Entwicklungshilfe für das Großkapital

Grundlegend hält sich die Meinung, für die Rohstoffe aus dritte Welt Ländern; das Erdöl, dass wir zum fahren brauchen, das Erdgas, dass wir zum Heizen brauchen, das Uran, dass wir zum Kochen brauchen und und und, bezahlen wir mit „übermäßiger“ Entwicklungshilfe des Westen an die „armen Länder“ dieser Erde. Es wäre vordergründig ein Geben, somit haben wir ein besonderen Anspruch unseren Teil des Kuchens abzuschneiden. Zumal die meisten der afrikanischen Entwicklungsländer ohnehin nicht selbstständig in der Lage wären, ihre enormen Ressourcen zu fördern und zu vermarkten. Dies sei mal dahingestellt, sicher enthält diese Behauptung Wahrheiten, doch rechtfertigt sie noch lange nicht den Einsatz von Waffen und Gewalt.

Doch, warum führt man somit Kriege um Rohstoffe, wenn es doch eigentlich einen fairen Ausgleich der Möglichkeiten geben könnte und dieser Ausgleich doch ohnehin propagiert vorhanden ist? Klar, Kriege werden „gegen den Terror“ und zur „Einführung von Demokratien“ in den sogenannten „Schurkenstaaten“ und Diktaturen geführt. Da werden schon mal derart unsinnige und verblödete Rufe laut, nach einer „militärischen Befriedung“ irgendwelcher von religiöser Gruppen und Fanatiker übersäter Länder, nur leider mit unterstützt und zugleich provoziert vom Westen, um die Gier nach Macht, Geld und Rohstoffen zu befriedigen. Das eben die meisten Diktaturen unmittelbar vorher noch Unterstützung erhielten, auch weiterhin erhalten und gewiss treue Geschäftspartner, speziell für amerikanische Interessen, waren, dass vergisst man leider oft zu erwähnen, denkt man nur mal an Gaddafi. Das ein Menschenleben, für gewisse Herrschaften keinen Cent Wert ist, ganz gleich welches, das schlussfolgert nur diese Politik.

Unsere Politiker beispielsweise folgen der Logik, Deutschland zahle genug der sog. Entwicklungshilfe an Länder wie Afghanistan. Könne man da nicht erwarten, dass die Menschen in ihrem Land bleiben und auf eine gefährliche Flucht oder lange Reise zu Fuß in die „Wohlstandsländer“ Europas verzichten? Beruhigt also die sog. Entwicklungshilfe die Gewissen unserer Politiker, die uns seit Jahren erzählen, der Afghanistan-Einsatz verteidigt deutsche Interessen am Hindukusch? Das sind wohl eher die Interessen der industriellen Lobby, wo auch noch die „neue Seitenstraße“ dort unten verläuft und aus geostrategischer Sicht eine westliche orientierte Regierung sicher Sinn macht um Einfluss zu erhalten und neuen zu erlangen. Allen voran der Hegemon aus Übersee versucht mit Hilfe der Zerstörung derart Ländern seine Interessen durchzusetzen. Sicher herrschen dort teilweise menschenverachtende Zustände, nur aus diesen Umständen heraus, wird für die Politik noch lange keine „Hilfe“ nötig.

Stellt sich unterdessen die Frage, warum muss man eigentlich Kriege führen, wenn unsere westliche Demokratie das Heil aller Probleme der Welt bedeuten könnte? Warum hat dann nicht jeder Mensch, unabhängig ob Moslem oder Christ, oder anderen Religionen, ob arm oder reich, ein Interesse daran, friedlich diese Demokratie zu leben. Die Doppelmoral und zugleich die Offenlegung der verbreiteten, falschen Interessen bildet dabei natürlich die militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Diktaturen wie Saudi-Arabien oder Katar. Auch die Beziehung zu Israel wird nicht in dem Maße hinterfragt, wie es eigentlich nötig wäre. Warum wächst in vielen Teilen der Welt mehr und mehr der Hass gegen den „reichen“ Westen mit seine teils (Schein)Demokratien? Die Antwort ist teilweise einfach und doch so kompliziert, weil nichts so ist, wie es eben scheint. Die Kriege werden vordergründig im Namen von Religionen, für Macht, Reichtum und Rohstoffe geführt. Frieden wäre bei der Verteilung und Eroberung dieser Instrumente nur hinderlich, so scheint es. Aus religiöser Sicht gibt es nicht annähernd eine Lösung und Möglichkeit auf Frieden. Das wird sogar bei uns mehr und mehr Realität. Sogar die „Ungläubigen“ lassen sich in diese Konflikte nichtsahnend mit hineinziehen und erkennen die Interessen dahinter nicht. Darüber hinaus würde es schlichtweg keine gerechte Verteilung geben, da jeder eine andere Auffassung von Gerechtigkeit hat, ebenso beim Wohlstand und beim Thema Religion hört so oft sowieso völlig die Toleranz und das Gleichheitsdenken auf. Doch auch nur, weil der vermeintlich Stärkere, der die Macht der Worte und des Thrones besitzt, die Menschen und deren „selbstständiges“ Denken, allein für diese Zwecke missbraucht. In der heutigen Welt gilt der Wille und das Recht des vermeintlich Stärkeren, nur so lassen sich die Kriege erklären. Die Ursachen für die Kriege liegen keinesfalls in den Interessen der Gemeinschaft, des Kleineren und Schwächeren, entgegen dem wie es dem Menschen immer eingeredet wird. Die Gefahren für das eigene Leben und das der geliebten Menschen, kann kein Wille des einfachen Mannes oder der Frau sein. Gegenteilige Behauptungen sind fernab von Realität und jeglichen freien Gedanken.

