Es ist Betrug und Missbrauch

Die Klüngelei der Automobilindustrie mit der Politik ist einmal mehr bezeichnend für den heutigen Zustand unserer demokratischen und rechtsstaatlichen „Werte“. Vor allem dem einfachen Bürger und Konsumenten gegenüber, der sich am unteren Ende einer Mehrklassengesellschaft befindet. Auf den dummen Konsumenten und Arbeitssklaven mit hochgradig eingeschränkten Rechten reduziert, somit ohne wirkliches Entgegenbringen von Gerechtigkeit durch den Staat und ohne jegliche Fürsorge der Politik oder etwa der Justiz in ihre sog. „Schutzbefohlenen“. Seit Bekanntwerden der ersten Abgasmanipulation durch den VW-Konzern in den Vereinigten Staaten, wurde weiterhin versucht die ungeheuerlich Menschen zu täuschen und den flächendeckenden Betrug außerhalb der USA munter fortzuführen. Ohne jegliche Reue bisheriger vertragsrechtlicher Straftaten, doch aber wohlwissend sich auf sehr dünnen Eis zu befinden. Auch weiterhin wurde von jeglichen Herstellern gelogen, auch fortan im großen Stil Geschäfte zu generieren. Ebenso geheime Absprachen zu vertuschen und mit Hilfe der Politik die Wogen einmal mehr zu glätten, eventuell Pläne zu schmieden, Lasten und Einbußen erfolgreich an den Konsument weiterzureichen. Ungerechtfertigte Gelder einzubehalten, ja sogar weiterhin den Menschen arglistig mangelhafte Waren als frei von jeglichen Mängeln zu verkaufen. Ein wirtschaftliches Verbrechen, das im Grunde seinesgleichen sucht. Und das millionenfach. Das Vertrauen der Konsumenten, der Wähler in die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, wurde dadurch weiterhin mit aller Macht und flächendeckend missbraucht und ist daran grundlegend verloren zu gehen. Letztendlich stellt es ein Verbrechen, für das es eine Haftstrafe aller Beteiligten, Politik und Unternehmertum der Automobilhersteller, erfordert. Die derzeitige Politik ist sowieso daran den Karren völlig vor die Wand zu fahren und eine wirtschaftliche, sowie darüber hinaus hinsichtlich weiterer und tiefgreifender Strukturen, eine soziale Krise in all der politischen Ignoranz und egoistischen Haltung, herbeizuführen. Der grundlegende Verlust des Vertrauens in die Politik birgt schlussendliche die Gefahr von Revolutionen und Anarchie, was schlichtweg das Resultat einer ausnahmslos elitären Politik ist, jegliche Rechte, Bedürfnisse und das Wohl der Mehrheit der Gesellschaft geradewegs zu ignorieren.

Nun scheint seit Jahren der Politik bekannt, dass die Automobilhersteller im großen Stil ihre Kunden über die tatsächlichen Schadstoffe ihrer Fahrzeugflotte belügen und betrügen. Außerordentliche Beziehungen, die Begrifflichkeit der Vetternwirtschaft, steht seit Jahren zur Debatte. Geheime Absprachen wurden getroffen. Mehrfach wurden Großspenden der deutschen Autobauer an die Politik recherchiert. In den letzten Monaten wurden erneut 6stellige Großspenden Bestechungsgelder an politische Parteien getätigt. Vor diesem Hintergrund erweist sich die Beteuerung offizieller verkehrspolitischer  Personen, keinerlei Kumpanei mit der Automobilindustrie zu betreiben, als hochgradig verlogen, sollte ferner die Grundlage bilden, politische Strukturen in Berlin sofort zu steinigen mit sofortiger Wirkung abzusetzen. Parteispenden gehören darüber hinaus schlicht verboten, die Parteien bedienen sich genug dem reichhaltigen Steuertopf der Gesellschaft.

Geschädigt Fahrzeugeigentümer sollen nun ausschließlich mit einem Softwareupdate begnügt werden, was im Resultat dieser angesprochenen Abgründe geradezu ohnmächtig machen dürfte. Bei gesetzlich vorgegebenen Grenzwerten und dessen Differenz zu tatsächlich gemessenen Grenzwerten im realen Verkehrsbetrieb (hier in Europa 10 mal höher, in der USA waren diese bis zu 40 mal höher) ist es schlicht unmöglich derart Verbesserung zu erzielen, ohne an den mechanischen Komponenten im Fahrzeug Veränderungen vorzunehmen, so dass tatsächlich die Werte eingehalten werden können. Natürlich wäre dies mit erheblichen Kosten der Fahrzeughersteller verbunden, die ihre Margen schrumpfen sehen würden, was man natürlich mit aller Macht verhindern möchte. Das angemaßte Softwareupdate soll nun „nur“ bei 100€ pro Fahrzeug liegen. Man hat sich darauf geeinigt, letztendlich den Konsumenten die Zeche und damit die Folgeschäden zahlen zu lassen, da viele Fahrzeuge durch das Update, aufgrund nachfolgend erhöhtem Verschleiß, schadhaft werden. Oder aber vielleicht soll der Dieselmotor grundlegend durch den Verbraucher abgestoßen werden, die Menschen vielleicht sogar aus Unzufriedenheit freiwillig auf andere Antriebssysteme gewillt sind umzusteigen. Wahrscheinlich liegen ganz andere Pläne schon wieder in der Schublade. Vor allem der Politik mag es doch nun Recht sein, wirtschaftlichen Aufschwung durch neuere Technologien herbeizuführen, was die zwangsläufig eintretende Krise aller Absicht und Voraussicht nach hinausschieben würde. Andere Industriezweige dürften mit einem grundlegendem Wechsel in der Verwendung von Ressourcen und Energie auch recht erfreut sein, vorstellbar wäre durchaus die Stromlobby. Neue staatliche Subventionen wären hochgradig geschäftsfördernd. So kochen die elitären Kreise wiedereinmal ihr eigenes Süppchen untereinander, das weniger schmackhafte wird der hiesigen Bevölkerung vorgesetzt, die die Suppe letztendlich auslöffeln dürfen.

