G20 Protest – Wer kämpft gegen wen?

Schon momentan im Vorfeld des G20 Gipfels wird dieser mit Krawallen und übermäßiger Gewalt begleitet. Ja, auch eine überwiegend große Anzahl von Heuchlern und Ignoranten sind mal wieder in den Medien, den Kommentarspalten und den sozialen Netzwerken unterwegs. Über die Geschehnisse darf sich jeder sein eigenes Bild im Internet machen, vom Fernsehgerät ist eigentlich abzuraten, da dort grundlegend tendenziös berichtet wird. Auch das Thema „Böse“ und „Gut“ soll an dieser Stelle nicht erörtert werden. Fest steht, dass sich wiedermal Millionen von Menschen vor den Karren der Politik haben spannen lassen, um sich schlussendlich gegenseitig zu beschimpfen und zu bekämpfen. Vielen man eigentlich die völlige Ahnungslosigkeit attestieren kann. So muss man doch ganz klar wieder nach den Profiteuren dieser Auseinandersetzung zwischen der Polizei und den Demonstranten, sowie weitestgehend außenstehenden Publikum suchen. Nicht das die Menschen grundlegend über die Fehler dieser teilnehmenden Regierungen und Lobbyisten diskutieren und sich über die Maßlosigkeit der Politik endlich mal erzornen würden, nein, im Fokus stehen nur die „Nebensächlichkeiten“ dieses Treffens. Die weltweite Politik der Konfrontation, die verlogenen Einsätze von Waffen und Kriegsgerät, derzeit speziell im Nahen Osten oder das steigende Gefälle der Ungerechtigkeiten, hervorgebracht durch diese korrumpierte Politik, scheint dabei irgendwie nicht störend zu sein. Währenddessen die großkotzige Elite in einer Prunkbaude diniert, die der Steuerzahler durch harte Arbeit sinnloserweise finanzieren muss. Polizei gegen Demonstranten. Demonstranten gegen Polizei. Krawalle oder brennende Autos. Immer erfolgreich: rechts gegen links. Die staatliche Kampftruppe will einfach nicht merken, wie sie durch die Politik in derart Situationen belogen und betrogen wird. Missbraucht. Die eigene Gesundheit zu riskieren, damit die Seilschaften aus Politik, Medien und Großkonzernen weiterhin ganze Gesellschaften zum Narren halten können, zu unterdrücken, Repressalien anzuordnen, ganz und gar zu bekriegen, dabei das Wohl derer gleichermaßen mit aufs Spiel zu setzen.

Und ganz nebenbei meinen die Menschen noch überwiegend die weltliche politische Elite diskutiert einen Klimawandel, soziale Gerechtigkeit oder die Hilfe für Entwicklungsländer. Daran ist schon ersichtlich, dass die Menschen grundlegend etwas wie „Entwicklungshilfe“ als eigentliches System der Ausbeutung und Teil des Kapitalismus sowie der hegemonialen Ausbreitung gar nicht verstehen. Die Konzentration des Kapitals nimmt unbemerkt seinen Lauf nur in eine Richtung. Und da glaubt man hohlen Phrasen und plumpen Lügen der Politik, speziell im Wahlkampf noch immer?

Dabei stellt sich aber schon auch die Frage, warum die Politik eine derartige Inszenierung mit einer Kulisse der Gewalt und des Chaos, vor allem des gesellschaftlichen Diskurs für die Massen bereitstellt, der grundlegend in weiten Teilen nicht objektiv sein kann. Dazu „gewaltbereiten“ Demonstranten wieder und wieder die Möglichkeit zu geben, Gewalt dem Publikum zu präsentieren. Selbstverständlich stellt sich dieses auf die Seite der Polizei, wird im Nachhinein auch nichts einer möglichen Einschränkung des Versammlungsrechts oder des Demonstrationsrecht entgegen zu setzen haben. Ferner bereitwillig auf Grund der geschundenen Erfahrungen dieser Tage zustimmen.

