Indien als Vorläufer fortgeschrittener Enteignung

Der Zerfall des Finanz- und Sozialsystems

In Indien schreiten die Enteignungen der Bürger voran. Schlichtweg über Nacht verkündete Anfang November die indische Regierung eine Einschränkung der im Umlauf befindlicher großer Mengen von Bargeld. Nachdem die größten Banknoten aus dem Verkehr gezogen, entwertet und durch andere ersetzt werden sollten, soll nun auch der Besitz von Goldbeständen drastisch eingeschränkt werden. Große Teile ziviler Goldbestände sollen zukünftig als illegal gelten. Der Widerstand gegen eine Manifestierung derart Restriktionen ist groß, da Indien eine Gesellschaft mit großer „Liebe“ zum bisher „sicheren Hafen“ Gold ist, zudem fast ausschließlich Bargeldnutzung bevorzugt wird, anders als die westlichen Industrienationen, in denen große Teile des Bargeldverkehrs schon durch elektronische Zahlverfahren eliminiert wurden. Dennoch muss man aber auch hier anmerken, dass im Grunde bis heute die Bargeldbestände auch in Deutschland steigen.

Die indische Regierung begründet den plötzlichen Schritt der Vernichtung großer Teile der physischen Währung, gefälschte Banknoten aus dem Verkehr ziehen zu wollen und die Korruption sowie Verbrechen damit zu bekämpfen. Immer wieder ist die Rede von Terrorfinanzierung, Geldwäsche, Drogenhandel oder Steuerhinterziehung. Auch bei uns hören wir ständig nur die gleichen Aspekte und (verlogenen) Gründe der Regierungen, „zwangsläufig“ Freiheitsrechte einzuschränken und die Menschen zum Sklaven politischen Fehlverhaltens und völlig korrupten Machtstrukturen zu machen. Kritiker sehen im Vorgehen der indischen Regierung unter Premierminister Narendra Modi ein „Präzedenzfall“ für andere Länder und Regierungen.

Weitaus interessanter wird der Aspekt der Bargeldkonfiszierung, zieht man die Notwendigkeit für der Menschen in Betracht, um neue finanzielle Liquidität zu erhalten, somit auch weiterhin am wirtschaftlichen und sozialen (Über)Leben teilnehmen zu können, seine kompletten Biometrischen Daten dem Staat zur Verfügung zu stellen. Gerade hier wird die Kritik am allumfassenden Überwachungsstaat lauter. Es soll Bürgern in Zukunft nur möglich sein Zugriff auf eigene Geldbestände zu erhalten, wenn man Fingerabdrücke und andere biometrische Charakteristika der Regierung offen legt. Dies geht auch mit dem Erhalt einer Steuernummer einher, die jedem Menschen zugeteilt wird und der persönliche, sowie sensible Daten hinterliegen. Eben diese Begleitung eines jeden Menschen ermöglicht es den Staat mehr oder minder willkürlich Abgaben einzufordern, schlussendlich strafrechtliche Verfolgungen einzuleiten widersetzt man sich dem vom Staat aufgebürdeten Repressionen.

Die Menschen in Indien konsumieren und wickelten bisher Geldgeschäfte fast ausschiesslich mit Bargeld ab. Fast 98% der Geldgeschäfte werden mittels Bargeld getätigt. Bargeld und andere physische Zahlungsmöglichkeiten sind und bleiben bisher eines der sicherste Zahlungsmittel um der staatlicher Willkür zumindest teilweise zu entkommen, vor allem der Beobachtung, völligen Kontrolle und damit der Unterwerfung an die Politik und den nahestehenden Lobbygruppen. Außen vor gelassen dabei momentan, dass Münz- und Papiergeld im Falle einer Hyperinflation völlig entwertet werden kann.

Die häufigsten im Umlauf befindlichen Geldnoten in Indien, sind jene mit dem Einzelwert von 500 und 1000 Rupien. Diese machen nahezu 86% der in Umlauf befindlichen Banknoten aus. Eben aus diesem Grund wurde beschlossen diese zu vernichten und durch neue zu ersetzen, im gleichen Zug eine Entwertung dieser von 10-20% zu Lasten der Eigner zu ermöglichen. „Um uns aus dem Griff von Korruption und Schwarzgeld zu befreien, haben wir entschieden, dass die aktuellen 500- und 1.000-Rupien-Noten nicht mehr gültig sind„, sagte Modi. Tatsächlich macht man seit Jahren Jagd nach Steuern mit derart Thesen.

