Die Lügen der Zentralbanken

Der Raubzug des Kapitals

In den „deutschen Wirtschaftsnachrichten“  konnte man gestern einen Artikel lesen, in dem mit naiven Worten anfänglich geschrieben war, dass das Symposium der Federal Reserve Bank of Kansas City in Jackson Hole in überraschender Offenheit eine zentrale Erkenntnis der finanziellen Repression zu Tage förderte: „Eine extreme Geldpolitik, die mit Strafzinsen dafür sorgen will, dass Geld in den Umlauf gebracht wird, funktioniert nicht, solange es Bargeld gibt.“ Wo bitte ist das eine überraschende Offenheit? Davon abgesehen, dass das sowieso jedem normal Denkendem, der sich mit diesen Thema auch nur 10 Minuten beschäftigt hat, einleuchten sollte. Zumindest, dass es nicht funktionieren kann und nur zu Lasten der eigenen Freiheit und Geldbeutel ist. Die Nennung der Repression hin oder her. Bevor ständig immer irgendwas beurteilt werden sollte, sollte sich erst mal über die Hintergründe und Fakten informiert werden. Eben auch das ist Manipulation, wenn auch nicht bewusst und birgt Gefahren. Dem Artikel durchziehen Relativierungen und Abstumpfungen. Ich will dabei den DWN keine Absichten unterstellen, doch sollte Kritik erlaubt sein. Eine Vielzahl der Artikel der DWN sind dennoch größtenteils lesenswert, informativ und aufklärerisch nützlich. Doch gerade bei diesen brisanten Thema sollte aber die Bevölkerung umfassend über die Intensionen derart Aussagen und Schritten aufgeklärt werden, vor allem Gefahren müssten ein vielfaches deutlicher aufgezeigt werden. Denn andernfalls bleibt nur das politische „Alternativlose“ in den Köpfen hängen, was nur die Systemkrise verschärft und damit die Gefahren für die Menschen ausblendet und die Folgen verschlimmert.

Es scheint wohl klar, dass man irgendwelche Ausreden braucht um die völlig bewusst fehlgeleitete Politik zu rechtfertigen und zeitgleich eine Alternative zu rechtfertigen, was für die Bürger noch mehr Belastung bedeutet und den elitären Kreise ihren Wohlstand und Existenzen sichern soll. Nichts als Lügen und Täuschung. Das dann wieder als „alternativlos“ hinstellen. Es ist eine vorsätzlich erzwungene Irrfahrt, die nun leider nur noch eine Richtung kennt, so will man es zumindest den Menschen verkaufen. Selbstverständlich gäbe es Lösungen zur Ab- und Umkehr solcher katastrophalen Schritte. Das ist aber nun mal nicht gewollt und würde die falsche Politik und die Lenker dahinter offenbaren. Es sollte doch nun wirklich langsam klar werden, dass nichts zufällig passiert, schon aus dem Grund heraus, da es heute Strategen noch und nöcher und zahlreiche Interessen und Nichtregierungsorganisationen in/aus elitären Kreisen gibt, die den Politikern eigennützig und immer mit Hintergedanken zuarbeiten. Die extreme Geldpolitik funktioniert einfach nicht, zumindest nicht im Sinne der Bürger, sondern ausschließlich im Sinne der Banken, weil die Kredite nicht in der Wirtschaft ankommen, weil die Unternehmen und Bürger, trotz der niedrigen Zinsen das Risiko einer Ver/Überschuldung nicht eingehen wollen, Zukunftsängste und weltpolitische Situation, was auch gerade dieser Politik geschuldet ist und wie ein Strudel in die Tiefe zieht. Menschen in heutigen Zeiten bei dieser Lage müssen, auch aufgrund folgender Ausführungen einmal mehr damit rechnen, das aufgrund der falschen Politik Arbeitsplätze wegfallen, so dass mehr und mehr Existenzen auf dem Spiel stehen. Derart Situationen haben wir zu Genüge in den südeuropäischen Staaten schon gesehen. Es scheint ein Moor aus dem man sich nicht befreien kann. Darüber hinaus muss davon ausgegangen werden, dass die katastrophalen Situation durch den IWF, also der amerikanische Finanzelite, vorsätzlich herbeigeführt wurde. Würden wir eine gesunde Weltwirtschaft und eine gesundes Finanzsystem vorfinden, würden Investitionen kein Problem sein, und vor allem sich für die Unternehmen, da man in Zukunft sich Gewinne versprechen würde, und auch für Bürger auszahlen. Das macht es aber nicht. Die Menschen merken, dass sie immer weniger Geld in der Tasche haben, dass in einigen Regionen die Armut ansteigt, und das vor allem die Schere zwischen Arm und Reich noch viel stärker auseinandertrifftet, was zu einem großen Teil der expansiven Geldpolitik geschuldet ist.

