Von politischen Ideologien und falschen Annahmen

Der Faschismus war eine politische Bewegung, zeitweise unter dem italienischen Ministerpräsidenten Mussolini, von 1919 bis 1945. Zunächst war es eine Eigenbezeichnung, die sich zur politische Ideologie in Italien entwickelte. Historiker haben nie eine Erklärung außerhalb des italienischen Faschismus zuordnen können, obwohl es von Feinden des „Nationalsozialismus“ bis heute stetig benutzt wurde/wird. In seiner begrifflichen Bedeutung heißt Faschismus ausschließlich so viel wie ein „Bund“ bzw. ein „Bündlertum“, also keinerlei Bezug auf übergeordnete Eigenheiten, Spezifikationen oder dergleichen. Die heutige „Definition“ wurde eben später von anderen Seiten durch die Entwicklung hinzugefügt und in die liebsame Propaganda eingebaut. Es dient der Brandmarkung mit den vergangenen Ereignissen in Italien. Er entstammt einer italienischen National- und Arbeiterbewegung als sogenannte revolutionäre Kraft. Ursprünglich, so steht es beschrieben, war es damit eine „Frontkämpfervereinigung“, später wurden die sog. Faschisten zu einer politischen Partei. Diese bestand aus Anhängern vom Gewerkschaftssozialismus, also einer grundlegend erstmal linken Gruppierung, die mit den heute etablierten linken Parteien womöglich in vielen Punkten gemein ist. Das ist sehr wohl wichtig zu verstehen. Über eine Koalition aus Konservativen, Nationalisten und den Faschisten von Mussolini, wurde man schlussendlich eine Einparteiendiktatur in Italien. Die Abgrenzung vom Kommunismus und Sozialismus durch Mossulini, also sozusagen vom linken Ursprung, beschafften ihm die nötige Wählerschaft. Mit einer Strategie aus Paramilitärs, Straßenterror und einem starken Personenkult, Massenpropaganda und dem wirksam inszenierten Marsch auf Rom eroberte Mussolini 1922 das Amt des italienischen Ministerpräsidenten. Anschließend baute er seine Diktatur auf. Aufgrund von der Vergangenheit und er medialen Gehirnwäsche wird eine Diktatur permanent der politische Rechten zugeordnet, wobei es in der Vergangenheit mehr linke Diktaturen gab. Wir können heute eine Antifa oder Linksextremisten erleben, die sich gern als die „Guten“ ausgibt, stattdessen wird großflächig Chaos gesät ohne die gerechte Zuweisung und Beurteilung dafür zu bekommen. Grund dafür ist die generelle staatliche Unterstützung dieses Chaos. Was vielen wahrscheinlich bis jetzt verborgen geblieben ist, ist eben die staatliche Unterstützung linker Krawallmacher, die im manipulierten gesellschaftlichen Konsens wohl der rechten Ideologie zugeordnet werden. Mit Hilfe einer rechten Gefahr lässt sich eine Diktatur ebenso etablieren. Die Medien und die Politik schaffen es geschickt, wieder und wieder die Aufmerksamkeit auf die gegenüberliegende Seite zu lenken. Nach unserem gesellschaftlichen Ermessen liegt somit die größte Gefahr in rechten Gruppierungen und so wird letztlich auch permanent argumentiert. Die Geschichte zeigt aber eindrucksvoll, das wir in den Anfängen weit davon entfernt sind. Das die Gefahr eben genau von jenen ausgeht, die permanent vor der „braunen Soße“ warnen. Unliebsame Menschen und Systemkritiker gern als Nazis beschimpfen und in ein Kollektiv einschließen, das sie sich selbst bereithalten für derartige Zwecke. Dem staatlichen Muster sind Bewegung weit außen, egal welcher Seite sehr gewogen, ohne die man die Gesellschaft nicht maßregeln könnte. Warum werden sonst die überaus deutlichen Geschehnisse permanent verfälscht und den eigenen Ideologien angepasst? Und ja, wenn man sich die letzten politischen Reaktionen auf die Geschehnisse in Sachsen anschaut, oder auch die G20 Kravalle, findet man genau hier die Bestätigung für diese doch skuril anmutende Praxis.

Der italienische Faschismus hat die alten Eliten in sein Handeln eingebunden. Ähnlich könnte man das hinsichtlich der heutigen Bünde aus Politik und Wirtschaft begreifen. Wenn man sich nun die politische Entwicklung in Deutschland mal anschaut, ist es wahrscheinlich nicht schwer zu bemerken, dass tatsächlich Zusammenhänge bestehen könnten und eine Entwicklung im Gange ist, die eben im linken Element des politischen Spektrums ihren Ursprung findet. Heute könnte das damalige „Ermächtigungsgesetz“, dass schlussendlich zur völligen Diktatur führte, auf nationaler Ebene durch die europäische Diktatur einer nicht gewählten europäischen Kommission leicht ersetzt werden. Man braucht einfach für viele Entscheidung die Zustimmung des deutschen Bundestages als Repräsentant der Bevölkerung nicht mehr. Darüber hinaus ist der Einfluss der deutschen Politik in europäischen Fragen immens. Man hat sich ein europäisches Recht gestrickt, das nationale Interessen außen vor lassen kann. Zusätzlich erleben wir heute eine Generalangriff auf die freie Meinungsäußerung und die Etablierung von Medienmonopolen unter staatlicher Kontrolle. Zu registrieren ist die Errichtung eines Überwachungsstaates mit jeder Menge politischer Willkür. Eine keinesfalls Unabhängigkeit der Justiz mit einer dringend nötigen Gewaltenteilung. Wenn das mal keine Hinweise und Vorboten sind. Und das alles von der vermeintlichen Linken. Vor allem können wir bei genaueren Hinschauen eine linke Gewalt erkennen, die der Rechten um einiges voraus zu sein scheint. Weil wir sie eben besonders nicht als solche erkennen können und sollen. Der Faschismus zumindest ist keine reine rechte Ideologie, er entspringt genau jenen Kräften, die uns alle permanent vor den Folgen warnen und maßregeln wollen. Auch die AfD sehe ich bis jetzt noch weitestgehend links gepolt, denn Nationalsozialismus trägt nur das kleine Wörtchen „national“ in seiner Bezeichnung. Sozialismus und Kommunismus sind linke Ideologien. Das ist eben das was die AfD propagiert – nationalen Sozialismus. Über die genaue Sichtweise kann man sich wahrscheinlich streiten. Aber die AfD ist in meinen Augen Systempartei. Historiker finden keinen direkten Zusammenhang des italienischen Faschismus zum Nationalsozialismus in Deutschland, da der Begriff Faschismus eben nicht grundlegend und allgemein definiert werden kann. Er ist konkret und ausschließlich auf die damalige italienische Linke und deren Diktatur zugeschnitten, weil kein allgemeiner Sinn dahinter steht hinsichtlich eines heutigen Verständnis. Derartige Strukturen nach Maßstäben der damaligen entstehenden italienischen Diktatur sind aber auf jeden Fall nach 1945 bis heute verschwommen ersichtlich. Begrifflichkeiten bringen uns sowieso nicht weiter. Sie diffarmieren und hetzen, aber erreichen viel zu oft ihr Ziel bei Menschen, die sich deren Manipulation grundlegend nicht bewusst sind.

Marcel L.

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