florence-1562510_960_720Gleichwohl gilt das Recht des Stärkeren bei der Entwicklungshilfe und folglich der Ausbeutung und Verwertung der Ressourcen, ferner kann man sagen, eigentlich in allen Bereichen des Lebens. Der vermeintlich Stärkere ist dabei oft derjenige, der sich einfach das Recht heraus nimmt, über Leben, Schicksal und Wohlstand der anderen, zumeist eben der vermeintlich Schwächeren zu bestimmen. Darum ist eine gerechte Verteilung, sowie ein gerechter Ausgleich der Ressourcen dieser Welt, in diesem Fall der afrikanischen sog. Dritten Welt gar nicht realistisch und umzusetzen. Wer gibt schon freiwillig mehr, als das er mit seiner Stärke, oft genug Gewalt, einsparen könnte. In Zeiten einer immer schnelllebigeren Welt und der kapitalistischen Konkurrenz sowie Drang nach immer mehr, versucht man schon im Kleinen nach Großmanier, den fairen Ausgleich und Preis bis auf die Nulllinie zu drücken. Selbstverständlich muss man dabei differenzieren, zwischen denen, die schon „alles“ haben und dennoch immer mehr wollen, und denen die „nichts“ haben, diese aber auch denen, die alles haben nicht weiterhin zum grenzenlosen Wohlstand verhelfen wollen. Bedenkt man dazu zum Beispiel die, in der Regel, ungerechtfertigt hohen industriellen Güter- und Konsumpreise, vor allem Rohstoffpreise, auch wenn uns immer eingeredet wird, das Ressourcen der Erde begrenzt sind, somit eine Rechtfertigung, auch der Ausbeutung, publiziert werden will. Solange diese Erlöse eben nicht gerechter verteilt werden, solange sind diese Preise eben nicht gerechtfertigt. Dieser Hinweis gilt natürlich auch den Löhnen und den Arbeitsbedingungen, aber insbesondere den Armutsverhältnissen in den rohstoffreichen Ländern. Doch der Stärkere wird auch hier wieder gewinnen.

Oft genug spielt bei der Umsetzung der Interessen genannter vermeintlich Stärkerer die Wortwahl eine Rolle, verharmlost oder verheimlicht die wahren Absichten. Die Begriffe allein schon enthalten unscheinbar Propaganda und Rechtfertigung, führen somit zur völligen Fehlinterpretation und damit zur Täuschung der Massen.

Hinter einer Entwicklungshilfe steckt eben nicht nur das, was uns die Worte vorgeben. Zumeist ganz im Gegenteil sind etwa gewisse Kreise involviert.

In Manier dieser „Entwicklungshilfe“ von Seiten des IWF oder der Weltbank werden den Entwicklungsländern mit großzügigen Kreditversprechen ebenso große Investitionen schmackhaft gemacht. Sobald ein Kredit an ein armes Land ausgegeben wird, ist damit seine Unabhängigkeit besiegelt und damit wohl auch, so oft geschehen, das Wohl großer Teile der Bevölkerung dort. Einen allgemeinen Wohlstand wird es nämlich mit einer Leibeigenschaft an eine dieser genannten Institution nicht geben, schaut man sich an, wer hinter diesen Organisationen, mit Sitz in den vereinigten Staaten, steckt.

