In Zeiten sich wiederholender Veränderungen

Der ehemalige Ostblock, vor allem die DDR war, trotz eines propagierten Feindes, vor allem auch das Kapital westlicher Wirtschaftsgrößen. Vergleichbar mit China bis vor kurzem und anderen Schwellenländern weiterhin, war auch die DDR die Produktionsstätte für sämtliche in den Westen importierten Güter, die zu niedrigeren Löhnen hergestellt wurden, und dessen Reserven und Ressourcen (Arbeitskraft, Vollbeschäftigung) man ausschließlich gewinnorientiert beansprucht hat. Wobei China im Gesamten stets seine Unabhängigkeit gegenüber Konkurrenten bewahren konnte, sogar ausgebaut hat. Die DDR, sowie Gesamtdeutschland, war schon aufgrund der Reparationszahlungen in Folge zweier Weltkriege permanent abhängig. Wo man Westdeutschland viel eher einen wirtschaftlichen Aufschwung zugestanden hat (höhere Löhne, mehr Wohlstand etc.), weil man eigens davon profitieren durfte, musste der Osten noch jahrelang für die Taten früherer Generationen, vor allem Regierungen bezahlen. Die DDR war ein Billiglohnland für den Westen. Selbstverständlich wurde das nicht nach außen getragen. Der kalte Krieg war vor allem auch ein Propagandakrieg, in dem man die Spannung und die gegenseitigen Feindschaften aufrechterhalten wollte. Zugang zu unabhängigen Medien war kaum möglich. Auch Zwangsarbeit für große Firmen war keinerlei Seltenheit. Für die politisch-wirtschaftlichen Konglomerate des Ostens war der Absatz von Waren in den Westen vor allem vorteilhaft, um sich ausländische Devisen zu beschaffen, in neue Maschinen aus dem Westen zu investieren, mit denen neue Wirtschaftsgüter gefertigt werden konnten, oder um Schulden zu tilgen. Selbstverständlich war auch der IWF und die Weltbank damals schon von der Partie.

Zwischenzeitlich nun haben Nationen aus Fernost, China, Indien, Vietnam eine derartige Stellung der früheren DDR für den Westen eingenommen, da nun die DDR westlichen Interessen dienen sollte, so dass Ressourcen, vor allem an Arbeitskräften in Fernost, für die westlichen Kapitalausschöpfung hergehalten haben. Jahrelang wurden chinesische Produkte, unter anderem von westlichen Unternehmen, für die westliche Wirtschaft, mit großem Gefallen, hergestellt. Weil sie eben günstiger waren, als die in eigenen Ländern produzierten, die enorm höhere Herstellungskosten aufwiesen (Arbeitskraft etc.). Eben mit dem Zerfall der Sowjetunion und der Angliederung vieler Länder an den Westen wurden große Wertschöpfungsketten allmählich, billiger, in Richtung Fernost verlagert. In den letzten fast 2 Jahrzehnten galt China als Billiglohnland für die europäischen und westliche Industrie und den einhergehenden Konsumzwang für das westliche kapitalistische System.

In der ehemaligen DDR wurden zuvor ganze Produktionsstätten abgebaut und an westliche Investoren verschachert, bevor man der DDR vorher grundlegend ein marodes und bankrottes System vorgeworfen hatte. Die Staatspleite aus fragwürdigen Kreisen ausrief. Letztlich aber nicht mehr verschuldet war als Länder aus dem Westen auch. Über die Zahlen wird heute noch gestritten, aber im Grunde ohne Aussagekraft. Entscheidend dabei ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und eben die war zweifellos in der ehemaligen DDR, die keinesfall unfortschrittlich war, gegeben. Erschwert wird eben diese nur durch Strafzahlungen, Embargos und Sanktionen aus früheren Kriegen und Konflikten, die man den nachfolgenden Generation aus Gier der elitären Strukturen aufzwingt. Propaganda und externe Interessen, sowie Einflüsse tragen dazu bei, Länder wirtschaftlich zu diskreditieren. Bestes Beispiel in heutigen Tagen darf man in Griechenland beobachten. Den Griechen, denen man eine Schuld aufgebürdet hat, die grundlegend keine Möglichkeit bietet sich zu erholen oder jemals wieder auf eigene Beine zu kommen. Ferner weiter zu ruinieren und gesellschaftlich finanziertes Eigentum, Länderein und Erdöl- und Erdgasbesitztümer, sowie andere der gesellschaftlich notwendigen Werte an westliche Großkonzerne zu übereignen. Auch hier ganz vorne mit dabei der IWF und die Weltbank, deren Protagonisten als größte Verbrecher, die sich überhaupt heute auf freien Fuße bewegen. Grundbedürfnisse den Menschen zu verwehren und wegzunehmen und der kapitalistischen faschistischen Konzernkultur zu übergeben, wie es vielerorts mit der Privatisierung von Wasser anvisiert wird. Dabei ist es letztlich von staatlicher Seite schon eine bodenlose Frechheit Steuern und Abgaben auf menschliche Grundbedürfnisse (Nahrung etc.) zu erheben, somit für viele Ärmere schwerer erreichbar zu machen. Das Kalkül eben darin erkennbar, dass dieser Art der Bereicherung, auch des kompletten Staatsapparates, keiner entkommen kann.

Ohne Schuldenerlass ist es nicht möglich wirtschaftlich und gesellschaftlich aus einer sich beschleunigenden Spirale zu entkommen, und auch gar nicht gewollt. Ferner hat man die Kontrolle und den Einfluss, um sich der Ressourcen und Möglichkeiten zu bedienen. Die „treue“ Hand organisiert eine Privatisierungswelle, in der gesellschaftliches Eigentum für den berüchtigten „Appel und ein Ei“ von westliche Investoren übernommen werden. Profiteure sind wiederum diejenigen, die sich stets als Wohltäter und Retter in der Not begreifen und verkaufen. Selbiges erläutertes Ereignis erleben wir seit Jahrzehnten wieder und wieder, ohne Skrupel und Moral.

