IG Farben – die wahren Kriegsgründe

Der Grundstein für ein derartiges Konglomerat aus politischen und wirtschaftlichen Größen auf europäischem Boden, unter weitreichender Führung kapitalistischer Strukturen, wurde damals mit dem Ausgang des ersten Weltkriegs gelegt und mit der darauffolgenden Reparationszahlung der Weimarer Republik an die vermeintlichen Gewinner des Krieges. Aus dieser Situation heraus, der einer immensen Kriegsschuldenlast aus dem 1. Weltkrieg, wäre es für Deutschland äußerst schwer gewesen, mit eigener Kraft zu einer Stärke zu kommen, sich einen weiteren großen Krieg hinzugeben. Wären nicht die horenden Gelder der ausländischen Einflussgrößen gewesen, wäre auch Hitler nie an die Macht gekommen, der doch aus den bisherigen Erkenntnissen heraus auch allen voran fremde Interessen bedienen sollte. Gibt es daher wirklich einen Unterschied zwischen Hitler und sonstigen, heutigen Diktatoren, Politikern, die für die eigenen Interessen durch den Westen (damals die USA und das Britische Imperium) unterstützt werden? Die Strategie des Imperialismus und der damit verbunden Globalisierung, die sich die Amerikaner sichtlich von den Briten damals abgeschaut haben, zieht sich durch sämtliche Dekaden mit nur einen Ziel, der wirtschaftlichen Macht und des grenzenlosen Reichtums. Denn, ein Hitler mag sich nicht großartig von einem Rockefeller, einen Bush, einen Gaddafi oder dergleichen unterscheiden, es sei denn man will die Zahlen genaustens hochrechnen, derer die dem Drang nach Macht und Reichtum, oder schlichten Hass, zum Opfer gefallen sind. Noch als Hitler seinen tiefen Hass gegen die Juden nach außen getragen hat, sie mitunter Hinrichten ließ, angemerkt sei, es waren nicht nur Juden, machten die Rockefellers der USA (u.a. Bankendynastien) noch Geschäfte mit Deutschland, bei denen nun, wie heute auch, immer die Regierung als Vermittler und dem Bindeglied auftritt. Führende Amerikaner warben sogar in ihren tiefen Hass gegen Japan, amerikanische Japaner in Konzentrationslager zu bringen. In diesem Zusammenhang ist der Name McCloy nennenswert. Amerikas Außenpolitik war stets durch den Einfluss der führenden Bankenelite bestimmt und besetzt. Der führende Kapitalismus lehrt uns, dass hinter einer vermeintlich starken politischen Führung nur große Kapitalgeber stehen können, die den Wahlkampf, die Wahlen und das politische Handeln bestimmen. Dazu gehören eben auch willfährige Politiker, die sich über eigene Machtgier steuern lassen. Das wird doch nun an den aufgebauten Konglomerat der IG Farben überaus deutlich, an deren Spitzen vor allem Menschen untergebracht waren, die unendlich verquickt mit der Hochfinanz und führenden Wirtschaftsgrößen unter anderem aus der USA waren.

Den Deutschen wurde auf der Konferenz von Versailles und in darauffolgenden Abkommen und Verträge alle Schuld des 1. Weltkrieges aufgebürdet. Zweifel an der einzigen, damit auch wahren Schuld Deutschlands dürften aber dahingehend aufkommen, dass Deutschland zu dieser Zeit aber kein Interesse an einem (offenen) Krieg haben konnte, d.h. sich neuerlich wieder im Krieg zu befinden. Denn man hätte wissen müssen, dass dieser Deutschland grundlegend Schaden würde, aufgrund der vielen angrenzenden Konkurrenten, die letztendlich zusammengeschlossen übermächtig wären. Deutschland wurde auch nur über die Unterstützung an Österreich, das beim deutschen Kaiserreich Rückendeckung im Konflikt gegen Serbien (Verbindung zu Russland) suchte, in einen Krieg hineingedrängt, um schlussendlich vor allem viel seiner wirtschaftlichen Macht an die Kriegsgegner abzutreten und einen Konflikt vor allem auch mit Russland zu riskieren. Aufgrund er anhaltenden imperialen Strategie darf man schon dahingehend schlussfolgern. Russland ist zudem seit jeher, durch seine Entstehungsgeschichte ein Feind und Konkurrent der kapitalistisch geprägten westlichen Einflussgrößen, was auch auf Konflikte einzelner Bevölkerungsgruppen bzw. schließlich Religions-, d.h. Interessenskonflikte zurückzuführen scheint. Geprägt vielleicht auch durch religiöse Einflüsse aus der Zeit der Chasaren, aber allein schon durch seine großen Rohstoffvorkommen.