Diese Länder der sog. Dritten Welt, werden im Grunde durch Täuschung und extremen „Etikettenschwindel“, mit Hilfe „fauler Versprechen und Zugeständnisse“, die im kleinen so mancher „seriöse Anlageberater“ von nebenan auch anbietet, wirtschaftlich und politisch steuerbar gemacht. Nun, Entwicklungshilfe bedeutet im Grunde eine Investition in die Infrastruktur, in die Wirtschaft oder in das gesellschaftliche Leben, darunter Bildung und Lebensnotwendigkeiten. Großaufträge so mancher deklarierten Entwicklungshilfe gehen aber selbstverständlich an amerikanische, auch teilweise an europäische Großkonzerne, die sich den „Aufbau“ der afrikanischen Länder bestens bezahlen lassen. Angemessene und eine forcierte Gewinnerzielung wäre dabei nicht mal unseriös, würde man ehrliche Absichten verfolgen. Doch selbstredend spielt aber dabei die Korruption eine übergeordnete Rolle. Zumindest für die, die davon profitieren, die Politik, die Regierung, der IWF und so manches Management der Großkonzerne. Somit hat jeder etwas davon, außer eben diejenigen Einwohner in dem Maße, wie es gerechtfertigt wäre. Der eine oder andere wird jetzt argumentieren, warum sollen die „uneigennützigen“ Sponsoren nicht auch ein Nutzen aus eben ihrer „Spende“ bekommen, wie man aber dabei allumfassend über Entwicklungshilfe reden kann, sei mir ein Rätsel. Wird eine Schule mit westlichen Steuergeldern gebaut, bringt das zwar Bildung unter ein unterentwickeltes afrikanisches Volk, doch wenn im gleiches Zug die Einkommen schlichtweg nicht vorhanden sind, bzw. der minimale Lohn kein größeren Wohlstand bringt, ergeben sich daraus weder Vorteile, noch eine höherer Lebensstandard für diese Völker. Wenn eben durch diese betrügerische Art der Entwicklungshilfe sich die Lebenssituation vieler Menschen vorsätzlich verschlechtert, nur um die Menschen zum Verschachern der Rohstoffe zu zwingen, ist das ein Etikettenschwindel.

elections-1527438_960_720Die Gelder für die Entwicklungshilfen werden von westlichen Banken, zumeist amerikanischer Sitz, dafür trägt der IWF Sorge, in Form von Krediten verliehen. Aufgrund der gleichzeitigen Interessenvertretung amerikanischer Großunternehmen durch den IWF werden die Aufträge selbstverständlich an diese vergeben. Schlussfolgernd muss man bei noch genauerer Betrachtung feststellen, dass die Gelder für die Investitionen eigentlich die USA nie verlassen. Das Geld grob überschlagen von amerikanischen Banken auf die Konten der amerikanischen Unternehmen gewandert, wobei der Gläubiger, eben der, der dafür haftet, das dritte Welt Land in Person seines Bürgertums bzw. Steuer- und Abgabenzahler ist. Dabei muss man neben Bildung, was immer gern als Musterbeispiel für Entwicklungshilfe hergenommen wird, von Großprojekten, wie Staudämme zur Wasserversorgung oder Elektrizitätswerken sprechen, die hohe Summen an finanziellen Mitteln verschlingen. Anfangs als Fortschritt und als Wachstum von Wohlstand gekeimte Hoffnung entpuppt sich oftmals sehr schnell als dramatische Schuldenfalle. Dazu tragen eben oftmals korrupte Strukturen in den Regierung dieser Staaten bei, sodass vor allem bei der normalen Gesellschaft nichts von alledem ankommt. Eher im Gegenteil, da der Staat mehr und mehr in finanzielle Schieflage gerät durch Schuldentilgung durch Zins und Zinseszins, Ausgaben aber nicht mehr Einnahmen, werden Abgabenerhöhungen, Streichung von Subventionen des Staates oder Abbau von Sozialprogrammen von Nöten, eben Sparen auf Anordnung der Weltbank oder natürlich des IWF. Diese Forderungen führen zum wirtschaftlichen Kollaps der Länder und zur Verelendung der Menschen dort. Die Staaten sind in eine Kreditfalle geraten, in der man immer neue Kredite braucht, um die Wirtschaft vor einem kompletten Zusammenbruch am Tropf zu halten.

