Katar als neuerliches Bauernopfer und Sündenbock US-amerikanischer Außenpolitik

Die Brandstiftung im Nahen Osten hält also weiter an. Katar scheint längst nicht linientreu der kapitalistischen Politik derer zu sein, die sich hinter dem us-amerikanischen Imperialismus mit all seinem militärisch-industriellen Komplex verstecken. Es mag kein Zufall sein, dass ein plötzliches Wirtschaftsembargo gegen Katar, angeblich initiiert durch die Saudis und ihren Verbündeten, kurz darauf folgen, nachdem Trump sich auf weite Reise durch den Nahen Osten gemacht hat, das (Zweck)Bündnis gegen den Iran, den offen ausgesprochenen Erzfeind, zu formieren. Dazu sei aber noch gesagt, daß es grundlegend falsch ist, permanent Trump allein mit dem imperialen Terror in Verbindung zu bringen, denn das entschuldet in weiten Teilen die Personen und Gruppierungen (Rothschilds, etc.), die tatsächlich ein Interesse daran haben, den Iran im Nahen Osten zu schwächen und vor allem Kontrolle über deren Ressourcen und geostrategischen Spielorte, zur Not mit Mitteln des Krieges zu übernehmen. Das kann eigentlich Trump als Geschäftsmann nicht. Vor allem die Politik in Israel ist stetig daran die Opferrolle zu übernehmen und den Iran in seiner Macht zu eliminieren. In wie weit die neuerlichen Terroranschläge in Europa dahingehend eine Rolle spielen ist schwer zu sagen, sollten sie aber auch nicht in diesem direkten Bezug hervorgebracht wurden sein, darf man sich doch über den Zeitpunkt wirklich freuen, um neue Zustimmung des Krieges und den Hass unter der Bevölkerung gegen den Erzfeind „den aggressiven Moslem“ zu stiften. Ist erst mal die Willigkeit zum Krieg da, bedarf es auch keiner großen Anstrengung die Menschen in bevorzugte Richtungen zu lenken. Ein leichtes scheint es die Menschen zu manipulieren und vor allem Feindbilder zu erzeugen, macht man den hinterhältig Menschen weiß, der Feind bedrohe die eigenen Leben. Das sollte vor allem bezüglich der terroristischen Anschläge (Staatsterrorismus) in europäischen Großstätten kritisch betrachtet werden.

Katar hat nun bedeutende Probleme sich über Landesgrenzen mit Lebensmitteln zu versorgen, da es eine Halbinsel ist, die ausschließlich an ihrer westlichen Flanke an Saudi Arabien grenzt. Schon jetzt scheinen die Menschen dort eine Lebensmittelknappheit zu befürchten, was gerne Ängste und Wut gegen die eigene Regierung auslösen soll. Außerdem besitzen die Kataris selbst weite Teile des größten zusammenhängenden Erdgasfeldes, das bisher entdeckt wurde. Besser als „Verbündeten“ einen „Freundschaftspreis“ für ihr Erdgas zu zahlen, wäre es natürlich selbst über die Ressourcen zu bestimmen und sich ungehemmt daran zu bedienen. Wirtschaftsembargos, wie es nun gegen Katar verhängt wurde, dienen darüber hinaus ausschließlich dazu, die Gesellschaft gegen die politische Führung aufzubringen, diese Führung zu stürzen oder eben auf eigene Linie zu bringen. Die deutschen Medien berichten, Katar würde den internationalen Terrorismus unterstützen, deshalb seien die Beziehungen abgebrochen wurden. Selbst der illusionierte Fussball muss herhalten, um Katar als Schurkenstaat die Fußball WM abtrünnig zu machen. Da in der FIFA sowieso nur korrupte Leute sitzen, sollte es ein leichtes sein jemanden zu finden, der vor laufenden Kameras derart Statement vor der Fußballreligion zum Besten gibt. Natürlich wird im gleichen Atemzug, wie es endlich nötig wäre, nicht genannt, das die Saudis als Stellvertreter und Marionetten der USA und Israel grundlegend ebenfalls den Terrorismus unterstützen, das Katar zuvor auch im europäischen Interesse als Terrorstaat unterstützt wurde, das Waffen aus Deutschland nicht nur einmal an Terroristen geliefert wurden, die man als Verbündete und Kämpfer gegen den Terrorismus angibt. Eben das auch Katar seit Jahren daran gelegen ist im Interesse Europas die syrische Regierung zu stürzen, ein Pipelineprojekt durch Syrien zu realisieren, deshalb Europas Regierungen und Lobbyisten sehr zum eigenen Vorteil daran mitgeholfen haben den syrischen Präsidenten und seine Regierung zu stürzen und der syrischen Bevölkerung unendliches Leid zu bringen oder die Flüchtlingskrise als Hauptakteure neben der politische Führung der USA im eigenen Interesse voranzubringen. Das die sunnitischen islamgeprägten Teile dieser Region und Religion weiterhin gegen die shiitischen Führungen und Menschen ausgespielt werden. Wieder einmal wird ersichtlich wie verlogen die Politik und die Medien überhaupt sind, und das man nicht davon abrückt, den motivierten Kräften, die unbedingt gewillt sind eine ganze Region weiterhin in Brand zu stecken, die Unterstützung zu verwehren. Und nun mehr endlich der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken, damit ein Massenmorden, zurückzuführen auf Manipulationen und Befeuern von religiösen Konflikten, im rohstoffreichsten Teil der Welt zu beenden. Vor allem auch bei uns die Gefahr eines größeren Konflikts zu entschärfen.