Vor noch gar nicht so langer Zeit wurde der Diesel durch die Autolobby als einer der Zukunftsmotoren und Antriebskonzepte angepriesen, leistungsstark, energetisch hochgradig effizient, das Beste was man auch in Zukunft zu bieten hat. So schnell eben nicht wegzudenken. Vor allem positiv entscheidend hinsichtlich umweltverträglicher Belange. Schon damals wurden scheinbar die Menschen belogen, Wahrheiten verschwiegen. Die Menschen waren leichtgläubig und haben der Antriebstechnologie vertraut. Nun ist man an den Punkt angelangt, nachdem man jahrelang den Diesel gepuscht hat, um ein ausgeglichenes Zulassungsverhältnis in Deutschland unter den Verbrennern hinzubekommen, das das „Gute“ scheinbar nicht gut genug ist. Konsumenten sind aufgrund des niedrigen Verbrauchs und der nachträglich reduzierten Feinstaubbelastung durch den Einsatz vorteilhafter Einspritzsysteme und einem Dieselpartikelfilter auf den Dieselantrieb umgestiegen. Nun kann doch wirklich keiner behaupten das man plötzlich bemerkt hat, dass die NOX Belastung steigt, wenn man höhere Drücke einspritzen muss, damit höhere Brennraumtemperaturen entstehen, um aber den Kraftstoff besser zu verbrennen und die Partikel schlussendlich sinnvoll zu reduzieren. Gleichermaßen aber die NOX Werte in deren Folge nun doch erheblich steigen. Hinzu kommt die Leistungsausbeute, mit der grundlegend geworben wird. Das umzusetzen innerhalb verbindlicher Rahmen ist nicht möglich, und nicht erst seit kurzem. Die Debatten sind grundlegend politischer und wirtschaftlicher Natur, werden politisch gepuscht, wie man es gerade benötigt. Tatsächlich weniger umweltbezogen, auch wenn dies immer in dem Kontext durch die Politik behauptet wird. Anders ist der (eben auch politisch) Umgang mit wertvollen Ressourcen und erheblicher Umweltverschmutzung über dieses hinaus nicht zu erklären

Der Konsument wird seit jeher getäuscht. Nun haben wir ein Ausmaß dessen erreicht, dass den bisherigen, gekannten Rahmen völlig sprengt. Die politischen Entscheidungen der Vergangenheit erweisen sich zum heutigen Tag als katastrophal und grundlegend egoistischer Natur. Es bedarf endlich einer ehrlichen und nachhaltigen Politik, vor allem einer ordentlichen Entschädigung der Leidtragenden dieser politischen Entscheidungen. Die Kumpanei zwischen Politik und Autolobby gegen die Verbraucher und Kunden jedenfalls ist unbestreitbar.

Marcel L.

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3 Kommentare

  1. Mann, Mann Marcel! Man weiß ja beim Lesen ungefähr was Du meinst, aber: Deutsche Sprache – schwere Sprache!
    Gib Dir mal ’n bißchen Mühe in Zukunft! Wortwahl, Satzbau, Zeichensetzung, Grammatik – es ist zum Heulen!
    Mach weiter! Aber eben besser.

  2. „Der grundlegende Verlust des Vertrauens in die Politik weckt die Gefahr von Revolutionen und Anarchie, was schlichtweg das Resultat einer ausnahmslos elitären Politik ist, jegliche Rechte, Bedürfnisse und das Wohl der Mehrheit der Gesellschaft geradewegs zu ignorieren.“

    Das was wir haben, ist doch eine Faschistische Anarchie, wo der Finanzstärkere den Finanzschwachen ausbeutet bis zum geht nicht mehr. Man oh man. Da könnte man doch am liebsten reinshclagen. Das Ende von solch einem Betrug und Diebstahl ist Krieg, der von außen oder innen herbei geführt wird, um seinen Untaten zu verdecken. Da werden die Opfer und Zeugen dann mittels Krieg beseitigt und die Opfer noch zum Tätervolk gemacht. Prima! Geschichte ist da, um wiederholt zu werden.

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