Die politische Agenda schützt keine Menschen

In den amerikanischen Medien gibt es selbstverständlich erneut Stimmen, die vordergründig eine vom Menschen gemachte Klimaerwärmung für den Hurrikan und die enormen Schäden dieser „Naturkatastrophe“ verantwortlich machen. Dabei scheinen schon bei genauer Betrachtung die Begrifflichkeiten völlig falsch gewählt zu sein, denn was der Mensch als Katastrophe dahingehend bezeichnet, spiegelt ausschließlich sein eigenes und nützliches Bild von der ihm gewillt treu ergebenen Natur wieder, vergisst aber all zu oft völlig natürliche Gegebenheiten und Gewalten, die durch spezielle Wetterlagen, Verschiebung der kontinentalen Platten oder der natürlich Zusammensetzung der Erdkruste einen normalen Ablauf eines komplexen Systems darstellen. Und das seit jeher. Von der Verschiebung oder der schleichenden Umkehr der erdischen Magnetpole, eine außerzentrischen Anordnung eben dieser, bis hin zur sich verändernden Aktivität der Sonne. Auch die sich verändernden Temperaturen der Weltmeere können ganz verschiedene Ursachen haben.

Selbstverständlich ist das, was wir dieser Tage wieder in den USA erleben müssen, eine Katastrophe enormen Ausmaßes für die Menschen, die es brutal betroffen hat, ihre Existenz in Trümmern zu sehen. Doch kann man überhaupt kaum selektiv in den Medien über dieses Ausmaß unterrichtet werden. Viele der Häuser an den amerikanischen Küsten sind schlichte Holzkonstruktionen, die enormen Windstärken einfach nicht standhalten. Das macht die Art der Konstruktion schon gar nicht möglich. Für die Menschen ist es dahingehend all zu oft eine Frage der finanziellen Möglichkeiten. Viele der Häuser an den Küsten der USA halten daher eben von vornherein größeren Stürmen der Windstärken (Hurrikan-Skala) über 3 (ca. 180-200km/h) nicht stand, die aber seit jeher keine Seltenheit an den Küsten der großen Ozeane um die USA sind. Nur so spricht man letztendlich von einer Saison, die sich stetig wiederholt. Schaut man sich die Statistiken an, darf man erkennen, das es seit Jahrhunderten Stürme dieser Art gibt mit tragischerweise weit mehr Todesopfern und den gleichen größten Windstärken, als es glücklicherweise heute der Fall ist. Ab einer Windgeschwindigkeit von 118 km/h wird von einem Hurrikan gesprochen. Die Natur richtet sich nicht nach den gegebenen Bauweisen und dem menschlichen Handeln der küstennahen Staaten. Denn blickt man auf die Häuser in massiver Betonbauweise, kann man schon häufig ein ganz anderes Bild erkennen, sogar in unmittelbarer Nähe des Strandes. Schaut man sich in Folge dieser Katastrophen die Nachrichtenbilder an, kann man fast ausschließlich bergeweise Trümmer, für derart Stürme instabiler Holzkonstruktionen, erkennen, was die Situation erst zu einer derart großen Katastrophe für die Menschen macht. Möglichkeiten gibt es heute eine Menge, wiedermal ist es aber auch eine Frage der Verteilung und der richtigen Beurteilung der Gegebenheiten. Vor allem aber auch des richtigen Krisenmanagements. Selbstverständlich leichter gesagt als getan, doch noch leichter scheint es den Protagonisten in Politik und Medien zu fallen, vorschnell eine vom menschengemachten Klimaerwärmung vorzuschieben. Ist es doch heute schon so, dass letztlich nur die Erwähnung der Begrifflichkeit des Klimawandels, der nun doch tatsächlich existiert, wobei die Richtung und die Ursachen nicht feststehen, reflexartig auf spezielle Schadstoffausstöße und menschliche Handlungen verschoben wird. So erleben wir aber scheinbar dieser Jahre eine zyklische Abkühlung des Klimas in weiten Teilen.

Ja, wir scheinen tatsächlich Wetterkapriolen zu begegnen, doch kann im Grunde keiner den Vergleich zu lang zurückliegenden Veränderungen und Situationen ziehen, daher wird vieles, weil eben schon der Horizont, in dem wir uns befinden extrem begrenzt ist, permanent außergewöhnlich angesehen werden. In der übergeordneten Tendenz eines permanenten Schmelzens der Gletscher weltweit seit tausenden von Jahren, und das immer wiederkehrend, scheinen die heutigen Veränderungen keine Ungewöhnlichkeiten aufzuweisen. Dauerte früher der Wechsel von Eiszeit zur Warmzeit Millionen von Jahren, wird man es auch heute nicht schaffen, das Klima in der Größenordnung und seiner Grundtendenz innerhalb von ein paar Jahrzehnten oder wenigen Jahrhunderten zu beeinflussen. Die politische Agenda der erneuerbaren Energien trägt vordergründig ganz andere Interessen in das Bewusstsein der Menschen. Erst einmal sollte unsere Umwelt geschützt werden in der wir uns wohlfühlen dürfen. Dort sind ganz andere Probleme zu beseitigen, über den Müll- und Plastikwucher bis hin zu einer übermäßig hohen Pestizidbelastung die unsere Umwelt in gleichen Maße bedrohen, wovon man aber keinerlei Wort in der öffentlichen Debatte findet, noch weniger politische Maßnahmen. Die Stichwörter sind kleiner und begrenzter, von dem wir aber weit entfernt sind.

Letztlich könnte man sarkastisch hinzufügen, es wird sich als eines der Konjunkturpakete entwickeln, auf das die amerikanische Administration unter Trump permanent hinarbeitet.

Marcel L.

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2 Kommentare

  1. Sollte der Mensch wirklich einen so enormen Einfluss auf das Klima haben, was ich nicht glaube, so müßten die Politiker zuerst beim Militärisch-Industriellen -Komplex ansetzen. Dieser ist mit Sicherheit im zweistelligen Prozentbereich für entsprechende Emissionen verantwortlich, von den anderen negativen Folgen mal ganz abgesehen.

    • Unter anderem das zeigt doch nur zu genau, wo (Profit-)Interessen anfangen und aufhören. Nun stürzt man sich wie die Heuschrecken auf die politische Agenda um wirklich auch einen Teil vom neuen Kuchen abzubekommen. Die tägliche Werbeindustrie lässt darüber hinaus einiges offenbaren, woher und wohin der Wind weht. Viele Menschen fangen an es zu begreifen, ziehen doch letztlich aber die falschen Schlüsse. Ein Dieselverbot beispielsweise braucht es gar nicht, weil die Menschen sich ihre Bewegungsfreiheit ganz freiwillig teuer erkaufen werden. Gute Manipulation und die Salamietaktik reicht noch immer aus, um auch wirklich keine großen Zweifel bei Vielen aufkommen zu lassen. Man kann nur hoffen, daß irgendwann einmal der nächste Schritt der eine Stück weit zu große war und die Mehrzahl erkennt, das die Wahrheit eine ganz andere ist.

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