Freiheit ohne Globalisierung

Den umfänglich verbreiteten politischen Grundsatz, den sich augenscheinlich jeder unterzuordnen hat, stellt heute der Begriff der „Globalisierung“. Meist auch mit der „einen Weltordnung“ von dessen Gegnern und „Revoluzzern“ tituliert, derer sich vorzugsweise der politisierte Geldadel angenommen hat. Wer diese gesellschaftlich doch falschen Theorien und Praktiken einer friedlichen durch komplett geeinte und gleichgeschaltete Welt, beispielsweise ohne Grenzen und Kulturen, nicht gewillt ist mitzutragen, sich dagegen wehrt die Regeln letztlich unter einem brutalen Diktat verordnet zu bekommen, weil sie grundlegend individuelle Selbstbestimmung und Freiheit zwangsläufig ausschließt, wird als kollektiver Feind von Frieden und Völkerverständigung angesehen. Bekämpft und benachteiligt. Unzählige Kampfbegriffe zieren die Verlautbarungen offizieller Befürworter einer zentralisierten Ordnung, die jeglichen Besitz und Bestimmung für sich vereinnahmen wollen, so das grundsätzlich kaum Platz für bürgerliches Eigentum und Besitz zur Verfügung steht. Jeder neue Versuch, aber jeglicher politischen oder gesellschaftlichen Färbung und Kategorie individueller Selbstbestimmung, derartigen Zwang aufzuerlegen, ist dennoch in der Geschichte grausam gescheitert, weil die Grundprinzipien eines jeden Menschen derart verschieden sind, dass es schlicht nicht auf Dauer möglich ist, Menschen außerhalb von brutalen Zwängen in ein System zu pferchen, das sie grundlegend und aufgrund der eigenen moralischen Werte bzw. des fest verankerten individuellen Selbsterhalt ablehnen.

Nur eine allumfassende persönliche Freiheit, sich nicht einer staatlichen Machtstruktur unterordnen zu müssen, ist dagegen aber der Schlüssel für ein friedlicheres Miteinander. So dass man selbst entscheiden kann, in welchen Formen und Denkweisen man sein Leben bestreitet, wem man seine Unterstützung zu Teil werden lässt, oder in welcher Art und Weise man friedlich und unterstützend am gesellschaftlichen Leben teilhaben will, die gerechten Kosten dafür trägt. Zwänge und Gewalt nur zu erfahren, wenn gegen gesellschaftliche Normen und Werte verstoßen wurde. Und dann auch nur durch umfänglich allgemein legitimierte Institutionen und Bevollmächtigte, die auch nur im Sinne dieser allgemeinen Interessen handeln und deren Folge leisten. Auf den Kollektivismus zu vertrauen, der mit dem grundsätzlichen Wohlergehen aller zur Gemeinschaft willig Gehörenden einhergeht. Da grundlegend ein jeder bürgerlicher Mensch schon aufgrund von weniger Eigeninteressen besser zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann, als die heutige Justiz, würde ein gemeinsamer Nenner wohl eher zum Resultat stehen und bessere Entscheidungen hervorbringen.

Machtansprüche der Staaten bzw. der Regierenden sind heute noch der Hauptgrund für Kriege. Unternehmungen und Konzerne, ausgenommen natürlich die milliardenschwere Rüstungsindustrie, sind grundlegend daran interessiert Geschäfte zu machen, die innerhalb aktiver Kriegsgebiete schlicht unmöglich sind, meistens sogar auf nicht absehbare Zeit. Es sind keine schnellen Gewinne möglich. Profitiert wird daher eher von unsäglichen Freihandelsabkommen im Windschatten der internationalen Politik. Andere Staaten und Gesellschaften durch Wirtschaftsdiktaturen im Zuge von Überschuldung und Abhängigkeiten sich Untertan zu machen.

Ohne auch den neuerlichen imperialistischen Drang der Staaten, den Einfluss auszudehnen, sich Ressourcen anzueignen und sich geopolitisch exakt zu positionieren, grundlegend über andere zu „Herrschen“ und zu Manipulieren, wären viele Konfliktherde wenigstens mit Waffengewalt daher obsolet.

