Kontroversen der menschengemachten „globalen Erhitzung“

Einflüsse auf das Klima

Das Klima ist per Definition ein statistischer Durchschnitt von wiederkehrenden Zuständen und Vorgänge an einem ganz bestimmten Ort unserer Erde. Klima lässt sich daher global gar nicht definieren. Es lässt somit eben kein einheitliches Bild zu, wie wir derzeit beobachten können. Während dessen wir in Europa einen im Durchschnitt wärmeren und trockeneren Sommer hatten, war der Winter in Australien überdurchschnittlich kalt. Die verschiedenen Wetterzustände legen das Klima fest. Währenddessen das Wetter kurze Zeiträume betrachtet, wird das Klima in längeren Perioden, meist 30 Jahren, statistisch ermittelt. Das Klima macht die unterschiedlichen Jahreszeiten aus und wird daraus folgend durch das Wetter bestimmt. Das Wetter ist dabei der kurzfristige Zustand der Atmosphäre. Einflüsse auf das Klima hat der Zustand der Atmosphäre, deren Prozesse (vgl. Wetter), aber vor allem auch die Zusammenkunft aller Sphären auf der Erde (Meere, Kontinente, Atmosphäre). Aber auch, was kaum Erwähnung findet, die Sonnenaktivität, eine sich verändernde Neigung der Erdachse und die elypsenförmige (instabile) Erdbahn um die Sonne. Diese trägt in besonderer Form zu Eiszeiten bzw. Warmzeiten bei. Hier scheint der Hauptfaktor und die Erklärung für die kurzfristigen Klimaschwankungen zu liegen, es lässt sich diesbezüglich am ehesten erklären. Dabei ist es wichtig festzustellen, dass eisfreie Polkappen erdgeschichtlich als Normalzustand gelten. Sie machen etwa 80-90 % der kompletten Geschichte aus. Die schmelzenden Polkappen drücken daher das Ende einer Eiszeit aus. Polkappen sind der eigentliche Ausnahmezustand. Erdgeschichtlich befinden wir uns in einer vorübergehenden Eiszeit. Klimaveränderungen laufen selten gleichmäßig ab, sondern unterliegen schnelleren Richtungsänderungen. Gegenwärtig befinden wir uns in einer Warmzeit, dem Holozän, innerhalb eines globalen Eiszeitalters. In derart Warmzeiten bleibt Eis in der Nähe der Pole meistens erhalten und das Klima relativ kalt. Es sind Durchschnittswerte mit denen verglichen wird. Die momentane Durchschnittstemperatur an der Erdoberfläche wird mit ca.14 – 15 Grad angegeben, wobei aber ein derartiger Wert letztlich recht wenig über die klimatischen Umstände in konkreten Gebieten aussagt.

In vergangenen erdgeschichtlichen Abschnitten gelten plattentektonische Verschiebungen, d.h. die Verschiebung der kontinentalen Platten, auch als Hauptursache für regionale und überregionale klimatische Veränderungen. Meeresströmungen verändern sich beispielsweise durch Verschiebung der Meeresstraßen in Folge des Drifts der tektonischen Platten. Meeresengen verändern ihren Durchfluss und bestimmen somit den Wärmefluss. Verändernde Wassertemperaturen in den Meeren aufgrund der Bewegung der Erdkruste verändern daher das Wetter und damit das Klima. Ein anderer Effekt dessen ist wiederum die erhöhte Aktivität von Vulkanen an den Bruchstellen der kontinentalen Platten.

Die Arktis

Die Arktis ist derzeit größtenteils ein von Land umgebenes Eismeer. Vor 40 – 50 Millionen Jahren, so vermutet man, gab es um den Nordpol warm-gemäßigte Temperaturen. Der Planet war den größten Teil seiner Geschichte eisfrei. Wahrscheinlich ist, das in der Arktis damals 50 Meter hohe Mammutbäume standen. In Bohrkernen aus dem arktischen Eis wurden Reste von Süßwasserpflanzen entdeckt. Das deutet darauf hin, dass die Arktis ein vom Rest abgeschlossenes Binnengewässer war. Ein wärmeres Klima lässt Pflanzen gedeihen, Tiere und kleinste Organismen Einzug halten. Natürliche Vielfalt entwickelt sich. Viele Organismen scheinen ausgestorben zu sein, aufgrund des stark abkühlenden Klimas vor runde 33 Millionen Jahren, als sich Eiskappen an den Polen bildeten. Erst vor 6000-7000 Jahren könnte die Arktis eisfrei gewesen sein. Wir befinden uns noch immer in einer übergeordneten Eiszeit, aber Schwankungen innerhalb sind erdgeschichtlich Normalität. Natur ist nicht linear und richtungsgebunden. Allemal schien aber damals viel weniger Eis zu existieren als es heute der Fall ist.