Nun beginnen sich die  Vorzeichen dennoch allmählich zu verschieben. Heute scheint sich der Zyklus neu zu formatieren, als plötzlich die Schwellenländer, allen voran China schon sämtliche westliche Industrienationen in ihrer Wirtschaftskraft überholt haben, und im Hinblick auf China, der USA, als wirtschaftlich größte Macht, dicht hinterher ist. Vor allem sind diese anfangs angesprochenen Länder nicht mehr nur gewillt, sich den Bedingungen der vermeintlich Stärkeren auszusetzen. Mit sich verändernden Kräfteverhältnissen beginnen nun auch aufstrebende Wirtschaftsmächte sich Marktanteile auf anderen Kontinenten zu bedienen und gleichermaßen der bekannten Strategien unserer (des sog. Westen) ehemals wirtschaftlichen Stärke und selbiger (Groß)Unternehmenskulturen (billige Produktionsfaktoren für größtmögliche Gewinne), sich Wirtschaftsstrukturen und Produktionsstätten bei uns anzueignen. Doch ist es nun so, dass jenes, was man über Jahre in anderen Ländern mitwissentlich betrieben hat, wird es im eigenen Land zu Realität, auf enormen Widerstand und Ablehnung trifft. So übernehmen seit Jahren chinesische Investoren große europäische Firmen, vor allem zum Missfallen der ansässigen Belegschaft. Der Bumerang, auf dem man eben auch große wirtschaftliche Erfolge in Fernost, zu Gunsten des eigenen Lebensstandards feiern durfte, kommt letztendlich wieder zurück, und das Geschrei ist groß. Dabei hat man nie auch nur einen Gedanken um die Arbeitsbedingungen und Lohnverhältnisse in Billiglohnländern gemacht. Verkonsumieren um jeden Preis, ohne Moral und eigene Eingeständnisse. Selbstverständlich haben vor allem die Großkonzerne verdient, doch die moralische Schuld, wenn es sie denn gibt, die man nun chinesischen Investoren vorwirft, könnte man so jedem Profiteur, darunter auch vermeintlich früheren Konsumenten vorwerfen.

China macht sich nun das westliche Wirtschaftssystem zu eigen. Zum Missfallen des Westens. Zu blöd, wenn man andere Länder ausschöpfen möchte, Know How offensichtlich und wissentlich verlagert, kostengünstig mit fremder Arbeitskraft produzieren will, sich aber der fremden Aneignung verweigern will. Naiv und ignorant. Bei Menschen ein Bedürfnis erwecken zu wollen, dass diese schlussendlich merken mit eigenen (günstigeren) Mitteln selbst herstellen zu können. Doch scheint man, im Gegenteil zur USA, das imperiale Kräfteverhältnis ohne militärische Mittel (vorerst) ins Wanken zu bringen, schlussendlich zu verändern. Als der Westen begonnen hat in China seine Fabriken zu bauen, wurden Wanderarbeiter in die Unternehmen gezogen. Die Entwicklung ist auf unterschiedlichen Kontinenten jeweils die selbe. Bis vor wenigen Jahrzehnten erwirtschaftete noch ein überwiegend großer Teil der Chinesen ihren Lebensunterhalt aus der Landwirtschaft. Ein großer Teil der Menschen ist zufriedener damit. Man war damit beschäftigt, sich das ausschließlich Nötigste bereitzustellen. Wichtig war es in seinen Verhältnissen zu leben, eine Verschuldung um jeden Preis zu vermeiden. China ist längst nicht nur noch Entwicklungsland. Es scheint als wäre China für die Welt der neue Westen, jener mit dem man sich hier doch so gut zu vergnügen wusste. Plötzlich wird das eigene System mit den chinesischen Investoren, niedrigen Löhnen (für viele im Vergleich zum Lebensstandard) vor Augen geführt und man will sich nicht damit abfinden (müssen). So verkehrt sich die Vergangenheit in die eigene Zukunft.

Im Hinblick auf die Reparationszahlungen und dem grenzenlosen Verkonsumieren, vor allem oftmals angesprochener imperialen Bemühungen sämtlicher Regierungen, auch der unsere, müssen wir doch sehr aufpassen, verhindern um jeden Preis, den nachfolgenden Generationen nicht immer und immer wieder die Lasten der vergangenen Fehler und des grenzenlosen Egoismus aufzubürden. Es ist ungerecht und gewissenlos. Das eben gilt für die Wirtschaft, den grenzenlosen Konsum, ebenso wie für die Kriege und Konflikt, hinter denen heute ausschließlich kapitalistische Interessen stehen. Das Wirtschaften auf Kosten der Enkel und Kinder. Allen voran die Politik, Medien- und Wirtschaftslobby, Werbe und Konsumindustrie unterstützen diese gefährliche Entwicklung zu ihren eigenen Zwecken. Imperialistisches Handeln der Politik, deren Größenwahn. Korruption und Vetternwirtschaften. Seit nun mehr einem Jahrhundert leben wir die selbe Geschichte. Die Folgen sind heute noch nicht überstanden. Angefangen mit dem erste Weltkrieg, aus dem der zweite entstanden ist, durch Unzufriedenheit und erschaffene Feindbilder. Kalkuliert und in Kauf genommen, um sich die Welt zu machen, wie sie gefällt. Der großkapitalistischen und elitären ersten Klasse.

Marcel L.

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