Nach der Einzahlung auf ein Bankkonto war folglich der Wert und damit die Kaufkraft immens geschrumpft. Ein nicht unerheblicher Prozentsatz an Wert wurde dadurch automatisch mit der Einzahlung an das Geldinstitut von staatlicher Seite geraubt. Eine direkte Enteignung wurde vollzogen. Im Gegenzug werden Banknoten mit dem Wert von 500 und 2000 Rupien geschaffen. Doch dürfen davon nur maximal 4000 Rupien pro Tag wieder abgehoben werden.

Die meisten Inder haben aufgrund der bargeldbasierten Wirtschaft überhaupt kein Bankkonto, was aber dringend nötig wird. Auch damit wird die Grundlage zur Digitalisierung und bargeldlosen Gesellschaft geschaffen, jeden Menschen ein Bankkonto verpflichtend aufzutragen. Selbiges wird bei uns durch die Politik bereits offen diskutiert und gefordert. Doch bestehen hier wiederum erhebliche Probleme für Arme und speziell Obdachlose.

Die Menschen in Indien sind also jetzt gezwungen worden, ihre, durch den Fiskus unregistrierten Guthaben, mittels dieser Geldnoten zur Bank zu bringen. Freiheit und Freizügigkeiten wurden damit großflächig eingeschränkt, Menschen stehen somit unter staatlicher Willkür. Mit der Einzahlung dieser Geldnoten auf die Bank ist dem Staat nun bekannt, wie hoch sich das Vermögen des Einzelnen darstellt. Die neuerliche Erhebung einer Vermögenssteuer auf dieses Guthaben lässt auch zukünftig das Vermögen und den Besitz eines fast jeden Bürgers schrumpfen. Und genau das wurde damit hauptsächlich erreicht. Die Menschen sind gezwungen ihr Kapital dem Fiskus offenzulegen, der daraus die Höhe der Vermögenssteuer berechnet, die jeder Einzelne zusätzlich künftig zahlen muss. Das scheint zwar noch nicht die endgültige Abschaffung von Banknoten zu sein, doch stellt dies tatsächlich erst die Spitze des Eisbergs dar. Die Regierungen werden auch weiterhin alles daran setzen, die Geldströme zu überwachen auf der Jagd nach Steuern, um das völlig marode und korrupte Finanzsystem, was sie selbst zu verantworten haben und eigens in höchsten Maße daran profitieren, zu erhalten. Um den eigenen Wohlstand zu sichern, weiterhin Steuergelder und Pensionen zu erhalten.

Darüber hinaus profitieren Banken in Indien und damit auch die Regierung jetzt schon vom Vermögen der Menschen, die sie schnellstmöglich durch lange Schlangen am Bankautomaten versucht haben einzuzahlen. Ein negativer Bankrun hat die Liquidität der Banken steigen lassen und somit auch die Möglichkeit der Regierung Investitionen mit Hilfe der Guthaben auf den Konten zu tätigen. Banken besitzen ebenfalls somit mehr Eigenkapital um sich zu rehabilitieren. Sogar von der raffiniertesten Bankenrettung aller Zeiten ist die Rede, ohne von staatlicher Seite den Banken mehr Liquidität zur Verfügung zu stellen und Zinsen auf eine Rekordtief zu senken. Der Leitzins der indischen Zentralbank beträgt derzeit 6,5%.

Nach der Abschaffung des Bargelds folgt nun anscheinend das (kurzfristige)Verbot von Goldbesitz in Indien. Jetzt ist jede verheiratete Frau nur noch berechtigt 500 Gramm, jede unverheiratete Frau 250 Gramm, und jeder andere Mensch 100 Gramm Gold zu besitzen. Alles was über diese Größen hinausgeht, ist illegal und wird von staatlicher Seite, durch Steuerbeamte konfisziert. Auf Schmucksachen gibt es nur Beschränkungen, sollten diese nicht durch Erbschaften in Besitz gekommen sein. Die Steuerbehörden werden den Befürchtungen nach jeden Haushalt nach Gold durchsuchen. Diese gelten zudem als sehr korrupt, dennoch habe sie damit mehr Befugnisse von Seiten der Regierung zugesprochen bekommen. Gleiches und gleiches gesinnt sich eben gut.