Dabei wird schlussendlich Katar von seinen vermeintlichen Partner vorgeworfen, sämtliche Oppositionen zu unterstützen, die ebenfalls iranische Interessen vertreten und sich gegen die saudische Königshaus stellen. Außerdem unterhält Katar noch umfangreiche wirtschaftliche Beziehung mit ihren Nachbarn Iran, was auch der israelischen Führung grundlegend missfallen dürfte und in der Hoffnung auftritt, ein schwächendes und abrückendes Katar würde auch den Iran weiter schwächen. Vieles scheint nun doch auf Initiative der Interessen der USA und seinen treuesten Partner in der Region zurückzuführen sein, von deren Seite man bekanntlicherweise gerne Gruppen und Regierungen gegeneinander ausspielt, um somit Regionen zu destabilisieren und zu radikalisieren. Denn ein größerer Unterstützer und Bruder in der Region ist nun mal Israel, welches auch nicht wirklich gute Beziehungen zu Saudi Arabien vertritt. Die Ressourcen der USA (Militär, Infrastruktur) mehr als Werkzeug gegen die Feinde im Nahen Osten zu benutzen, von sich selbst größtenteils abzulenken. Darum dürfte Trump auch die saudischen Gespräche und Strategien unmittelbar und aus erster Hand nach Israel getragen haben. Auch ist die Israel-Lobby eine der stärksten in den USA und das kommt nicht von ungefähr. Das verdeutlicht nur, das die USA als solches selbst Stellvertreter und Vorwand darstellen, mit all ihren Imperialismus, fremde Gruppen zu unterstützen und anbei das Großkapital auf Kosten von vielen zehntausenden Steuerzahlern zu bereichern.

In Katar, wie auch in Bahrain befinden sich US-militärgenutzte Luftwaffenbasen, die für die USA in ihrer Geostrategie im persischen Golf von allerwichtigster Bedeutung sind. Das nur mal zur Veranschaulichung. Hier scheinen sich momentan sämtliche Interessen aller großen Nationen und Atommächte dieser Welt zu treffen. Russland versucht in Syrien seinen Status als wichtiger Erdgaslieferant nach Europa zu verteidigen und auch eine geostrategische Position im Nahen Osten zu behalten. Außerdem seine Bündnisse vorgeblich zu verteidigen, vielleicht aber auch eine neues Stück vom Kuchen abzubekommen. Europa versucht sich in neuem Kolonialismus angeführt von Frankreich und unterstützt durch seine terroristischen Verbündeten. Die USA versuchen krampfhaft ihre imperiale Stärke zu verteidigen und eine Front gegen die chinesische Konkurrenz aufzubringen, darüber hinaus Israel eine Vormachtstellung im Nahen Osten mit all seinen Reichtümern und Ressourcen (Wasser, Öl) zu ermöglichen, dazu zählt in erster Linie den Iran als Macht im Nahen Osten zu schwächen. Und China versucht darüber hinaus auch seine Grundlagen für ein neuerlich aufstrebendes Imperium zu sichern. Schlussendlich verheißt das alles nichts gutes für die kommenden Jahre, da auch das westliche kapitalistische System seinen Grenzen entgegengeht, was eben Kriege und Krise eskalieren lässt. Den wie unlängst sichtbar geht ein Untergang einer Herrschaft und dessen wohlstandsbehafteten Systems mit deutlich zunehmender Aggressivität einher, die oftmals nur einen Ausweg und Möglichkeit für den Erhalt kennt. Krieg und Terror, auch zum Machterhalt in die eigene Bevölkerung. Und Steuern zur Finanzierung.

Marcel L.