Diejenigen gehören im Grunde erstmal inhaftiert, die derartige Veranstaltungen auf einem dermaßen engen Raum, in einer derartigen Großstadt planen und möglich machen. Somit die Gefährdung von Menschenleben schon im voraus vorsätzlich in Kauf nehmen. Selbst von einer Eskalationsstrategie der Polizei war die Rede, um die Proteste frühzeitig zu unterbinden. Nun hält man in einer fast 2 Millionen Einwohnerstadt eine der „wichtigsten“ Treffen unter der politischen Elite (Verbrecher) ab. Inszeniert eine riesengroße Show mit Unmengen an polizeilicher Präsenz (schon Wochen vorher), auch aus dem gesamten Bundesgebiet, sperrt Straßen, errichtet Blockaden und Betonsperren, räumt ganze Viertel, schweißt Gullideckel zu, schließt Läden, stellt den Hafenbetrieb gänzlich ein, verbannt Einwohner und Menschen. Verwandelt große Teile dieser Stadt annähernd in ein Gebiet kriegsähnlicher Zustände. Die Politik provoziert die Nähe zum Volk, vereinnahmt unbeschränkte Aufmerksamkeit, schottet sich aber mit Hilfe ihrer augenscheinlich privaten Sicherheitsdienste, die immer noch vom Steuerzahler entlohnt werden, regelrecht vom Volk ab. Politisches Vertrauen, Ehrenhaftigkeit und vor allem Aufrichtigkeit sieht doch nun grundlegend anders aus. Eher darf man den Eindruck bekommen, dass jegliche Bürger der kapitalistischen Regierungen befremdlich sind. Gerade auch deshalb besteht nur noch wenig Vertrauen in die politischen Strukturen, die sich völlig zurecht Korruption und ausschließlich Eigeninteressen vorwerfen lassen muss. Keineswegs lebt die ansässige Gesellschaft in modernen politischen Strukturen, wo die Macht allein vom Volke ausgeht. Schon ein Ansatz dessen wäre doch mal ein echter Fortschritt, leider nicht mit dieser durchtränkten konsumverwöhnten Gesellschaft. Über die Jahrhunderte hat die Herrschaft an ihrer menschenfeindlichen und arroganten Art an nichts eingebüßt wie man dieser Tage sehr deutlich sehen kann. Die ansässigen Bewohner ausschließlich als Nutzvieh und Geldgeber zu gebrauchen.

Die Politik braucht Feindbilder um zu Existieren, um unangenehme Fragen und Tatsachen zu unterdrücken und sich die Gelder zur Steuerverschwendung durch die Gesellschaft zu rechtfertigen. Das wird einmal mehr deutlich. Dabei sind die meisten der politischen Anhänger und Unmündigen kaum in der Lage diese Doppelmoral richtig zu erkennen, ganz zu Schweigen dessen richtig einzuschätzen, die von den Medien und der Politik unter die Bevölkerung vertrieben wird. Um eben vielleicht, wie dieser Tage die politischen Schwergewichte, abgeschottet von allgemein kritischen Betrachtungen bezüglich der eskalierenden Politik, sich gar nicht erst anzunehmen. Da der Mensch grundlegend und hochriskant beeinflussbar ist. Anderswo werden derart Protestler, wie sie (leider) in Hamburg auch präsent sind, als „Freiheitskämpfer“ gefeiert, auch wenn sie Autos anzünden, ja sogar Waffen in der Hand halten. Im westlich verblödeten medialen System sind genau diese der Mob, der die Freiheit und die Sicherheit aller hier lebenden in Frage stellt und für die Gesellschaft riskiert. Klar ist Gewalt grundsätzlich abzulehnen und wohl kaum schönzureden. Doch muss man sich auch mal fragen, warum diese Unzufriedenheit stellenweise zu eskalieren droht, geht man davon aus, dass die Krawallmacher nicht, wie so oft üblich, von staatsnahen Institutionen gesponsert und gefördert werden.

