Koexistenz muss möglich sein

Warum halten wir nicht mal für ein Moment inne und fragen uns tatsächlich, was wir anderen mitfühlenden Wesen mit unserer Lebensweise, den unersättlichen Fortschrittswillen (Wahn) und dem Streben nach grenzenlosen Wohlstand alles antun?! Mit unserer Naivität und blinden Sturheit durch die Welt zu gehen. Gedanken- und Respektlos nicht nur anderen Menschen, sondern auch vor allem anderen Tieren gegenüber. Es wäre tatsächlich an der Zeit die Augen nicht mehr vor allem Unangenehmen und Unbequemen zu verschließen, dass es wirklich mal erforderlich macht, nötige Anstrengungen zu unternehmen oder zu verstehen, wie grausam teilweise die Substanz unserer Gesellschaft und der menschlichen Natur wirklich ist. Vor allem ob es Alternativen gibt. Vor allem mit anderen Lebewesen in einer Koexistenz zu leben mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt. Das man eben nicht auf die Raupe, die Spinne oder die Heuschrecke tritt. Es ist schon traurig das überhaupt thematisieren zu müssen. Speziell die Frage nach den Alternativen zu alten Gewohnheiten zu beantworten scheint doch sehr schwer, rechtfertigt aber keineswegs aus Bequemlichkeit nicht große Anstrengungen anzustellen, manchmal auch zurückzustecken um den Mitgeschöpfen dieses Planeten eine gerechte Chancen einzugestehen, dem Menschen ebenbürtig einen Platz auf diesen Planeten einzunehmen. Eines unserer größten Probleme dahingehend ist das vorherrschende Geld- und Herrschaftssystem. Der Mensch lebt zudem immerwährend auf Kosten von anderen Lebewesen auf diesen Planeten und besitzt die unglaubliche Arroganz, viel mehr die Ignoranz, sich dessen überhaupt bewusst zu sein. Jeder unserer Spezies fordert im Grunde für sich selbst Gerechtigkeit und Unversehrtheit ein, doch ist darüber hinaus nicht in der Lage dies anderen Lebewesen zuzugestehen, weil ein jeder sich prinzipiell als stärker und bestimmender empfindet. Es beherrschen grundlegend die negativen Eigenschaften das Handeln eines jeden Menschen, weil anderes in unseren heutigen Welt weitestgehend mit Verzicht einhergehen muss, was für die Mehrheit unüberwindbar ist. Dabei lohnt es sich vor allem mal darüber Gedanken zu machen, in wie fern es (noch) nötig ist, anderes Leben zu zerstören, Schmerzen zuzuführen, oder einfach erstmal dafür zu züchten, das eigene befristete Dasein nicht nur erträglicher, viel zu oft luxuriöser zu machen. Die Möglichkeiten und Gedanken müssen dahingehen, die eigenen Interessen zu verfolgen, ohne einen Anspruch über anderes Leben oder andere Lebensräume zu erheben. Der Schaden, den der Mensch heute schon mit seinem gewissenlosen Handeln angerichtet hat, ist teilweise nicht wieder in Ordnung zu bringen. Es mangelt grundlegend an der Sensibilität sich diese erforderliche Entwicklung für sich selbst einzugestehen. Viele unserer Hoffnungsträger verblassen schon beim genaueren Hinsehen.

https://www.peta.de/Vertragslabor-USA#thx

 

Ein überaus lesenswerten Artikel habe ich darüber auch im „Rubikon“ gefunden. Es lohnt sich auf jeden Fall mal sich die Zeit zu nehmen diesen wirklich ausführlichen Artikel durchzulesen und vor allem darüber Gedanken zu machen. Denn, es geht uns wirklich alle an.

https://www.rubikon.news/artikel/massenmord-im-anthropozan

 

1 Comments

  1. Was kann man von einer Spezies erwarten, die sich als »Krönung der Schöpfung« wähnt und das Leben ihrer eigenen Mitglieder nicht wertschätzt? Man schlägt sich die Köpfe ein, behandelt sich gegenseitig ausschließlich als Ware und versklavt sich.
    Man handelt Lebenszeit, Wissen, Gesundheit, Talente und Fertigkeiten als Wirtschaftsgut auf Stundenbasis und wundert sich, bei aller angeblichen Intelligenz, warum es so vielen Artgenossen nicht gut geht.
    Als einzige Spezies des Planeten, ist man davon übrzeugt, nur mit einem (Schuld)Geld überleben zu können. Man glaubt sogar daran, dass es arbeiten könne. Deshalb ist es diesen Lebewesen unbegreiflich, dass Gesellschaften und Natur nach anderen Regeln existieren und funktionieren.

    Die »Könige der Welt« haben nicht einmal ihr eigenes Leben verstanden und achten gelernt. Wie soll man sich dann um das Leid der Welt sorgen?

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