Andere Stimmen sagen, die Inder werden sich diesen Besitz und ihre Leidenschaft nach Gold nicht nehmen lassen. Es wird demzufolge schwer sein, für die Regierung ein komplettes Goldverbot umzusetzen, nahezu unmöglich. Die Proteste und der zivile Ungehorsam wird steigen. Schon die Massenproteste gegen ein Verbot und die Konfiszierung von großer Mengen an Bargeld, nur kurze Zeit nach diese Entscheidung, lässt die Menschen ihren Unmut in großen Scharren auf die Straßen tragen. In Sachen Gold vermutet man eher, daß bei einem solchen Szenario eines völligen oder teilweisen Verbotes der Schwarzmarkt für Gold explodieren würde. Inder sind bereit bis zu 14% Aufschlag auf eine Unze Gold zu zahlen, allein das zeigt das große Vertrauen in das Edelmetall und die Verbundenheit zu diesen. Seit längerem gilt schon eine Importsteuer von 10% auf Goldeinfuhren, dennoch investieren Inder unaufhörlich in diese Wertanlage. Höchstens kann man eben ein kurzfristiges Goldverbot vermuten, welches aber keineswegs haltbar sein wird. Doch vor diesem Hintergrund scheint ein Kurs von unter 1000$, wenn auch nur kurzfristig, durchaus möglich zu sein. In Euro stellt sich aber ein anderes Szenarien dar, da der Dollar weiter steigt und somit Gold in Euro auch in den nächsten Wochen relativ werthaltig sein dürfte. Vor allem die Goldminenaktien waren seit Beginn der Situation und der Nachrichten in Indien relativ stabil. Doch derart Nachrichten und Meldungen eines Einbruchs des Goldkurses führte in der Vergangenheit immer öfter dazu, gegenläufige Reaktionen zu realisieren. Ein sicherer Hafen Gold stecht in einem großem Maße der ungehinderten Geldschöpfung durch staatlich begünstigte Banken entgegen. Der Kauf physischen Goldes ist außerdem der Regierung zu wider, da dieses (noch) meist nicht steuerpflichtig ist. Außerdem steht Gold gravierend dem von sämtlichen Regierungen ausgenutzten und implementieren Giralgeldschöpfungsprozess entgegen. Antizyklisch zu investieren ist in schwierigen Zeiten wie der heutigen sicherlich nicht die schlechteste Strategie. Eben auch im Hinblick der ungeminderten Kauflust und Investitionen der Inder in Goldanlagen, trotz kurzfristigem Einbruch. Vor allem wo es grundlegend zielgerichteter sein sollte das Guthaben eher zu sichern, als große Gewinne zu machen. Das scheint doch eher die Erkenntnis der Stunde sein zu müssen.

Indien gibt bei der Jagd nach Steuern den Ton vor. Gefährliche wird es dann, wenn andere folgen. In Europa sehen wir tatsächlich Anzeichen eines derartigen Vorgehen, wie es in Indien vollzogen wird. Die Regierungen werden sagen, der Terrorismus wird durch Gold finanziert, um den besorgten Bürgern diesen sicheren Hafen zu versperren und zu verbieten. Das Vertrauen der Menschen in ihre Regierungen schwindet doch zusehends.

Marcel L.