Daraufhin wird doch nun nicht mehr groß unterschieden zwischen friedlich Demonstrierenden oder Krawallmachern. So ist es gewollt. Denn die Politik fühlt sich besser, wenn sie weiterhin verblödete Dauerkonsumenten heranzüchten kann, als Menschen, die ihrer Unterdrückung entgegenstehen. Von Privilegien der Staatsbediensteten, etwa dessen Anspruch auf horende Pensionszahlungen, ihren eigenen erheblich berechtigten Teil einfordern.

Oder, in Syrien beispielsweise sind diejenigen, die sich gegen die (sog. diktatorische) Regierung auflehnen die „Guten“. Sie werden gehuldigt, unterstützt und gelobt. Bei uns sind diejenigen, die sich gegen die (selbe diktatorische) Regierung auflehnen aber die „Bösen“. Sie werden wie derzeit in Hamburg bekämpft. Das ist im Nahen Osten aus westlicher Sicht (Sicht des Mainstreams) eine Form des Kampfes gegen die „Unterdrückung“, den Menschen, die sich auflehnen ist man solidarisch gegenüber eingestellt, (man benutzt sie Regierungen zu stürtzen), weil sie, nun ja, für ihre „Freiheit“ kämpfen. Tatsächlich. Doch letztendlich gibt es zwischen elitären Herrschaften keine Unterschiede. Sie unterdrücken hier wie dort ihr Volk. Das Volk hat eines sicher, dass die meisten nicht verstehen, wie Politik real funktioniert. Gerade darum ist es eine Doppelmoral, verbreitet durch die Medien und die Politik, um ihre Interessen umzusetzen. Warum unterstützt man die Leidtragenden der Politik hier nicht gleichermaßen, sondern beschimpft sie? Weil hier die freiheitliche Demokratie im Schlaraffenland herrscht? Weil die Menschen wirklich nur auf Krawall aus sind? Weil sie nur Autos anzünden? Ein wenig primitiv das zu denken und ein Zeichen der Einfältigkeit des Empfindens. Die Lügen werden dahingehend gestreut, das die Menschen nach der hiertönenden politischen Pfeife tanzen. Ferner heißt das Prinzip „Teile und Herrsche“, um von politischen und gesellschaftlichen Missständen abzulenken. Letztendlich traurig, das sich Menschen noch vor den politischen Karren spannen lassen, um die gesellschaftlichen Konflikte zusehends anzuheizen. Wasserwerfer, Tränengas, Schlagstöcke. Das Prinzip der Angst um das eigene Leben, der persönliche Schutz und der Missbrauch dessen durch die Politik, lässt diese Taten, berechnend durch staatliche Herrschaft, rechtfertigen. Der Gegner wird als grundlegend aggressiv propagiert, um so mehr ist man bereit der (angeblichen und möglichen) Aggressivität entgegenzusetzen. Das stellt letztendlich ein psychologisches Hindernis dar, zum Nutzen der politischen „Feinde“, dem absolut nicht beizukommen ist. Gleiches passiert doch im Krieg. „Der Feind wird euch töten, also müsst ihr den Feind früher bekämpfen.“ So werden die Menschen beeinflusst und manipuliert.

Verfolgt man die Kommentare im Internet kann man durchaus zum Entschluss kommen, das die Politik ein Stück weit ihr Ziel zu erreichen scheint. Seit langen wird der Einsatz der Bundeswehr in Deutschland durch die Politik herbeigerufen. Derart Eskalation (gewollt?) trägt nun dazu bei, daß sogar die Stimmen in der Bevölkerung, unter den Bürgertum, laut werden, die Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung und Demonstranten einzusetzen. Demonstranten werden grundlegend als radikal gebranntmarkt. Der einfältige Mensch macht doch oftmals keinen Unterschied mehr.