  • Die schleichende Krise

    Tatsächlich scheint vieles der heutigen Zeit nicht neu. Außer dem technischen Fortschritt ist man augenscheinlich gesellschaftlich und wirtschaftlich dem letzten Jahrhundert keinesfalls vorangekommen. Vor allem doch aber nicht menschlich. So legt man immer öfter wieder einen Maßstab an, die heutigen Ereignisse in die Zeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu projizieren. Ja, im Grunde doch ein Stück weit zurecht!? Nur der Ausgang bleibt offen, die Gefahren schrecken aber dennoch viele Kritiker vor der Zukunft. Die Unsicherheit ist derzeit groß und scheint sich in den kommenden Jahren zu beschleunigen. Gerade wegen einer Politik, in der die Regierungen wenig qualifiziert zu […]

  • G20 Protest – Wer kämpft gegen wen?

    Schon momentan im Vorfeld des G20 Gipfels wird dieser mit Krawallen und übermäßiger Gewalt begleitet. Ja, auch eine überwiegend große Anzahl von Heuchlern und Ignoranten sind mal wieder in den Medien, den Kommentarspalten und den sozialen Netzwerken unterwegs. Über die Geschehnisse darf sich jeder sein eigenes Bild im Internet machen, vom Fernsehgerät ist eigentlich abzuraten, da dort grundlegend tendenziös berichtet wird. Auch das Thema „Böse“ und „Gut“ soll an dieser Stelle nicht erörtert werden. Fest steht, dass sich wiedermal Millionen von Menschen vor den Karren der Politik haben spannen lassen, um sich schlussendlich gegenseitig zu beschimpfen und zu bekämpfen. Vielen […]

  • Die Zäsur vom „Wahrheitsministerium“

    Entgegen der Manipulation ist die politische „Wahrheit“ wohl die verlogenste. Allen rethorischen „Meisterwerken“ der derzeitigen deutschen Regierung zum Trotz, zielt der neue Gesetzentwurf zum „Netzdurchsetzungsgesetz“ einzig darauf ab, Kritik an der Politik der deutschen Regierung, die tatsächlich keineswegs gesellschaftskonform daherkommt, zu unterdrücken. Somit die Meinungsfreiheit speziell seiner aufbegehrenden Bürger und aufrichtigen Beobachter zu verbieten. Und die Kommentarspalten derzeit strotzen nur so von Ablehnung gegenüber den „Wahrheitsministerien“ in Berlin. Zurecht. In vielen (alternativen) Verlautbarungen steht diese Knechtschaft, nun auch der freien Meinungsäußerung, vor allem eben zu politischen Übeln, als das undemokratischste, was eine westliche Regierung jemals beschlossen hat. Dabei war bisher […]

  • Die Angst der Politik vor dem Volk

    Der G20-Gipfel in Hamburg Die Maske des hiesigen Staates fällt zusehends. Man benutzt die Heuchelei an Maßnahmen zur Terrorbekämpfung ausdrücklich um politische Interessen zu sichern. Die Gesellschaft bleibt natürlich außen vor, erlangt sich ferner Drohungen zur gewaltbereiten Bekämpfung durch die aufmarschierte staatliche Armada an Polizisten und Sicherheitspersonalien, im Falle sich dem Maßregelungen und Anordnungen des Staatsapparates nicht zu beugen. Das G20 Treffen in Hamburg scheint wieder einmal zur Zerreißprobe zu werden. Man darf sich einen Vorgeschmack auf das (eventuell) Kommende in den nächsten Jahren erhaschen. Irgendwann müssen die Menschen nun mal merken wie habgierig sie von staatlicher Seite geschröpft, belogen […]

  • Das BGE ist Teil des Problems

    Das BGE ist Teil des Problems, ändert oder revolutioniert kein problembehaftetes System, wie das unsere. Es wird wahrscheinlich nicht mal die Schmerzen lindern. Merkwürdigerweise wird die Diskussion zum „Bedingungslosen Grundeinkommen“ von denen Personen geführt, die dieses Grundeinkommen grundlegend gar nicht zum „Existieren“ benötigen, ferner aber scheinheilig, verlogen und in weiser Voraussicht ihr eigenes Dasein und den Wohlstand selbstverständlich behalten oder gar maximieren wollen. Im Zuge einer tiefen Krise des kapitalistischen Systems, und sich zuspitzender Entwicklungen in den nächsten Jahren, müssen schlichtweg neue Ideen her, wie man dieses auf Wachstum basierende System durch die Manipulation der überwiegend kleinen Leute weiterhin zwangsbeatmen […]