 

weiterführende Infos: http://wissensfieber.de/finanzmarktanalysen/

  • Hoffnungslos verwählt

    Politisch passiert hier immer noch nichts zufällig. Wir stehen vor gravierenden gesellschaftlichen Verwerfungen und Konflikten. Das wird vor allem in der heißen Phase des Bundestagswahlkampf und übergeordnet an den bürgerlichen Reaktionen auf die europäischen zentralistischen Pläne, deren „Rettungsprogramm“, deutlich. Viele befürchten eine noch tiefergreifendere systemische Krise, doch die Entwicklung bis dahin scheint dabei völlig vernebelt. Vor allem die politischen Ursachen sind in der Gesellschaft stellenweise deutlich wenig erfasst. Für die einen ist es aber eine existentielle Krise des Sozialismus, für die anderen der jähe Höhepunkt des umfassenden kapitalistischen Streben. Derart Begrifflichkeiten propagieren permanent unterschiedliche Facetten und Auffassungen schon in sich. […]

  • Der staatliche Kollaps

    Das anberaumte stete und zwanghafte Wirtschaftswachstum, vor allem die damit eng verbundene unbegrenzte Schöpfung von Buchgeld (oder Schuldgeld), wird letztendlich seine Tribute fordern (müssen). Die Geldmittel sind heute fast ausschließlich noch durch Schulden und Schuldscheine gedeckt, die letztlich nur ein Zahlungsversprechen in die Zukunft an sich tragen. Alte Kredite werden durch neue Schuldverschreibungen abgelöst, ohne auch nur ansatzweise einer Kredittilgung (Ausnahme Zinstilgung) beizukommen. Vor allem die Regierungen der hochverschuldeten Staaten (annähernd ohne Ausnahme) bedienen sich dieser maßlosen Tugend. Die Schulden, oder dem vorher genannten zugrunde liegend „gerade mal“ (aber in erheblichen Umfang) die Zinsen, müssen durch erhobene Steuern und veräußerte […]

  • Wahlperioden verkürzen

    Entgegen der derzeitigen Forderungen und Pläne, augenscheinlich aller Beteiligten im deutschen Bundestag, (dahingehend scheint man sich wieder mal einig), sollte es eher daran sein, die Wahlperioden zu verkürzen, als auch die Wahlen zu vereinfachen und vor allem die Wahlkämpfe abzuschaffen, somit als demokratisch rückständig und unzweckdienlich entfallen zu lassen, als jene politische „Ruhephase“ der Darsteller auf 5 Jahre zu verlängern. Da der Wahlkampf gefühlt sich sowieso mehr als ein Jahr zäh veranstaltet, tatsächliches politisches Handeln dem Stillstand innerhalb dieser Zeit erlegen scheint, könnte man beispielsweise eine 2 jährige Amtsperiode aller besetzbaren Posten in der Politik, dahingehend (effektiver) gleich zur gesellschaftlichen […]

  • Die Vorherrschaft auf dem eurasischen Kontinent

    Das eurasische Schachbrett – Eine Analyse Um die us-amerikanische Herrschaftsallüren sicherzustellen, gilt es natürlich vor allem auf dem eurasischen Kontinent die Vormachtstellung zu behaupten und auszubauen, so dass die eine Weltordnung etabliert werden kann. Oberflächlich betrachtet mutet der Plan, mit dem vor allem der kürzlich verstorbene Zbigniew Brzezinski aufleuchtete, weniger aggressiv an, als das die politischen Ziele und Handlungen der USA stetig konstruiert, nun mal auch teilweise praktiziert werden. (Anm.: Die angeführten Auszüge und Textpassagen stellen Strategien aus Brzezinskis Buch zur imperialistischen Geostrategie der USA dar.) Sogar von einer „Weltgemeinschaft“ mit fundamentalen menschlichen Interessen und einer wirksamen Zusammenarbeit ist die […]

  • Die politische Agenda schützt keine Menschen

    In den amerikanischen Medien gibt es selbstverständlich erneut Stimmen, die vordergründig eine vom Menschen gemachte Klimaerwärmung für den Hurrikan und die enormen Schäden dieser „Naturkatastrophe“ verantwortlich machen. Dabei scheinen schon bei genauer Betrachtung die Begrifflichkeiten völlig falsch gewählt zu sein, denn was der Mensch als Katastrophe dahingehend bezeichnet, spiegelt ausschließlich sein eigenes und nützliches Bild von der ihm gewillt treu ergebenen Natur wieder, vergisst aber all zu oft völlig natürliche Gegebenheiten und Gewalten, die durch spezielle Wetterlagen, Verschiebung der kontinentalen Platten oder der natürlich Zusammensetzung der Erdkruste einen normalen Ablauf eines komplexen Systems darstellen. Und das seit jeher. Von der […]