Wir sind den forcierten Ausnahmezustand ein Stück weit näher gekommen, der „Notstandsgesetze“ rechtfertigt. Noch mehr mit Einschränkung der Freiheitsrechte einhergehen wird. Schlussendlich auch den Vollidioten geschuldet, die Autos anzünden, Chaos und Verwüstung stiften. Die Strategie muss eine andere sein, sonst spielt man der Politik, die ihre Pfründer mehr und mehr davonschwimmen sehen, in die Hände. Wäre man sich in dem Maße aber einig, der Politik, der Ausbeutung und der Kriegstreiberei etwas entgegenzusetzen, wie man derzeit im Netz über die Gegner der G20 (mit Namen Merkel, Macron, Trump etc.) sich echauffiert, wäre tatsächlich eine Wende der misslichen und angespannten Lage, auch über unsere Grenzen hinaus möglich. Wahrscheinlich scheint derzeitiges Geschehen aber tatsächlich nur ein Vorgeschmack darauf, was die nächsten Jahre noch bevorstehen könnte. Denn die Politik wird überhaupt kein Interesse daran haben und kein Stück gewillt zu sein, Macht abzugeben und (Vermögens-) Interessen aufzugeben. Ziviler Ungehorsam nimmt (gefährlich) deutlich zu.

Marcel L.

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9 Kommentare

  1. Das jahrtausende alte Spiel mit den Massen, dieser Tage im Gewand von Demos und nur zu dem von dir so trefflich beschriebenem Zweck die Macht weiterhin in den Händen der Psychophaten zu halten die die Poltik, das Militär, die Wirtschaft und nicht zuletzt auch fast die gesamte Weltbevölkerung in ihren blutgetränkten Händen halten und mit ihnen machen was sie wollen.
    Eine Show, nix als eine Show, die gesamte Weltpoltik, nur noch eine Show um das zahlende Publikum bei Laune zu halten und ab und zu müssen auch solche Showeinlagen wie diese in Hamburg herhalten.
    Die, die es durchschauen und sich nicht duch die Konsumbrille verblinden und verblöden lassen, sind ihre Feinde Nr.1, egal ob vor dem PC, im Freundes.- oder Kollegenkreis oder auf Demos, sie gillt es durch die über 90% Konsumzombies in Schach zu halten in dem sie durch ihre eigenen Mitmenschen daran gehindert werden sollen anderen die Augen zu öffnen.
    Diese Gewalt, die sicherlich zu einem guten Teil durch die Machthaber auch instruiert und gewollt ist, kann und wird nie durch Knüppel oder wie gestern auch gesehen, mit Schusswaffen aufgehalten werden, sondern nur dadurch das in Zukunft vielleicht fast alle Bürger dieses Landes sich den Demonstranten anschließen und sie zu Einem von solchen Gewalttaten abhallten und zum Anderen sie damit gleichzeitig auch im ihren, und userem Anliegen tatkräftig unterstüzen aber, das wird wenn überhaupt jemals erst in vielen Generationen stattfinden.
    Nun wissen und sehen wir welche „Früchte“ die Demokratie der westlichen Werte immer wieder trägt und die meisten glauben immer noch dass die Politik und Akteure in anderen Ländern wie z.B Russland, Chine, Sysrien, Nord Korea usw. unser Problem sind und nicht unsere eigenen Politiker und ihre Strippenzieher.
    Bis sich die Gesellschaft zu einer sich selbst führenden und sich selsbt beschützenden (meist um sich vor dieser Poltik und ihren Nutznießern zu schützen) Gesellschaftsform gewandelt hat,
    schlage ich vor dass man solchen Gewaltexzessen zuvorkommt, in dem man die Führer dieses Landes welches gerade die Bühne für solch eine „Show“ bietet, zwingt sich unter die Massen der Demonstarnten zu mischen und wahre Überzeugungsarbeit beim Volk zu leisten.
    Mal sehen ob die „Mutti“ des Untergangs und der Alternativlosigkeit diese auch „unters“ Volk bringen kann und ihnen sachlich erklären kann warum sie nicht mehr von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben können? Wäre wirklich schön zu sehen wenn die ganzen 20 „Politclone“ die sich dort für ihre Machthaber vesammelt haben gezwungen würden in ihren Ländern auch ein Bad in der Menge nehmen zu müssen, würde bestmmt viel von der Gewalt gegen.- und untereinander aufhalten 😉
    LG an alle!