Das Schmelzen der Polkappen geht nicht automatisch proportional mit einem steigenden Meeresspiegel einher. Eine Hauptursache für ein sich verändernder Meeresspiegel scheint die Plattentektonik zu sein, die sich ständig verschiebenden Kontinentalplatten, sowie der daraus resultierenden vulkanischen Aktivität. Die Größen der Flächen (Land, Wasser) ändern sich mit kontinentalen Driftbewegungen. So misst man beispielsweise Driftraten von bis zu 20 cm pro Jahr, das sind enorme flächenmäßige Bewegungen, die an keiner Oberfläche ohne Auswirkungen bleiben. Große Teile des arktischen Meereis liegen unterhalb des Wasserspiegels, verdrängen daher viel Wassermasse, bzw. haben das Wasser in großen Eismassen gebunden. Gefrorenes Wasser bewirkt dabei immer eine Volumenausdehnung und eine Reduzierung des Volumen beim Abschmelzen. Grundlegend daher von einem Anstieg des Meeresspiegels zu sprechen, weil die Polkappen schmelzen spricht allenfalls primitive Denkmuster an und fördert an anderer Stelle teilweise die Annahme, gewisse Ziele und konkrete Denkmuster damit zu bewirken. Das komplexe System Erde kann derart vereinfachte Schlüsse gar nicht zulassen. Die gleichmäßige und konstante Verteilung von Wasser ist nicht möglich.

Der Meeresspiegel

Heutige Referenzwerte dienen der Einfachheit der Kommunikation und Vergleiche. Der Meeresspiegel ist ein gemittelter Wert in einem gewissen Zeitraum, so dass man Gezeiten etc. bestmöglich herausrechnen kann. Schon Nullniveaus unterschiedlicher Länder unterscheiden sich deshalb von Grund auf. Der Meeresspiegel ist außerdem abhängig von der Erdanziehungskraft. Je dichter der Erdmantel, desto höher ist die Erdanziehungskraft, die die Höhe des Wasserspiegels beeinflusst. Neben Regionen mit einem Anstieg des Meeresspiegels, gibt es auch jene, in denen der Meeresspiegel sinkt. Derzeit soll nach wissenschaftlichen Stand der Meeresspiegel relativ niedrig sein.

Eustasie bezeichnet das Vordringen und den Rückzug von Küstenlinien in geologischen Zeiträumen. Vor ca. 11000 Jahren endete das Plaistozän. Da in der letzten Kaltzeit vor der heutigen Warmzeit innerhalb des Plaistozäns große Wassermassen im Inlandeis gebunden waren, lag der Meeresspiegel zu der Zeit im Jungplaistozän etwa 130 Meter tiefer. Das glaziale Maximum lag vermutlich vor etwa 18000-21000 Jahren und bedeckte etwa 32% der Landfläche auf der Erde. Durch das darauffolgende Schmelzen der Gletscher erhöhte sich der Wasserstand im Durchschnitt um 5,75 mm pro Jahr, wobei man nun aus letzteren Erkenntnissen davon ausgehen kann, das hierbei nicht immer auch ein Schmelzen der Gletscher eine Rolle gespielt hat, da die Arktis vor 6000-7000 Jahren bereits eisfrei war und der Meeresspiegelanstieg sowieso kein lineares System sein kann. Der aktuelle und derzeit absolute Meeresspiegelanstieg laut IPC, der vom Menschen im 19. und 20 Jhd. verursacht sein soll, liegt bei 3,2mm pro Jahr, würde also noch unter dem Durchschnitt der letzten 20000 Jahre liegen. Wenn man also so will schwächt sich die bevorstehende „Sintflut“, wie es vor kurzen erst durch unseriöse Medien verbreitet wurde, momentan eher ab. Der Meeresspiegelanstieg verliert Intensität.

Das Klima und die natürlichen Veränderungen bringen so unendlich viele Faktoren auf der Erde zusammen, daß es im Grunde unmöglich ist dieses Gesamtsystem zu kontrollieren. Es ist aus meiner Sicht ein zu komplexes System Resultate festzuschreiben und zu berechnen. Wissenschaft die ganz speziell auf ein gewünschtes Ergbnis zuarbeitet kann keine seriösen Ergebnisse offenbaren. Ich halte es außerdem für nicht zielführend, diejenigen, die sich mit derart Zusammenhängen beschäftigen, als blöde Verschwöhrungstheoretiker zu denunzieren. Gelesen hab ich in letzter Zeit von Aluhüten oder anderen primitiven Beschimpfungen, die ebenfalls einzig auf Artikel und Beiträgen von staatlich und lobby-beeinflussten Medien zurückgehen. Tatsächlich beschäftigt werden sich die Wenigsten ausführlich mit vielen politischen Themen haben. Vieles des heute verbreiteten ist keine Wissenschaft und keine Tatsache, sondern in einem hohen Maß interessensgesteuert. Die Interessen hinter der globalen Erwärmung torpedieren damit eine seriöse Wissenschaft, was vor allem auch gesellschaftliche Gefahren mit sich bringt. Wer den primitiven Strickmustern vieler privaten oder staatlichen Medienorgane folgt, vor allem das so unendlich arrogant und selbstsicher nach außen trägt, sollte vorsichtig sein, sich damit selbst keinen Gefallen zu tun. Zumal die Beeinflussung und Manipulation von Gesellschaften für Macht und Wohlstand, vor allem das Regierung durch Angst und Panik, schon ein recht altes Mittel zum Selbstzweck ist. Aber doch immer wieder gut funktioniert.

Marcel L.

 

2 Comments

Leave a Comment