Gletscher auf Grönland wachsen

Teile eines der größten Gletscher in Grönland soll nach einer NASA Studie in den letzten 2 Jahren im gleichen Tempo wieder gewachsen sein, wie er in den Jahren zuvor geschrumpft ist. Um 2012 soll er sich 3 Kilometer zurückgezogen haben und 40 Meter dünner geworden sein. Zurückzuführen sei das neuerliche Anwachsen auf eine Abkühlung der Gewässer des Nordatlantiks, ein natürlicher Zyklus, der zwischen Kühlung und Erwärmung des Ozean wechselt. Das Meer ist derzeit dort teilweise 2 Grad Celcius kühler als noch vor einigen Jahren. Freilich wird geschlussfolgert, daß das voraussichtlich „nur“ eine vorübergehende Abkühlung und Verlangsamung des Schmelzen des Gletschers sein soll, doch die große mediale Welle macht man dennoch nicht daraus, da sowas grundlegend nicht ins politische Bild passt und eher zum Nachdenken bzw. hinterfragen einladen würde. Das zeigt doch aber auch, daß das gesamte Bild gar nicht so einheitlich und konstant ist, wie man stets versucht es zu vermitteln. Wir sollten uns vordergründig und direkt ausgesprochen auf die greifbaren Probleme konzentrieren, das weltweite Müllproblem, die völlig grausame Massentierhaltung mit ihren moralischen Aspekten oder Umweltproblemen für etwa Grundwasser oder den Boden und etwa die zügellose Verschwendung von Ressourcen ohne nachhaltiges Konzept zur langlebigen Nutzung. Fangt dahingehend auch an den Nachwuchs endlich die grausamen Bilder einer Mastanlage oder eines Schlachthofes immer und immer wieder zu zeigen, mit Bildern anstatt völlig blöd drumherum zu plappern und Zahlen „noch und nöcher“ zu verbreiten, die entweder nicht bewiesen, verfälscht oder nicht nachvollziehbar sind. Das Innere eines Schlachthofes ist real und braucht nicht durch irgendeine abhängige Organisation bestätigt zu werden. Die Kinder werden mit völlig perversen Mitteln, vor allem Angst, auf eine einseitige Klimadiskussion getrimmt. Kapitalismuskritik ist dahingehend politisch gern gesehen. Nicht der Kapitalismus ist unser Problem, sondern das Verhalten eines jeden einzelnen Menschen seiner Umwelt und Gemeinschaft gegenüber. Es sind Menschen, die vor allem auch Systeme stark machen oder schwächen, Macht zugestehen oder stürzen.

Mit einer konstanten und entwickelten Gemeinschaft/Bevölkerung hätte man wahrscheinlich schon einige entscheidende Probleme gelöst oder wäre am guten Weg. Man hat bereits verstanden, daß alles aus Energie besteht und diese im Grunde nicht verloren geht, sondern nur den Zustand ändern kann und damit anders/besser genutzt werden muss. Das Wachstum der Bevölkerung und dessen Bedürfnis am umworbenen Wohlstand teil zu haben, trägt dazu bei, daß bereits Vorhandenes in keinster Weise ausreichen kann, vor allem dann, wenn permanent Interessen auch eine Entwicklung zu ihren speziellen Bedürfnissen stoppen oder umlenken. Dem entgegen funktioniert unser Sozialsystem nur mit einer steigenden Bevölkerungszahl, Nachwuchs, der für die alternde Bevölkerung schafft.

Marcel L.

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