Politisches Spektakel in Köln

Trittbrettfahrer sind in der Kriminalistik Personen oder Gruppierungen, die sich entweder irreführend zu nicht von ihnen begangenen Straftaten bekennen oder notorisch, meist besonders spektakuläre Straftaten nachahmen. In der Regel soll damit öffentliche Aufmerksamkeit erweckt werden. Auf einen Zug aufzuspringen, von dem man sich persönliche und finanzielle Vorteile erhofft. Die heutige Politik zählt ohne Zweifel dazu. Ängste, Sorgen und vor allem Ignoranz und Naivität der Bürger auszunutzen, die mit einer völlig provokanten Masseneinwanderung und einer „islamistischen und extremistischen“ Propaganda einhergehen, um die Agenda des Sozialismus oder des Totalitarismus vollumfänglich umzusetzen. Darüber hinaus Kriege, die den schleichenden Zerfall der Strukturen entgegenwirken sollen. Die Situation an Silvester und die anschließenden Reaktionen offenbaren wiedermal wie perfide und manipulativ, vor allem selbstgerecht die Politik die derzeitige Situation ausnutzt und ihr zum eigenen Vorteil macht. Es beweist einmal mehr, dass die Politik der Verursacher der Masseneinwanderung ist, sogar mit Wohlwollen und keinerlei Selbstzweifel und Reue in sich trägt, schon heute für unzählige Verbrechen und den Hass zwischen den Völkern verantwortliche zu sein. Im letzten Jahr wurde begonnen in Köln ein Exempel zu statuieren, welches derzeit die Früchte trägt. Köln steht jedoch als Symbol für eine Politik, die jegliche Skrupel missen lässt.

Ein Jahr nach dem medialen Aufschrei wird nun versucht, die Notwendigkeit eines „starken Staates“ mit Hilfe übermäßiger polizeilicher Präsenz zu rechtfertigen, den Bürgern grundlegend Maßnahmen, die dem Staat mehr Macht verleihen und eine Situation des alternativlosen Sicherheitskonzepts näher zu bringen, ja sogar Begeisterung und Verlangen danach zu erwirken.

Es fällt schwer der Politik kein Vorsatz vorzuwerfen für die Situation am Silvesterabend mit der Präsenz von mehren Hundertschaften an Polizeieinsatzkräften. Die genaue Zahl dürfte bislang bei ca. 1700 Polizisten liegen, die am Silvesterabend in Köln im Einsatz waren. Gerade diese Situation sollte beunruhigen.

Stellt sich doch die Frage, warum Köln als eine besondere Anlaufstation von „jungen Nordafrikanern“, wie es regelrecht gebetsmühlenartig seit dieser Woche durch die Presse verbreitet wird, geworden ist. Diese kamen, polizeilichen Angaben zu Folge, sogar mit Zügen aus den umliegenden Gegenden. Speziell von Anreisen aus Frankreich ist die Rede, die man schon aufgrund von Informationen im voraus erwartet hatte. Merkwürdig. Der angepriesene Erfolg der Polizei ist auch daraus entstanden, das der Kölner Hauptbahnhof wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt Anlaufpunkt von nur Migranten und Gruppen der selben Herkunft sein konnte, da man durch die mediale Berichterstattung und die Hysterie das ganze vergangene Jahr über wohl kaum mit großen Mengen Einheimischer, jungen Frauen oder gar Familien rechnen konnte. Also ist dahingehend ein differenzierter Blick zum Schutz „Unbeteiligter“ fast unrelevant. Die positiven Statistiken sind reine Ansichtssache.

Es ist doch wohl eine große Vorstellung um Brot und Spiele, die man der Gesellschaft hier vorsetzt. Es lässt die ganz große Kritik an der aktuellen Politik missen, die von Seiten polizeilicher Führung allen voran diskussionswürdig wäre. Im Grunde auch von offizieller Seite dringend von Nöten wäre. Vor allem die Hintergründe zu beleuchten. Mit Nichten soll an dieser Stelle die polizeiliche Arbeit abgewertet werden, auch diese sind mehr oder weniger Opfer dieses Systems, riskieren viel für diese Politik.

Doch eben stellt ein derartige Einsatz überhaupt keine Erfolg dar, denn aus einer katastrophalen Politik gegen jegliche Gesellschaften kann man auch mit viel guten Willen im Anschluss keinen Erfolg in der Lage machen, ohne jegliche Ursachen und Fehlentwicklung wenigstens nur anzusprechen. Speziell wenn dahinter totalitäre Maßnahmen für die Zukunft vermutet werden können. Man kann kaum noch von Realsatire oder Ironie sprechen, wenn man bedenkt, daß man diese Situation weiterhin vorsätzlich eskalieren lässt, medial ausschlachtet und die Menschen aufeinanderhetzt, aber dennoch keine Veränderung und Verbesserung forciert, die Politik in seiner Gänze umkehrt.

Derart Inszenierung dienen ausschließlich den politischen Zweck sämtlicher Unruhestifter, die darin ihre letzte Chance sehen ihre politischen und individuellen Interessen umzusetzen. Gerade die derzeitigen Argumente dienen keinerlei aufrichtigen Sicherheitsdebatte. Ausschließlich um die eigene Macht zu manifestieren, bevor der gemeine Pöbel auf wahrhaftig andere Gedanken kommt, die den eigenen Interessen, die des Volkes dienen könnten.

Die Situation ist nahezu unerträglich geworden. Die perfiden Grenzen und der Gang in ein totalitäres, politisches System werden immer sichtbarer. Die Menschen haben längst die Kontrolle über die politische Handlung verloren, lassen sich als Melkvieh mehr und mehr schröpfen. Das gesellschaftliche Zusammenleben beginnt sich gravierend zu verändern. Ausschlaggebend ist der vermutete Zusammenbruch unserer Finanzsysteme, die Staatsverschuldung, die nunmehr unumkehrbar ist. Und eine Politik, die die Bürger mehr und mehr ausblutet, sich selbst aber hohe Gehälter und grenzenlosen Wohlstand verspricht. Trotz vieler dieser „Experten“, die täglich predigen, dass man mit einer Situation leben müsste, einer Situation in Angst und Unsicherheit, in der übermäßige Polizeipräsenz zum täglichen Leben gehören sollte. In der Überwachung von allergrößter Bedeutung und noch mehr von Nöten wäre. In der die Gefahr von Terrorismus das tägliche Leben darstellen soll. Dass wir unsere Freiheiten für die Sicherheit aufgeben müssen. Angemerkt sei dabei, dass diese Sicherheit eben von die Politik unterwandert wird. Und durch die „Sicherheitsexperten“ die gar nicht unser Bestes wollen, sondern diese Agenda, der totalen Kontrolle mit folgen und völlig unterstützen.  Keiner kann wollen, das polizeiliche Kontrollen oder ein Generalverdacht in der Massenüberwachung zum alltäglichen Leben gehört. Auch wenn man davon spricht, Ängste zu bekämpfen und sich im alltäglichen Leben nicht beeinträchtigen lassen sollte, dient das genau diese Verhaltensweisen zu mehr Kontrolle und den Schrei nach staatlicher Macht und Stärke zu bedienen. Sicherheit und Demokratie geht dennoch nur mit weniger Staat und Staatsgewalt.

Marcel L.