Der 1. Weltkrieg erfolgte unterdessen sozusagen über Bande, man wollte einen Krieg in Europa riskieren, der nun die Machtverhältnisse schlussendlich bewiesenermaßen in Richtung der USA verschoben hat. Deutschland, d.h. letztendlich alleinig die Gesellschaft, hätte niemals allein für den Krieg verantwortlich gemacht werden dürfen. Die darauffolgenden geforderten Reparationszahlungen an Deutschland waren darauf ausgerichtet, eine erneute deutsche souveräne Vormachtstellung in Europa grundlegend zu verhindern. Die Weichen für die imperialistische Globalisierung waren damit gestellt. Die geforderten Reparationszahlungen in Folge der Niederlage Deutschlands mit dem 1. Weltkrieg die letztendlich mehr als 100 Milliarden Goldmark betragen hatten (in einigen Quellen erfährt man 132 Mrd. Goldmark, die zu einem drittel goldgedeckt war), waren letztendlich Mitverursacher für die große Hyperinflation. In erster Linie wurden die kleinen Leute benachteiligt und die Privilegierten bevorzugt. Der größte Teil der Reparationen, mit denen vor allem auch die Kriegskredite zurückzuzahlen gewesen sind, flossen tatsächliche in die USA. Außerdem umfasste die Reparation annähernd die gesamte deutsche Handelsflotte.

Da die amerikanischen Bankhäuser auch Kredite an die anderen Siegermächte ausgegeben haben, die sie schlussendlich freilich wieder zurückzuzahlen gefordert hatten, belastete das Deutschland um so mehr, damit ging letztlich die komplette Last der Nachkriegsordnung (in Folge des 1.Weltkriegs) auf die deutsche Bevölkerung über. Die europäischen Großmächte waren daher alle geschwächt, was letztendlich den Weg für die us-amerikanische Großmacht frei werden ließ. Vor allem auch Deutschland sollte in Folge eines europäischen Krieges geschwächt werden und für die eigenen Interessen konzipiert werden. Denn wenn man als Weltmacht seine Schattenwirtschaft und Verbrechen in andere Länder/Vasallenstaaten auslagert, muss man weniger damit rechnen, selbst dafür verantwortlich gemacht zu werden und die gesellschaftlichen Konsequenzen zu fürchten. Außerdem spart das eigene immense Ressourcen. Gerade deshalb ist die Lüge und die Manipulation doch so nützlich, die seit dem Sieg über Deutschland nach dem 2.Weltkrieg verbreitet wird.

Das Imperium, früher das britische, lebt davon Kriegsgründe durch seine Geheimdienste zu fördern und zu inszenieren. Auch der Überfall Hitlers auf den polnischen Sender Gleiwitz strotzt nur so von zweifelbehafteten Fakten, die in den Schulbüchern unterrichtet werden. Polen stande schon lange vor diesem „Auslöser“ zum 2. Weltkrieg mit der Rückendeckung des Britischen Imperiums gegen die Deutschen Gewehr bei Fuß, ähnlich wie heute die europäischen Natoverbündeten gegen Russland. Polen scheint deshalb wie ein Mittel zum Zweck, von deutschem Boden einen Krieg provoziert zu haben, den man sichtlich Jahrzehnte später erfolgreich in seine Propaganda eingebaut hat. Wochen und Monate vor dem Kriegsbeginn wurden Bündnisse von britischer und amerikanischer Seite gegen Deutschland geschmiedet. Der Überfall Hitlers auf Polen scheint also nicht „unprovoziert“.

WEITERLESEN

 

Marcel L.

 

 

1 Comments

  1. Politik ist ein schmutziges Geschäft, genauso wie Kriege. Ganz gleich wie schmutzig ein Krieg auch sein mag, es wird immer daran verdient; währenddessen und nachher sowieso. Kriege werden von Politikern initiiert, nicht vom Volk!

Leave a Comment