  2. Ein interessanter Beitrag, der hoffentlich viele Leser findet und sie zum Nachdenken anregt.

    Hier mal ein Artikel von Hadmut Danisch, in dem er auf einen Zwischenfall bei den Demonstrationen hinweist, den ich für äußerst bedenklich halte.
    http://www.danisch.de/blog/2017/07/08/mehr-zur-journalisten-menschenjagd/#more-18373

    Ich selbst bin übrigens der Meinung, daß die gewalttätigen Ausschreitungen durchaus beabsichtigt waren und lange vorbereitet worden sind. Auch schließe ich nicht aus, daß es sich bei Teilen der daran Beteiligten aus dem so genannten „schwarzen Block“ der staatlich gesponserten linksradikalen Antifa um agents provocateurs oder so genannte „Zylinderkräfte“ der Polizei gehandelt hat, wie es ja auch vor 10 Jahren, während des damaligen G8-Gipfels in Heiligendamm, schon der Fall gewesen ist.

    Ich nehme Dein Blog mal in die Linkliste meines kleinen Blogs auf. Bitte melde Dich, wenn Du das nicht möchtest.

    Euch allen einen schönen Sonntag.

    • Ich denke deine Annahmen sind mehr als nur wahrscheinlich. Es wird im Nachhinein noch vieles zu Tage getragen werden. Nur leider wird dann dieses Geschehnis wieder aus den Köpfen der Menschen verschwunden sein und durch weitere (manipulierte) überlagert. Die Reaktionen der meisten Menschen (gewollt und systemkonform) waren doch wieder bezeichnend. Und als Sahnehäupchen wird doch letztlich auch anhaltend nach dem Gipfel ein ganzes Viertel als „Problemviertel“ instrumentalisiert. Über die „Verbrechen“ die beschlossen wurden, darf nun „glucklicherweise“ geschwiegen werden. Eine Erörterung wird wieder nicht stattfinden. Qui buono. Alles planmäßig gelaufen. Schade, aber keinesfalls unvorhergesehen. So what. Die Menschen werden ihre Rechnung serviert bekommen. Sie wird teuer sein, aber ein „pflichtbewusster“ Bürger wird auch diese tragen können/müssen. Lg p.s. Da ich auch viel auf deiner/ihrer Webseite unterwegs bin, kann ich die Vernetzung nur begrüßen. Alles Gute uns.

  3. Nach dem wir die Pressestimmen zu hauf gehört haben, nun ein kleiner Einblick in die Stimme des „Volkes“ welche ich heute am Arbeitsplatz (erwartungsgemäß) vernehmen durfte:
    „Alle ins Arbeitslager die an den Demos teilgenommen haben!“
    „Ihnen gehört genau so auf`s Maul gehauen so wie sie auf die „armen“ Polizisten gehauen haben!“
    “ Was gibt es gegen ein G 20 Treffen zu demonstrieren?“
    Noch nicht mal ein Sandkorn von Ansatz sich damit zu befassen was die wirklichen Auslöser und Probleme waren die so viele Menschen auf die Strasse trieben um gegen die führenden Sklavenhalter- Staaten zu demonstrieren, nichts, kein Einziger in meinem Umfeld hatte weder den Mut noch den Geist die wahren Problem anzusprechen. Maultod wie wahrscheinlich im Jahre 1936.
    Nur die Dummen, die Empahtielosen und möchtegern „Gutmenschen“ fühlen sich berufen die geschehenisse zu kommentieren, und natürlich nur so wie es von ihren Führern gewollt und gelenkt ist.
    LG an alle „Mitdenkenden!“