  • Digitalisierung hat zwei Seiten

    Mit allen bezeichnenden Vorzügen der Digitalisierung, steigt auch die Gefahr des massenhaften, digitalen Datenmissbrauchs. Eben das sollte bei aller Euphorie für Zukunftstechnologien auch bedacht sein, denn letztlich sollte jeder selbst Sorge dafür tragen, seine persönlichen Daten über Geldgeschäfte, Kontoführung bis hin zum Internetauftritt oder sogar Fahrzeugsteuerung geschützt zu wissen. Wenn dies mit persönlichen und individuellen Einschätzung nicht vereinbart werden kann, ist es nur legitim, sich auch persönlich dem gesellschaftlichen Aufbruch in ein neues Zeitalter zu verschließen, gegebenenfalls Dinge abzulehnen ohne dafür grundlegend verurteilt bzw. zum Gegenteil verpflichtet zu werden. Es sollte jedem frei stehen, sich seiner persönlichen Entfaltung nach, auch […]

  • Finanzpolitisch Bankrott

    Die derzeitige Notenbankpolitik der negativen Zinsen verstärkt nochmals die Kluft zwischen Arm und Reich. Die Vermögen der Reichen sind durch steigende Aktienmärkte um ein vielfaches gewachsen, währenddessen die der Mittelschicht substanziell stagnierten. Zusätzlich verschärft sich die Pensionskrise durch negative Renditen in der privaten Altersvorsorge. Ferner investierten viele der börsennotierten Unternehmen vorhandenes Kapital tendenziell in Aktienrückkaufprogramme als es in einem unsicheren Umfeld seit der Finanzkrise zu reinvestieren. Auch das Mär vom Jobwunder ist niemals eingetreten. Zusätzlich erhöht die Geldpolitik der Regierungen die Unsicherheiten für ausschließlich alle Teile der Bevölkerung, ob es nun Konsumenten oder Unternehmer sind. Hinzu kommt das völlig unsichere […]

  • Nebelkerzen und Feindbilder

    Nordkorea als Einfallstor Sobald die westliche Propaganda permanent und typischerweise tendenziös über die Feinde der Vereinigten Staaten oder Europas berichtet, sollte eben das doch tiefgründig stutzig machen. Diktatoren gibt es scheinbar nun mal nur außerhalb der hochgeschätzten westlichen Demokratien, das auch noch nur selten mit Ausnahmen. Vor allem wenn die derzeit größte Militärnation und „bewährte“ Atommacht, immerhin hat die USA derer zwei Atombomben schon an zivilen Gesellschaften getestet, von einem vergleichsweise Zwergenstaat einseitig attackiert und provoziert werden soll, sind medial verbreitete Informationen eigentlich permanent anzuzweifeln und zu hinterfragen. Da die USA seit Jahrzehnten ausschließlich inszenierte und eigens finanziert „Feinde“ hervorbrachte, […]

  • Der neue deutsche Imperialismus

    All zu oft wird von neuen emanzipatorischen Stoßrichtungen deutscher Außen- und Innenpolitik gesprochen, von neuen Interessen und Anreizen einer neuerlichen Entwicklung aus reinen (deutschen) „Selbstwillen“ und für eigene politische (nicht aber gesellschaftliche) Macht, vor allem im geopolitischen und wirtschaftsglobalistischen Kräftemessen. Das aber ist schlicht unglaubwürdig und bei genauer Betrachtung völlig absurd. In der Form, wie es teilweise angenommen wird, wäre es nicht einmal wünschenswert. Deutschland hat bislang weder die Mittel und Rahmenbedingungen, noch die gesellschaftlichen/politischen, aber auch medialen Größen, sich von allen Lasten und einem abgehobenen (Welt-)Herrschaftsmodell loszusagen. Gerade das wird auch deutlich in diversen Papieren, die man dahingehend anführt. […]

3 Trackbacks / Pingbacks

  1. Australien ist der nächste Kandidat für Bargeldeinschränkung – Wissensfieber
  2. Wissensfieber
  3. Der sichere Hafen in Zeiten eines drohenden Bargeldverbotes – Wissensfieber

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*