass die heutige Menschheit sowieso schon anderthalb mal so viele […]

  • Die Propaganda der deutschen Politik in München

    Staatlich (militärische) Mittel werden in Zeiten von Kriegen und Krisen über Inflationierung der eigenen Währungen geschaffen. In der Regel wird Geld gedruckt, damit der Staat seine Ausgaben (Kreditschulden/staatliche Ausgaben/Rüstung) schultern kann. Über die enorme Ausweitung der Geldmenge versucht der Staat seine Schulden zu reduzieren und beseitigen. In Zeiten einer ungedeckten Währung ist das um so leichter. Vor dem ersten Weltkrieg hatte man dafür die Dritteldeckung durch Gold aufgehoben. Momentan sind die Zinsen für Kredite niedrig, d.h. der Staat muss weniger neue Schulden aufnehmen. Steigen die Zinsen wächst auch die Schuldenlast durch Zinstilgung der Staaten enorm an. Nun ist mit der […]

  • Französische Aufrüstung

    Frankreich war in den letzten Jahren immer an vorderster Front, wenn es darum ging Bomben in den Nahen-Osten zu schicken. Die (staatlich inszenierten) Terroranschläge waren nicht mal im Bewusstsein angekommen, da schickte man schon militärischen Einsatz, unter anderem die größte militärische Schiffsflotte, die man zu bieten hat, an die Grenzen Syriens oder etwa Libyens. Gerade die französische Regierung hat damit eine große Schuld an der großen Zerstörung in moslemischen bzw. afrikanischen Ländern. Flüchtlingsströme, die man damit offensichtlich bereitwillig zu verschulden hat, lehnt man aber rigoros ab, treu dem Plan der Vereinten Nationen. In Frankreich sind die Bevölkerungszahlen nämlich derweil noch […]

  • Sicherheit als gesellschaftliches Zugpferd

    Die Völker, Deutschland und die deutschen Bürger werden seit Jahrzehnten geschröpft und das soll auch so beibehalten werden. Das kommt besonders in den politischen Reden zur Münchner Sicherheitskonferenz immer wieder zum Ausdruck. Mit „Sicherheit“ mehr Militarisierung, Überwachung und Umverteilung. Nun, wenn die deutsche Kriegsministerin davon spricht, dass sich nach ihrer ersten Sicherheitskonferenz die Sicherheitslage „dramatisch verschlechtert hat“, entlarvt sie und ihre Verbrecherbande das schon zu Beginn ihrer Rede. Hier geht es eben nicht um Sicherheit, sondern darum zu Rauben, zu Täuschen, zu Provozieren und zu Bevollmächtigen, nämlich die Vasallen unter dem Diktat (bisher noch) „amerikanischer“ Vorherrschaft durch die Nato andere […]

  • Die Schweiz stimmt über die Rundfunkgebühr ab

    Einzig die aus Sicht der politikwissenschaftlichen Souveränitätstheorie bezeichnete Demokratie als ein politisches System, in dem das Volk der souveräne Träger der Staatsgewalt ist, kann die entscheidende Herrschaftsform in Bezug auf ein Demokratieverständnis sein. Diese muss zudem als unmittelbar und direkt in jeglichen Entscheidungen festgeschrieben werden. Alle verklausulierte Begrifflichkeitsbeugung bezüglich der sog. repräsentativen Demokratie, lässt die „Demokratie“ letztendlich nicht besser dastehen, als eine Willkür-, Zwangs- oder Gewaltherrschaft von Oben. Wahlen (anm.: als auch Volksentscheide), die geprägt sind von Versprechungen und Zugeständnissen, sich aber hinterher doch als Lügen, Propaganda, gesteuerte (Profit-)Interessen und damit leere Worte hinter den ehrbaren Abstraktionen herausstellen, sind am […]

5 Kommentare

  1. „Eine Heuchelei der Politik sondersgleichen. Was ist von einer Demokratie zu erwarten, wenn ein einzelner Mann über die Gesellschaft im Alleingang entscheidet, gänzlich jegliche gesellschaftliche Interessen, und wenn sie in Form des Parlamentes berücksichtigt werden würden, außen vor lässt.“
    Heuchelei wäre es, wenn vorher was anderes versprochen oder vereinbart worden wäre. Das ist es aber nicht. Unser System beruht ja grade auf der „Gewissensfreiheit“ des Politikers. Diesem das jetzt vorzuwerfen ist wiederum Heuchelei. Da müsste man das System ändern, nicht das Individuum.
    Und zu denen, die jetzt Liken oder Petitieren sage ich: Ihr setzt zu 99% genau ddie Gifte in Garten und Umwelt ein, die ihr vorgebt in der Landwirtschaft verbieten zu wollen. Auch das ist Heuchelei.

    • Nein, genau das wiedergegebene ist die „Heuchelei“, man vermittelt (heuchelt) nach außen hin ein Bild seiner selbst, daß nicht der Realität entspricht, um sich letztendlich besser da stehen zu lassen, als man wirklich ist. Ja, seine Interessen dennoch zu verbergen. Das von ihnen Benannte könnte man als Betrug oder Täuschung bezeichnen. Die Begrifflichkeiten sind dahingehend meines Erachtens eindeutig gewählt. Und übrigens, ich kann mich zu meiner Person nicht erinnern, zu irgendeinen Zeitpunkt Willens gewesen zu sein, daß die Politik ihr Gewissen und die Moral über Bord werfen soll. Ich glaube keiner der Menschen hat zu jeglichen Zeitpunkt derart Ambitionen der Politik gegenüber. Damit verdrehen sie nun leider völlig die Tatsachen in meinen Augen. Im übrigen wird das System Demokratie genannt, was nichts weniger bedeutet, als die Herrschaft des Volkes. Das System gaukelt das Richtige vor, meint auch das Richtige, macht aber das Falsche. Letztlich ist es doch das einzeln Individuum, das diese Anforderungen und Umstände (Tatsachen/Begrifflichkeiten) missbraucht. Das Letztere ist eine gewagte These, doch wäre hier die „Heuchelei“ vollkommen.

  2. Soweit ich das Wort Kommissarisch verstehe, heißt das doch in meinem Verständnis, daß die zur Zeit garnicht existente Regierung keine neuen Gesetze oder Entscheidungen treffen darf, da die alte Regierung doch abgewählt wurde und eine neue Regierung noch garnicht eingeschworen ist, d.h. für mich, noch garnicht existiert, ist das nicht ein klarer Verfassungsbruch, oder verstehe ich da was falsch???? Also, selbst wenn die ehemalige Regierung Merkel hinter diesem Herrn Schmidt und seiner einsamen Entscheidung steht, kann doch diese Entscheidung nicht bindend sein, weil die ganze ehemalige Regierung überhaupt kein Recht hat, über irgendwas zu entscheiden, also müsste die Entscheidung weder bindend noch rechtwirksam sein, oder???? Und wenn dies so ist, gehört dieser Herr Schmidt dann nicht vor Gericht gestellt und seine angeblich einsame Entscheidung als Amtsanmaßung verurteilt, wenn nicht gar als Hochverrat ( ich weiß, das ist ein blödes Wort, sorry)????

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*