    • Das passt wahrscheinlich so gut auf die vorhandene Stimmung der „Allwissenden“ und hiesigen Bevölkerung, daß ich gar nichts mehr hinzuzufügen habe. Dieser Gruppe, die nun leider ja die größte zu sein scheint, ist einfach nicht mehr zu helfen. Wer so gedankenlos und blind durch die Welt geht, der hat die Ausbeutung und die Lügen wahrscheinlich nicht anders verdient. Denn jeder hat die eine Wahl sich für eine Seite zu entscheiden. Wenigstens jede sich anzuhören, zu recherchieren und sich seine eigene Meinung zu bilden. Welche Konsequenzen das für jeden einzelnen hat, das sei mal dahingestellt. Tragisch ist dabei nur, dass die anderen, die es im Ansatz eventuell verstanden haben, unter der Ignoranz der restlichen schlussendlich mit zu leiden haben. Das hält aber die andere Seite dennoch nicht davon ab, demjenigen gegenüber vorzuwerfen, er sei das Problem und sei dauernd nur am „jammern“. Die Sympathie für derart Menschen hält sich meinerseits in Grenzen. Muss man aber auch sagen, diese Strategien der Politik sind so perfide, das man gewisse Zugeständnisse den Ignoranten auch machen könnte. Nichts desto trotz, Menschen die nicht ansatzweise hinterfragen wollen, mit denen fängt man derart Themen (leider) gar nicht erst an. Der Ball rollt und wir werden eben sehen in welche Richtung dessen Entwicklung geht. Für mehr reicht die Macht nicht aus. „So what.“ lg

  4. Leider, lieber Marcel, kann ich dir aus täglich gelebter Erfahrung zu 100% versichern dass das Problem mit den manipulierten Massen weder ein kleines noch ein oberflächliches ist.
    Wahrscheinlich nur durch den Umstand dass du es noch nicht mit einen Augen, Ohren und eigenem Verstand selber so masiv miterlebst was mit unseren Mitmenschen gespielt wird und zu welchen selbsmörderischen Entscheidungen und Charakterzügen sie auch im kleinen hingelengt, hingezwungen und zuletzt auch hinerpresst werden, hast du noch den Optimismus und den Glauben das es diesmal zugunsten der Menschheit ausgehen wird.
    Nein, auch der nächste große Krieg, oder die jetzt schon absehbare „totale“ Kontrolle und Versklavung wird nicht als Übermacht von Oben uns auferzwungen werden, nein, sie wird wie bei jedem vorherigen Krieg aus unserer eigenen Mitte entstehen und durch unsere eigenen Mitmenschen über uns gebracht werden, inklusive vieler deiner, unserer, Freunde, Kollegen und sogar Familienmitgliedern, sei dir dessen bewust. Dein rationelles und sehr objektives Denken ist nicht die Regel, sondern zwischen den Mitgliedern unserer Rasse eine für dich schön schmerzhafte Ausnahme die entweder belächelt oder bekämpft, aber nie anerkannt sein wird, zumindest betimmt nicht in unserem Lebenszeitraum.
    Das Experiment der Natur mit dem Bewustsein ist gründlich in die Hose gegangen und zwar aus dem Grund dass über 90% der Menschen nicht „bewust- sein“ können oder wollen.
    Man sagt seit Ewigkeiten dass alles was der liebe Herrgott erschafft, er nur durch unsere Hände erschaffen kann, also muss man feststellen dass der Mensch bisher durch sein Schaffen nur die Existenz des Teufels bewiesen hat und noch nie in seiner Geschichte die eines Gottes.
    Nein, keine Chance Marcel, auch wir werden die Opfer der Dummheit und Emphatielosigkeit der Masse sein, und das mit offenen Augen, so wie wir es jetzt schon zu einem großen Teil sind.
    LG an alle!

