Italien offenbart die Entwicklung

Das Computermodell von Martin Armstrong prognostiziert derweilen eine europäische Währungs- und Staatsschuldenkrise bis 2021, da sich voraussichtlich die Zinsen für neue Schulden in einem kurzem Zeitfenster rapide nach oben entwickeln. Das wird die Staatsschulden explodieren lassen und die Regierungen dazu befähigen, Steuern zu erhöhen und damit schrittweise Guthaben und Eigentum weiterhin zu enteignen. Die Bestätigung dessen findet sich neuerlich in Italien, wo die Regierungsbildung sogar durch den Präsidenten erschwert wird. Die Menschen haben wieder einmal die EU in ihrer jetzigen Form abgewählt. Die Zinssätze für neue Schulden haben sich im Zuge dessen innerhalb weniger Tage verdoppelt und liegen momentan um die 2,5 %. Die Unsicherheit wird keine Abnehmer für staatliche Papiere finden. Italien trägt auch eine der Hauptlasten der von oben herab gesteuerten Migration in die europäische Union. Die gesellschaftlichen Konflikte verstärken sich auf Grund einer elitären Politik von ausschließlich Eigeninteressen und Gier damit zusehends.

So ist der Euro gegenüber dem Dollar in den letzten Tagen und vergangen Wochen massiv zurückgegangen, was sich als Trendwende abzeichnet. Guthaben in die Eurozone wird unterdessen vermehrt vermieden, was den Dollar voraussichtlich auch in den nächsten Monaten und Jahren steigen lässt. Die meisten Schulden der Regierungen, speziell in den Entwicklungsländern sind Schulden in Dollar. Ein zu starker Dollar wird darüber hinaus die Weltwirtschaft zu stark belasten und die Währungskrise beschleunigen. Die Schulden werden weiter steigen und große Verluste verursachen. Das wird erst den Ruf nach einer unabhängigen Reservewährung groß werden lassen. Wir erleben tatsächlich gerade den Fall des Westens und im Zuge dessen den Aufstieg Asiens zur Wirtschafts- und Finanzmacht nach 2032. Die Unterschiede werden wahrscheinlich dennoch gering sein. China wird alles abwirtschaften, was der Westen bis jetzt nicht geschafft hat. Ein Wandel würde nur über die Verhaltensweisen aller Menschen auf diesen Planeten möglich sein, doch dazu mag das Streben noch außergewöhnlichen Wohlstand im gewissenlosen Handeln bei den allermeisten Individuen zu groß sein. Es wird niemals ein völliges Gleichgewicht auf dieser Welt geben, so wie es niemals den sehnlichst erwünschten Frieden geben wird. Ja, solange die Menschen nicht in der Lage sind, effizient, sparsam und respektvoll allen Gesellschaften und Lebewesen gegenüber zu leben.

Marcel L.

1 Comments

  1. volle Zustimmung nur das die Regierungen in Eigennutz die Steuern und Abgaben erhöhen den sie leben wie seit eh und je von tausenden Jahren in Verschwendung und Überfluss, Beweis stetig steigende Srteuereinnahmen bzw. -auspressung

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