Die Banken werden gezwungen Kredite auszugeben, aufgrund der negativen Zinsen, die sie von der Zentralbank auferlegt bekommen, es finden sich aber keine Abnehmer für die Kredite, aus oben genannten Gründen. Somit wird das Geld seit Monaten und Jahren in Aktienmärkte und Anleihemärkte angelegt. Spekuliert wird mehr und mehr auch mit Rohstoffen, um Kapital anzulegen und zu regenerieren, was zum Nachteil der Menschen die Preise steigen lässt. Doch Inflation, so wie man es bei der Zentralbank forciert, erreicht man damit nicht, weil Gewinne und damit steigende Löhne nicht bei den Menschen ankommen. Somit diese nicht mehr investieren und konsumieren (können). Unternehmen habe eher Probleme ihre teuren Produkte loszuwerden, die sie aufgrund steigender Rohstoffe preislich im Grunde anheben müssen. Dennoch muss gesagt werden, dass der Bürger natürlich enorme Preissteigerungen spürt, die Zentralbanken aber eben eine völlig falsche und manipulative Berechnungsgrundlage hat. Wenn einem eben derart Meldungen um die Ohren gehauen werden, sollte man sich schon fragen, zu welchen Zweck und vor allem aus welcher Quelle. Denn Gründe, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen gibt es genug. Es fehlt an allen Ecken und Enden, aber eben gerade wegen dieser völlig geisteskranken und selbstgefälligen Politik. Unser Problem ist gerade eine Politik des extremen Schaffen von Kreditgeld, welches einzig dem Zocken und der Umverteilung dient, der einzige Machtkonzentration. Ein Bargeldverbot würde die Situation nur noch verschlimmern und die Menschen völlig der Freiheit und Selbstverwirklichung berauben, dazu die Armut steigen lassen.

Hinweis: Bei dieser Betrachtung muss man auch das Augenmerk darauf legen, welche Seite diese Schritte zu verantworten hat. Der Wirtschaftskrieg zwischen den Großmächten, der mehr und mehr Europa und Deutschland schaden soll spielt eine enorme Rolle bei der Beurteilung der derzeitigen Situation.

Marcel L.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/29/jackson-hole-zentralbanken-diskutieren-offen-ueber-bargeld-verbot/

weiterführende Infos: www.wissensfieber.de/giralgeldschöpfung

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2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr L.
    über die Verlautbarungen der DWN kann man gewiss unterschiedlicher Auffassung sein. Ihre Darstellung krankt jedoch leider an einigen unzutreffenden Darstellungen, genannt sei beispielhaft „Die Banken werden gezwungen Kredite aufzunehmen (…) die sie von der Zentralbank auferlegt bekommen“
    Die Zusammenhänge sind komplizierter, im allgemeinen nehmen Banken aber keinen Kredit der ZB auf um ihn weiterzuverleihen sondern vergeben ihn mittels eigener Umbuchung von Giralgeld. Führt hier zu weit, aber eine Recherche ist nicht zu kompliziert und unbedingt lohnend.
    Freundliche Grüße
    C. Caire

    • Vielen Dank für den Hinweis. Natürlich muss es richtig heissen „Kredite auszugeben“ und nicht aufzunehmen. Dennoch würde der Satz, so wie sie ihn zitiert haben, mit Weglassen der mittleren Passage der negativen Zinsen einen verfälschten Inhalt aufwerfen. Selbstverständlich ist mir auch klar, daß das Thema im Grunde viel komplizierter ist. Doch das Hauptproblem habe ich im Text geschildert und die Kritik an der Einleitung des genannten Artikel ist meines Erachtens gerechtfertigt. Da keineswegs Fehler eingeräumt wurden sondern die Ziele damit fortgeführt werden, und die wahren Repressionen vertuscht von Seiten der Zentralbanker. Selbstverständlich ist das Thema um einiges komplizierter, genaue Abhandlungen würden den Rahmen sprengen. Ich verweise auf den Beitrag Giralfeldschöpfung, in dem detailierte Abhandlungen bereits aufgeführt wurden, „Recherchen“ also vollzogen wurden.Doch meine Intensionen liegen darin den Menschen das Grundproblem näher zu bringen und vor allem ein Nachdenken anzuregen. Sich selbst mit diesen Themen zu beschäftigen. Meine Ausführungen sollen keine völlig detailierten Abhandlungen darstellen, sondern eher ein gewisses Grundverständniss bringen und das denke ich durchaus zu haben und stimmig rüberzubringen. Mit Sicherheit liegt es mir fern Menschen zu täuschen und falsche Tatsachen zu behaupten. Vielen Dank und schöne Grüße.

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