Die Fesseln dieses (Staats-)Systems

Um ein freies System erstmalig zu erfinden bzw. zu etablieren, muss man tatsächlich das alte Herrschaftssystem begreifen UND verstehen, warum es so prächtig (für Wenige) funktioniert.

Die Fehler im System als solche erforschen. Es ist der Erfahrung nach kein kurzer Prozess. Wer mit seiner eigenen Knechtschaft, geblendet durch Unmengen von Waren und wert(e)losen Gütern, aber zufrieden scheint, dem wird das schon vom Grund auf sehr schwer fallen.

Mögen die Menschen mit tatsächlicher Freiheit überhaupt zurecht kommen? Da würden sich doch schlagartig ein paar Fragen auftun. Vor allem die sog. Ökonomen oder die Regierungen sprechen permanent von Schulden, vorzugsweise werden Staatsschulden (Verbindlichkeiten gegenüber DRITTEN!!!) thematisiert. Das scheinen doch wohl bei genauer Betrachtung die Geldeintreiber und Handlanger derer zu sein, in Wissen oder Unwissen, die das vorfindbare Geldsystem ausschließlich für ihre eigenen Zwecke und Gelüste (Herrschaft, Machtansprüche, Wohlstand, Gier) erfunden haben. Es sind die Marionetten, die der Gesellschaft präsentiert werden. Erst dieser Tage gab es in den USA erneut einen Stillstand der Verwaltung, der aber nur kurz gedauert hat. Namen sind dahingehend nicht zweckdienlich, da die Problematik eben viel tiefer geht. Die Menschen sollen mit dieser Vorführung und Propaganda auch weiterhin in dieses System gegeiselt werden. Von dieser Seite wird jedem Bürger eine wirtschaftliche Kennziffer, die gleiche, zugeordnet, die die Verschuldung ausdrücken soll. Merkwürdigerweise hat somit jeder eine Schuld aufgebürdet bekommen, auch wenn er privat gar keine Kreditschuld besitzt. Aber man ist „Teilnehmer“ des verschuldeten Landes. Sogar einen Neugeboren haftet man diese Schuld an, für die anfangs noch die Eltern „malochen“. Doch grundlegend kommen die horrenden staatlichen Ausgaben, die nicht mit den schon übermäßigen steuerlichen Einnahmen zu finanzieren sind, durch wirtschaftliche und politische Prestigeobjekte, die letztlich der Gesellschaft nur nachteilig sein mögen. Darunter fällt auch die EU, die UN etc.

Die allgemeine Sicht der Dinge soll sein, dass das tägliche Leben zum erliegen kommt, sollte die Regierung und Verwaltung teilweise wegfallen. Das eben das nicht so ist, wird an der Situation hierzulande überaus deutlich. Schon seit Monaten kartet man die Eckpunkte einer neuen/alten Regierung der anhaltenden Diktatur über die Menschen aus und dennoch ist das tägliche Leben nicht zusammengebrochen. Trotz eben des (anhaltenden) politischen Stillstands. Die Bundespolitik benötigt demzufolge niemand, um seine wirtschaftlichen und persönlichen Tätigkeiten nachzukommen. Eine Regierung ist letztlich für gesellschaftliche Freiheiten und tatsächliche Entwicklung bzw. Fortschritt nur hinderlich. Diese bewirkt erst die Verteilungsprobleme, die vordergründig die Ursache für Unzufriedenheit darstellt, die die Ordnung grundlegend stört. Dabei sind doch nun die Schulden gar nicht unser Problem. Sie sind dennoch ein Maßstab für einen überheblichen Lebensstil von Teilen der Gesellschaft. Ferner sind tatsächlich unsere Probleme die Guthaben und die Gläubiger auf der anderen Seite, die vor allem einen gesellschaftlichen Fortschritt verhindern wollen. Nun ja, diese letztlich frei erfundene Summe der Staatsverschuldung ist mitunter ausschlaggebend für die steuerliche Abgabenlast eines jeden produktiv schaffenden Arbeiters oder Angestellten. Man wurde schließlich dahin erzogen, speziell seine Verantwortung und Schuld gegenüber dem Staat vollumfänglich gerecht zu werden. Steuermoral ist allerhöchstes Gebot in unseren gelobten Demokratien. Wer profitiert aber eigentlich grundlegend von dieser Produktivität, von der ein großer Teil in die Zinszahlungen irgendwelcher Kredite von ermächtigten Geldinstituten und -fonds geht?

Marcel L.

4 Comments

  1. »Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht.«
    Paul Valery

    Wer profitiert aber eigentlich grundlegend von dieser Produktivität, von der ein großer Teil in die Zinszahlungen irgendwelcher Kredite von ermächtigten Geldinstituten und -fonds geht?

    Das Prinzip der Umverteilung lässt sich darstellen. Demokratie würde ich es nicht bezeichnen wollen. Eher Kleptokratie. Siehe hier:
    Renten – die leistungslosen (Höchst)Einkommen für Vermögen

    1. Leider habe ich versäumt den „Demokratie“begriff besonders zu kennzeichnen. Zum Link: Da spricht einer die Wahrheit. Sehr aufschlussreich. Danke. Link unbedingt lesen!

  2. Hat man einen Vogel in der Hand gefangen und lässt ihn los, fliegt er wohl weg. Hat man Menschen über einen langen Zeitraum gefangen, so das nicht wissen was Freiheit ist und entlässt sie in die Freiheit, so werden sie wohl elendig umkommen.

  3. Es geht um Freiheit, Um die Freiheit sich für Freiheit oder Sklaverei zu entscheiden. Die meisten Menschen die ich kennen wollen keine Freiheit, sondern lediglich eine „bequeme“ Sklaverei.
    Doch um dieses „falsche“ (Zwangs)System aufrechtzuerhalten brauchen sie die „Nichtssklaven.“ Und sie sind viele. Die freien Menschen brauchen die Sklaven nicht. Und sie sind wenige. Das ist die Tragödie.

Leave a Comment