Die Zentralisierung birgt zwangsläufig die Gefahr von Bürgerkriegen und Aufständen in der Bevölkerung, wie man grundsätzlich gut an der derzeitigen Situation in den USA oder in Europa sehen kann. Weil die Interessen der Menschen kaum noch eine Rolle spielen und ungehört verhallen, da die „Herrscher“ mit eigenen Interessen beschäftigt sind, ausschließlich ihre Macht auszubauen. Die größtmögliche Unzufriedenheit mit politischen Strukturen, der enorme Gegensatz der einzelnen Bevölkerungsschichten, daraus resultierend den eigenen befundenen Schicksalen, entladen sich all zu häufig in Gewalt und Revolte. Sollte sich politisch keine Kehrtwende ergeben, durch Reformen oder der Kapitulation von großen Machtblöcken, Vernichtung von staatlich unterstützter und betriebener Korruption, was aber grundlegend zum heutigen Zeitpunkt aussichtslos erscheint, bürgt es die Gefahr einer weiteren Eskalation auf den Straßen weltweit. Auch den staatlich unterstützen militärischen Truppen und Gendarmerie kommt dabei eine enorm wichtige Rolle zu, sich tatsächlich der Probleme der Gesellschaft anzunehmen und sich nicht permanent vor den Karren der Politik schieben zu lassen, Freiheiten und Frieden zu akzeptieren.

Die Globalisierung steht im Grunde aus vorher genannten Gründen der Selbstbestimmung entgegen, es ist durchaus auch kein wirklicher Liberalismus, da die Globalisierung unter staatlicher Obhut freiheitliche Werte tatsächlich verneint. Doch scheinen die Begrifflichkeiten kaum noch allgemein Gültigkeit zu besitzen. Verfälscht zumeist durch staatliche Darlegungen und beabsichtigt völlig falsche Verwendung. So nutzen Globalisierer gern Begrifflichkeiten um rational durchdachte, grundlegend befürwortende Gegebenheit zu diskreditieren. Eine derartige Begrifflichkeit stellt der „Separatismus“ dar, deren Bedeutung sicherlich jedem seit der Krise in der Ukraine geläufig sein dürfte. Beobachtet wurde ein brutale und kriegerischer Aufstand russisch-stämmiger Bewohner der Ukraine, die sich den „Guten“ durch unmenschliche Aggressivität entgegenstellten, ja sogar Massenmorde schlicht in Kauf nahmen, so die Propaganda. Nur ist es eben eine grundfalsche Bedeutung für die meisten der aufmerksamen Beobachter, vor allem des öffentlich rechtlichen Medien. Separatismus ist nicht grundsätzlich illegitim, scheint somit erst Recht im vorgebrachten Fall nicht eindeutig geregelt zu sein. Es wird aber allgemein als Rechtsbruch und über allen Maßen kriminell hingestellt, ja sogar als ausschließlich kriegerischen Akt gegen die Allgemeinheit. Dem ist aber nicht so. Letztendlich führt Abspaltung von einem machtmissbräuchlichen und vereinnahmenden Herrscher zu Freiheit. Das war die Absicht der Menschen, die sich der europäischen/amerikanischen Diktatur nicht untergeben wollten. Sich ihrer Selbstbestimmung zu besinnen, diese zu stärken und einen unabhängigen Staat zu gründen, gegen was im Grunde überhaupt nichts spricht. Außer gegen die brutalen Interessen der Globalisten. Das gleiche gilt für die Krim. Ist es der eindringliche Wille spricht letztendlich überhaupt nichts gegen die russische Unterstützung. Die Ukraine war schon immer in zwei Lager einsortiert, die aber Seite an Seite miteinander Leben konnten, solange die Interessen und Standpunkte von der jeweiligen anderen Seite akzeptiert werden. So gibt es eine Seite, die der EU anhängig werden wollten, ihr gutes Recht, jene andere, die sich der russischen Seite mehr zugehörig fühlen. Aufgrund innerer moralischer Überzeugung, ob das richtig oder falsch sein mag, ist es aber grundlegend unmöglich Standpunkte unter Zwang anderen zu verordnen. Es führte zu einem Krieg der bis heute anhält.

Man darf schon der Meinung sein, dass die Globalisierung gescheitert ist, überwiegend negative Folgen mit sich bringt, zumal die Umwelt in einem erheblichen Maß ebenfalls darunter leidet. Der internationale Handel und Verkehr ist ein größerer „Umweltsünder“ unserer Zeit. Das will man aber natürlich nicht öffentlich diskutieren, so dass man weiterhin eine völlig verfälschte Klimadebatte und Globalisierungsagenda anstrengen kann, die scheinbar die Politik grundlegend vorteilhaft bedient.

Marcel L.

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