    • Nein, da hast du mich falsch verstanden. Optimismus ist absolut keiner Vorhanden. Es ist Resignation. Und ehrlich, wenn ich mir den ein oder anderen neben mir, oder Gegenüber so anschaue, viele Menschen auf der Welt, grausame Menschen, brutale Menschen, gewissenlos und gefühlskalt, geht es um die grundlegendsten Dinge auf diesen Planeten, fällt es mir doch schwer irgendwann Mitleid oder dergleichen zu empfinden. Nein, viele haben es nicht anders verdient, so wie es gerade ist und (nach deiner Einschätzung) kommen wird. Es ist ein hoffnungsloses und verzweifeltes Unterfangen, was man mit derart Webseiten und Blogs betreibt. Ja, mir fehlt tatsächlich die Erfahrung, doch bin ich so weit Realist und informiert, um zu ahnen, was auch uns die nächsten Jahre zu teil werden könnte. In vielen Teilen der Welt gibt es schon realistische Bezüge, hat es immer gegeben. Also woher soll Optimismus kommen, wenn doch alles so ersichtlich ist, schaut man nicht durch die gefärbte Medienbrille. Doch einen gewissen „Leichtsinn“ gestehe ich mir zu, denn mir steht es auch nicht zu derart darüber zu urteilen, wie es du stets tust. Denn um mir das anzumaßen, fehlen mir tatsächlich die (harten) Erfahrungen. (Dabei hoffe ich deinen Kommentar richtig gedeutet zu haben.) Auch wenn es hart klingt, ein Stück weit arrogant und egoistisch und vielleicht unfair Personen wie dir gegenüber, würde ich trotzdem sagen: Zum Glück. Es tut mir aber dennoch sehr leid. lg

  5. Es ist weder mir oder der Gesellschaft gegenüber unfair zu urteilen, denn das liegt in der Natur der Dinge beim Menschen und gehört zu seinem Naturel was, ich mir niemals verzeihen würde und mir auch sehr schwer fällt bei Anderen zu akzeptieren, ist das „Verurteilen“ von anderen Mitmenschen, was momentan zum A und O in unserer westlichen Gesellschaft geworden ist.
    Da du, genau wie ich vor meinen Kriegserfahrungen, schon damit gesegnet und in dieser jetzigen Welt auch ein Stück weit gestraft bist nicht anders zu können als der absoluten Realität zu folgen und dies auch mit der absolut nötigen Emphatie tust, ist es weder für dich und niemanden sonst auf diesem Planeten „von Nöten“ die gleichen Erfahrungen zu machen wie ich um zu begreifen dass nur der absolute Friedenswille und Respekt vor dem Leben Anderer und der dazu gehörige Mut diese Dinge zu verteidigen, das Einzige sind was der Menschheit und diesem Planeten eine lebenswerte Zukunft ermöglichen kann und hoffentlich eines Tages auch wird.
    Optimismus, so sagt man, währe nur das fehlen von Realismus, und das kann man dir wirklich nicht vorwerfen und es ist den meisten unserer Mitmenschen anerzogen worden jeden Realisten als Pesimisten zu brandmarken denn er verstößt gegen den alles beherschenden Glauben des schönen Scheins den kaum noch jemand missen möchte um sich nicht eines Tages in der Realität und außerhalb der Matrix wiederzufinden.
    Das Einzige was ich an deinem Kommentar nicht genau verstehe ist, was tut dir leid? Erläutere das bitte damit ich es nicht missverstehe.
    Danke und LG

    • Allgemein gesagt: Menschen die leider Kriege und Unterdrückung unfreiwillig bereits miterleben mussten oder persönlichen Schaden dadurch davon getragen haben.

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