Der IWF gibt gern neue Kredite, solange es etwas zum Privatisieren, Enteignen oder anderweitig zu Verwerten gibt, fördert man doch so eher die eigenen Unternehmungen. Bedingungen dafür sind allerdings an erste Stelle mal die völlige Öffnung der heimischen, hier afrikanischen Märkte für westliche Produkte, speziell hoch subventioniertes Getreide, Gemüse und andere Güter, mit der die heimische Bevölkerung im Grunde durch eigenen Anbau den Lebensunterhalt verdienen sollte. Somit haben wir den Beweis, dass Freihandel sich zwar nett anhört, über Worte hatte ich schon einige Gedanken verloren, doch Freihandel oftmals nur dem Ziel dient, Wirtschaften und Länder sich untergeben zu machen, durch Preisdruck, denen man als Entwicklungsland nicht Herr werden kann, darüber hinaus zu widersetzen. In den USA wird die Landwirtschafts- und Erzeugerbranche oft so hoch mit Steuergeldern subventioniert, so dass man die Güter, wie Getreide und Mais unter dem Herstellungspreis in andere Länder und Regionen verkaufen kann, um so den Markt ausschließlich zum Eigennutz kaputt zu machen. Eben um den Wirtschaftskrieg anzuheizen, der die großen Gewinne erst nach erkämpften Sieg verspricht. Zudem wächst in den Entwicklungsländern eine enorme Abhängigkeit an den Erzeugnissen des Westens, speziell der USA, da man aufgrund des unmöglich gewordenen eigenen Erzeugens auf die Import angewiesen sein wird, um nicht zu verhungern. Weitere Folgen für das jeweilige Land sind Entlassungen, Arbeitslosigkeit und Armut. Zur endgültigen Unterwerfung der Völker haben die Wall-Street Gangster dennoch eine Waffe im Petto, nämlich die Spekulation auf die Lebensmittelpreise. Steigt nämlich der Preis für die Grundnahrungsmittel aufgrund manipulierter und künstlich gesteuerter Preise an die Decke, ist die Verelendung, und damit die Abhängigkeit vollends beschlossen und umgesetzt. Die Staaten rutschen tiefer in die Depression und damit den Abgrund entgegen. Am Ende steht eben die Schuldigkeit, die eigenen Rohstoffreserven den Kreditgebern zu öffnen und zu verteilen, da man sich von deren Krediten, die nun Rohstoffe als Bedingung und „Sicherheit“ fordern, abhängig gemacht hat.

Wie im Falle Griechenland wurden unzählige Sparmaßnahmen auferlegt, die die Wirtschaft zum Zusammenbruch geführt hat, Privatisierungen und Verkauf von Staatsbesitz (Volkseigentum) zum Zweck auf diese Weise die Rohstoffreserven für „lau“ zu erwerben und die eigene (westlich amerikanische) Wirtschafts- und Finanzelite zu bereichern. So erpresst man Förderlizenzen für weite Teile der Rohstoffvorkommen über die nächsten Jahrzehnte für die westlichen Öl-, Gas-, Uran-, Kupfermultis etc. Selbstverständlich bekommen die gebeutelten Länder einen kleinen Teil vom Kuchen bzw. von dem Gewinn ihrer Ressourcenausbeutung ab, sie werden vergütet, doch im Grunde ausschließlich dafür, die vorhandenen Entwicklungskredite bzw. IWF-Kredite zu tilgen, welche natürlich allumfassend der westlichen Finanzelite zu gute kommen.

cost-943762_960_720Im Grunde bringt man sich in jeder Hinsicht in Stellung, um in Afrika, auf einen von vielen Seiten als Kontinent der Zukunft bezeichneten Teil der Erde eine wichtige Rolle zu spielen, zukünftig Gewinne zu realisieren und den westlich elitären Wohlstand auch dort mit großen Teilen zu sichern. Darüber hinaus andere „Big-Playern“ den Rang und die selbigen Interessen streitig zu machen. Auch China, Thailand oder andere aufstrebende Länder wie Indien sind darauf angewiesen, dass die produzierten Waren ihre Abnehmer finden und die Wirtschaft weiter floriert, eigene Unternehmen und Unternehmungen expandieren. Es ist eben ein Kampf bzw. ein Krieg um die allumfassende Vormachtstellung. Oder geht es den aktuellen Kolonialherren und hegemonialen Großmächten im Grunde „lediglich“ ums nackte Überleben? Speziell des US-Petrodollar-System in einem Wirtschafts- und Währungskrieg?

Marcel L.

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2 Kommentare

    • Für mich ein wenig zu viel des Guten und Hochgelobten im Bezug auf den Link. Im übrigen geht es im oben genannten nicht um die realen und üblichen Gegebenheiten, sondern um die Manipulation um Ziele zu erreichen, und die sind für gewisse Kräfte im ersten Hinblick erstmal wider jeden Verstandes, doch zahlen sich später erst aus. Denn vielleicht nicht jeder „Spekulant“ verfolgt das Ziel Länder zu destabilisieren. Da muss man freilich unterscheiden. Das ist aber auch nicht so behauptet. Lg

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