Sicherheit als gesellschaftliches Zugpferd

Die Völker, Deutschland und die deutschen Bürger werden seit Jahrzehnten geschröpft und das soll auch so beibehalten werden. Das kommt besonders in den politischen Reden zur Münchner Sicherheitskonferenz immer wieder zum Ausdruck. Mit „Sicherheit“ mehr Militarisierung, Überwachung und Umverteilung. Nun, wenn die deutsche Kriegsministerin davon spricht, dass sich nach ihrer ersten Sicherheitskonferenz die Sicherheitslage „dramatisch verschlechtert hat“, entlarvt sie und ihre Verbrecherbande das schon zu Beginn ihrer Rede. Hier geht es eben nicht um Sicherheit, sondern darum zu Rauben, zu Täuschen, zu Provozieren und zu Bevollmächtigen, nämlich die Vasallen unter dem Diktat (bisher noch) „amerikanischer“ Vorherrschaft durch die Nato andere Länder und Wirtschaften in die westlichen Interessen der Großkonzerne zu geiseln. Sich dabei aber immer als Wohltäter zweifellos nach außen hinzustellen lässt schon tief in die Psyche eines derartigen Berufspolitikers, die von Gier und Perversion nur so zerfressen scheint, blicken. Die Auftragsmörder, die man sonst nur unter milliardenschwerer Unterstützung in Hollywood kennt, sitzen eigentlich in unseren Parlamenten und Regierungsorganisationen.

Mit ihrer uneingeschränkten Aggressivität Kriege zu provozieren und wahre Kriegsursachen zu vertuschen, biedert sich die vergangene Kriegsministerin auch diesmal der imperialen Kriegs- und Wirtschaftslobby an. Rückgrat und gesellschaftliche Interessen kann man damit hinter der Politik schon lange nicht mehr vermuten. Die Politik weltweit hat sich speziell wieder in den letzten Jahren als willfährige Handlanger der Rüstungslobby erwiesen. Speziell von einer Mutter mit 7 Kindern darf doch eigentlich eine andere Strategie erwartet werden, als die Zukunft der Gesellschaft mit einem so großen Risiko zu verbinden, das große Kriege und Konflikte durch eigenes Zutun wieder möglich werden. Hätte man aber tatsächlich ein Gewissen, wäre man für ein Politikeramt schon untauglich.

Mit Pauken und Trompeten wurde nun die „europäische Verteidigungsunion“ verkündet. Nein, es ist keine „Armee der Europäer“, sondern ein Kriegsbündnis großer wohlhabender Konzernspitzen und Geostrategen, die vor allem noch mehr Wohlstand, Macht und Einfluss umverteilen soll. Es ist kein Interesse der permanent unterdrückten und manipulierten Gesellschaften. „Pesco“ soll zukünftig das allein europäische Pendant zur Nato darstellen. Vielleicht auch der Nato unterstellt, wie der Fortlauf der deutschen, politischen Rede in München unterschwellig vermuten lässt. Pesco findet ausgerechnet mit der Wahl Trumps und dem politischen Chaos in den USA seinen Ursprung. Daher erschließt sich zudem auch der riesige Börsenerfolg der größten Rüstungsunternehmen weltweit, der die möglichen Zukunftsperspektiven durchaus konkret aufzeigt, während der Wahlen in den USA. Wir erleben derzeit einen globalen Machtkampf auf höchsten Ebenen. Inwieweit die europäische Initiative zu einer militärischen Führung dahingehend Konkurrent zur bisherigen us-amerikanisch geführten Nato darstellt, oder nur als die selbe Organisation, aber unter anderem Namen daherkommt, ist schwer zu sagen. Doch fest steht auch, hier geht es nicht um Länder, Kulturen oder gar Traditionen. Man muss sich mit individuellen Interessen konfrontiert sehen, die im Grunde keinerlei Bindung oder emotionales Denken an einer Gesellschaft oder gar einem bestimmten Gebiet dieser Erde haben. Entscheidend ist wie man die Macht- und Wohlstandsinteressen erfolgreich umsetzen kann. Welches Land, welche Gesellschaft oder welche Armee man dabei in Geiselhaft nimmt, letztlich opfert, spielt dabei nur in soweit eine Rolle, dass die Möglichkeiten vorhanden sein müssen.

Wenn die Politik etwas äußert, dann ist das meist Augenwischerei und meint das Gegenteil. Darum ist es allerhöchster Spott und kranker Egoismus, wenn man von einer Radikalisierung von jungen Menschen redet, natürlich von den anderen, man aber mit seiner Geostrategie und Politik der Entwicklungshilfe vorsätzlich dazu beiträgt, Unruhen und anschließende Revolutionen zu provozieren. Natürlich ist Armut ein großes Problem, hinter dem man aber überhaupt nicht gewillt ist Verbesserungen zu schaffen. Arme Länder kontrolliert man mit Hunger, reiche Länder mit Wohlstand. Dahinter stehen immer Interessen von Macht und großen Reichtümern. Die Gewalt und der Extremismus des IS, der an anderer Stelle angesprochen wird, war der breiten Unterstützung der CIA und anderer westlicher Geheimdienste zu verdanken, die bis heute im Nahen Osten eine neue Ordnung anstreben, bei der die (wahren) Interessen der israelischen Führung sicher ebenso näher beleuchtet werden sollten.

Und mittendrin die Menschen der Gesellschaft, die sich für diese Art der Politik missbrauchen lassen.

Marcel L.

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