  • Zensur hat Konjunktur

    Das neue „Netzdurchsetzungsgesetz“ Tatsächlich ist das neu beschlossenen „Netzdurchsetzungsgesetz“, umgangssprachlich und abwertend „Zensur-Gesetz“ gar nicht so schlecht, wie es im ersten Blick den Anschein macht. Einschränkungen in Persönlichkeitsrechten kommen dieser Tage aber grundlegend schön geschmückt, lüg(ck)enbehaftet und in der Tat eher politische (persönliche) als gesellschaftliche Interessen vertretend daher. Die Zusammenhänge sind daher nötig zu verstehen und trotz der Komplexität dahingehend zu verarbeiten, dass letztendlich doch mit Recht behauptet werden kann, immense Gefahren für die Meinungs- und Bewegungsfreiheit großer Gesellschaftsteile auf dem Spiel stehend zu sehen. Vor allem gegen jene elitären Interessen und Personen, die sich selber mit Hilfe des staatlichen […]

  • Zum Wohle des Volkes

    Wir werden nie in einem Staat frei von Verbrechen leben. Derart zu hoffen und zu denken ist tatsächlich Utopie. Nicht etwa nur, weil es immer Kriminalität geben wird, solange es Menschen geben wird, die nebeneinander leben, zudem Neid, Missgunst, Hass oder einfach nur Dummheit. Nein auch weil die staatliche Gewalt zusehends profitiert von dieser Kriminalität innerhalb der Gesellschaft. Vor allem von der gesellschaftlichen Diskrepanz. Derartiges als Vorwände benutzt, ihre eigene, perfide Agenda zu verwirklichen. Gerade das ist unlängst an der Migrationspolitik klar deutlich geworden. Direkte Beteiligung staatlicher Dienste scheinen da ganz und gar nicht ausgeschlossen. Derzeit werden die medial verbreiteten […]

  • Vorwärts immer, rückwärts nimmer

    Kritikern heutiger politischer, wirtschaftlicher Strukturen wird natürlich vorgeworfen, keine Alternativen oder gar Lösungen für ihre Konflikte und das Aufbegehren gegen befundene essentielle Probleme zu benennen. Das ist aber in dieser geforderten Form oftmals auch gar nicht notwendig, da viele der heutigen Probleme gar nicht existieren würden, wenn das kapitalistische, rein auf Wohlstandsdrang basierte heutige System nicht derart Formen angenommen hätte, dass viele privilegierte Gesellschaftsteile schon seit längeren grundlegend über ihre (absolut) notwendigen Verhältnisse leben. Was sichtbare Probleme, die nun kaum zu leugnen sind, mit sich bringt. Die letztendlich trauriger Weise nur noch wenig tatsächlicher Werte (philosophisch) in sich tragen. Jene […]

  • Verlaufen im Niemandsland des Kapitalismus

    Die bisherigen Regierungen und einflussreichsten Gruppen, darüber hinaus Firmenbosse und Vorstände des westlichen Kapitalismus sehen sich zusehends mit einer Situation konfrontiert, in der die Menschen der alteingesessenen und abgedroschenen Politik, Herrschaft und Philosophie mehrheitlich den Rücken kehren. Zudem befinden wir uns in einer tiefen Systemkrise, in der die Menschen, egal welcher Herkunft, Schicht oder gesellschaftlichen Status Quo grundlegend unzufriedener werden. Nicht weil fundamental der Wohlstand oder sonst irgendetwas lebensnotwendiges fehlen würde, ganz im Gegenteil, sondern weil augenscheinlich die Verteilung des Wohlstands als ungerecht angesehen wird. Auch ein zwangsweise begrenztes Wachstum wird realistisch von denjenigen registriert, die seit nunmehr Jahrzehnten diese […]

  • Das hässliche „V-Wort“

    Links zu folgenden Verschwörungs-, Hetz-, Propaganda- oder extremistischen Blogs werden auf readmore nicht geduldet und können geahndet werden: – … – wissensfieber.de Mittlerweile wird Wissensfieber.de durch die eine oder andere Quelle als „Verschwörungs-, Hetz-, Propaganda- oder extremistischen Blog“ bezeichnet. Dem stehe ich grundlegend entgegen und widerspreche derart unbegründeten Thesen, Anfeindung und Anschuldigung umfassend. Selbstverständlich war das nicht anders zu erwarten, als ich mich Anfang 2016 entschloss, (eigennützig, denn ich kämpfe auch für meine freiheitlichen, friedlichen Werte, meine Umwelt und das Wohl ausschließlich aller Lebewesen die mich umgeben, doch keineswegs für direkte finanzielle Vorteile,) über Missstände, vor allem in der etablierten […]

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*